Sonntag, 31. Januar 2016

Letzter Arbeitstag & Zukunft

Es ist also so weit. Mein letzter Arbeitstag ging am Freitagnachmittag zu Ende und seit gestern bin ich frei von allen Praktikumspflichten. Nächste Woche (hoffentlich) noch ein abschließendes Gespräch, in dem ich (hoffentlich) ein Praktikumszeugnis bekomme - ich bin da nicht ganz so zuversichtlich. Aber die Zeit von sechseinhalb Monaten in diesem Unternehmen ist vorbei. Gut so. Und seltsam. Ich brauche noch ein bisschen Zeit, das zu realisieren. So richtig hat das mein Kopf noch nicht gecheckt, dass morgen kein Aufstehen und ins Büro Fahren angesagt ist...

Und jetzt? Jetzt ist mein Kopf so voll dank der noch andauernden Metamorphose vom Roboter zurück zum Menschen, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Vielleicht mit den fixen Vorhaben für den Februar. Fünf Tage die Woche bis zu sechs Stunden arbeiten (ich schreibe jeden Tag eine festgelegte Anzahl von Wörtern, deshalb kommt es natürlich drauf an, wie schnell ich bin, aber ich habe das anhand meiner Erfahrungen ungefähr so ausgerechnet). Ein freier Tag wird auf den Samstag fallen, damit gegebenenfalls genug Zeit für die berühmten "sozialen Kontakte" da ist. Der zweite freie Tag wird ein flexibler Wochentag sein, der für Termine, Vorstellungsgespräche und andere Erledigungen Verwendung finden kann. Einmal im Monat ist ein zusätzlicher freier Tag möglich. Ich kann natürlich auch mal sechs Tage die Woche arbeiten, um mir freie Tage aufzusparen, falls ich mal krank werde oder sonst irgendwas dazwischen kommt. (Soweit der Plan.)

Die zur Verfügung stehende Freizeit möchte ich mit der Suche nach einem neuen Praktikumsplatz, beruflicher Selbstfindung (-suche?) und Weiterbildung in Eigenregie verbringen. Letzteres meint Bücher und Blogs lesen, das Weltgeschehen intensiver verfolgen und beobachten, was andere in dem Berufsfeld, in dem ich eventuell mal landen werde, so anstellen. Denn nach meiner praxisorientierten Ausbildung (Studium kann man das wirklich nur auf dem Papier nennen) fühle ich mich vor allem was so grundlegendes Allgemeinwissen angeht irgendwie ungebildet und unbelesen.

Soviel zu meiner Idealvorstellung des nächsten Monats. Voraussetzung für die Umsetzung ist, dass dieser Plan auch aufgeht, bevor mich das Home Office in die Deppression treibt. Um dem ein wenig entgegen zu lenken, nehme ich mir hiermit öffentlich vor, jede Woche kurz aufzuzählen, was ich in den jeweiligen 7 Tagen geschafft habe (und was nicht). Im Samstagspost, falls es euch interessiert, ansonsten irgendwo am Rand.^^



Kommen wir vom langweiligen Strukturenwahnsinn zu den gedanklichen Dauerbrennern. (Liest noch jemand mit oder schlaft ihr schon?^^)  Da wäre zum einen die allumfassende Frage, die vielleicht eine Nummer zu groß für mich ist, was ich mit meinem Leben jetzt anfangen will. Da schießen verschiedene Ideen und viele frustrierende Ergebnisse bisheriger Erfahrungen in meinen Kopf. Ich erinnere mich daran, wie ich das früher gesehen habe, als ich noch zur Schule ging, und was ich damals später mal werden wollte. Klar, zu Zeiten, in denen ich noch klein genug war, um in Freundebücher zu schreiben, wollte ich Kinderbuchautorin oder Sängerin werden.

Ab etwa meinem 12. Lebensjahr sind dann weniger schemenhafte Erinnerungen verfügbar. Ich weiß, ich wollte später immer gern genau die Person für andere sein, die ich in der jeweiligen Situation selbst gebraucht hätte. Beispielsweise wollte ich eine ganze Zeit lang gerne Lehrerin werden. Eine verständnisvolle, sensible Lehrerin, die Strenge nicht mit Machtausübung verwechselt und ihre Schüler nicht runtermacht oder bloßstellt. Das hätte sich auch mit der Musik vereinbaren lassen, die während meines Internatslebens im Mittelpunkt stand. Später, nach der radikalen Veränderung meiner Lebenssituation 2010, wollte ich in Richtung Soziale Arbeit steuern. Das ist näher am Menschen als Lehrerin, dachte ich. Da kannst Du wirklich was ausrichten und Menschen helfen. Ich sah mich mit Meinungen konfrontiert, die mir dringend davon abrieten, nicht zuletzt aufgrund des finanziellen Aspekts und weil das doch nicht akademisch genug sei.

Schließlich befand ich mich in der Situation, mich so langsam enscheiden zu müssen, 12. Klasse, ein halbes Jahr vor den Abi-Prüfungen. Da dachte ich dann, dass so ein normaler Job nicht zu mir passen würde, ich etwas Extravaganteres brauchte. Ich würde ja mein ganzes Leben lang in dem Job arbeiten müssen, für den ich mich entschied. Als Sozialarbeiterin bist Du letztlich auch nur eine kleine Angestellte, die nichts zu sagen hat, geschweige denn irgendetwas verändern kann. Dazu braucht es schließlich Aufmerksamkeit. Und wie bereits in einem anderen Post erwähnt glaubte ich, als Journalistin Personen und Sachverhalten, denen ich Aufmerksamkeit wünsche, eine Stimme geben zu können.

Nicht zuletzt profitierte ich ja selbst von Medien, bei meinen Versuchen der Selbstfindung, und wurde durch sie darauf aufmerksam, dass sich mein Gefühl in verschiedenen Situationen auch durch andere bestätigen ließ. In der Kinder-Nachrichtensendung logo erfuhr ich beispielsweise, dass Kinder Rechte haben und dass es eigentlich nicht erlaubt ist, Kindern Gewalt anzutun und sie wie Gebrauchsgegenstände zu behandeln. Das dann in entsprechender Situation zu äußern, war temporär vielleicht keine gute Idee, aber es hat mich wohl ein Stückchen besser durch die Zeit gebracht. Ein anderes Mal brachte meine Schwester aus ihrer Schule (in meiner privaten christlichen gab es sowas nicht) einen Stapel Aufklärungs-Broschüren mit. Eines der Heftchen war grün und die Lektüre, die ich mir im Bad eingeschlossen heimlich zu Gemüte führte, vermittelte mir, dass ich nicht völlig geistesgestört war und bin.

Das sind also alles sehr persönliche Dinge, die mich zu den verschiedenen Berufsideen bewegten. Denn ich bin ja eine Person und zwar 24/7. Am liebsten hätte ich eine Mischung aus allen drei Komponenten. Ich würde gerne mein (leider einziges^^) Talent, ganz passabel schreiben zu können, in irgendeinem Medienberuf anwenden, dabei aber nicht in Unterhaltung und Käseblättern á la Bild rumdümpeln, sondern irgendwo zwischen gesellschaftlichen und sozialen Themen, und vielleicht wenn ich älter bin, an irgendeiner Privathochschule, die wie meine keine großen Anforderungen an ihre Honorar-Dozenten stellt, einer lehrenden Tätigkeit nachgehen, und nebenbei natürlich ein paar Bücher (ähm, Bestseller, haha) schreiben. Also, vielleicht. Vielleicht will/werde ich auch etwas ganz anderes. Oder irgenwelche nicht vorhandenen Möglichkeiten machen mir eine Strich durch die Rechung. Wer weiß das schon? Jedenfalls hört sich das halbwegs plausibel und meiner bisher eingeschlagenen Richtung entsprechend an...

Und jedenfalls wird der Rest, den ich für diesen Post geplant habe, bevor er leicht ausuferte, folgen. Euch wünsche ich einen glitzernden Start in die Woche - wer bis hier unten hin gelesen hat, darf sich einen (auf Wunsch kalorienfreien) Keks abholen. ♥




Mittwoch, 27. Januar 2016

Nonsens Glitzer

Mir fehlen irgendwie die Worte. Morgens habe ich so viele Ideen. Dann gehe ich arbeiten und alles ist weg. Mist Mist. Glitzermist. Es gibt ja diese Glitzerkapseln, mit denen man Scheiße zum Glitzern bringen kann. Aber Scheiße ist halt Scheiße, das kannst Du drehen und wenden wie Du willst.

Eigentlich gehts mir gar nicht scheiße. Mein Gemütszustand lässt sich zur Zeit schwer in Worte fassen. Wenn Z mich morgen fragt, wie es mir geht, werde ich sagen, dass das eine schwierige Frage ist. Wenn ich dort sitze und ausspreche, was ich in meinem Kopf bereits vorformuliert habe, fühlt sich das manchmal ein bisschen komisch an. So als würde ich aus einem Buch rezitieren oder so. Diese Scheiß-Fliegen nerven. Und ich als Veganerin kann sie nicht mal umbringen. Hätte ich vorher aber auch nicht übers Herz gebracht. Trotzdem nerven die Mistviecher!

Ich schreibe einfach so ins Blaue, Grüne, Bunte hinein. Das heißt, am Ende muss ich mir wieder überlegen, ob ich diesen Nonsens wirklich veröffentlichen will. Oder lieber etwas Vernünftiges mit meiner Zeit anstelle. In der Küche stinkt es nach Fisch. Dieser Temperaturumschwung sorgt dafür, dass ich  mich nicht entscheiden kann, ob mir warm oder kalt ist. Ich kann mich auch nicht entscheiden, welche Musik ich hören will. War das gerade grammatikalisch richtig? Ich hacke zu viele emotionslose Produktbeschreibungen in die Tastatur. Nun, immerhin verdiene ich ein wenig Geld mit meinen Worten.



Ich will meine Nägel glitzergrün lackieren. Aber ich weiß nicht, was ich dazu für ein YouTube-Video schauen soll oder ob ich eine Nachrichtensendung ansehen oder irgendwelche Artikel lesen will. Ich habe jetzt einen Twitter-Account. Mir sind insgesamt 5 Leute gefolgt, von denen jetzt noch zwei übrig sind. Ich habe aber auch nicht vor, zu zwitschern. Warum auch immer mir irgendwelche Musiker folgen. Ich will ja bloß auf dem Laufenden bleiben. Dem Lauf dieser Zeit dieser Welt. Menschen sind gruselig. Viele davon. Social Media können echt eklig sein. Irgendwo zwischen geistigem Kotzen und verzweifeltem Lachen.

Mein Tee schmeckt mir nicht. Er schmeckt nach Holz. Der "Innere Kraft"-Tee ist alle. Mist. Ich denke an Bernd das Brot. Wir sitzen doch alle im selben Boot. Schwanken und ranken Dornengestrüpp um uns herum, damit keiner in unsere Seele blicken kann. Aber ich will laut lachen, hemmungslos heulen, glamourös glitzern. Und positiven Nonsens zu den ganzen Hirnrissen ins Internet werfen. Vielleicht lacht ja jemand über mich, auch wenn ich nicht lustig bin, oder vielleicht auch gerade deswegen. Ich bin ein fühlendes Lebewesen, ich möchte nicht gegessen werden und ich rede über Scheißhausglitzer. Ich habe nur eine einzige Tasse im Schrank und Latten fallen bei mir leise vom Zaun. Zu allem Überschuss trage ich heute Socken mit Glitzersternchen drauf...

Nehmt euch Zeit, ihr Sternchen, auch wenn ihr sie in Nonsens umsetzt. Glitzer kommt am Ende immer raus. (wtf?) Bedenkt nur den Einhorn-Trend.... Ich brauche unbedingt diesen Lippenstift in der Farbe Unicorn Blood!!!


Samstag, 23. Januar 2016

♥ Liebster Award - Glitzer-Tiefgrund-Fragen ♥

Ich wurde gleich 2 Mal für den Liebster Award nominiert. Danke, liebe Lima und liebe KiBa
Es geht also wieder los mit der Tag-Spam-Welle hier auf Blogger.
Ich beginne mit den Fragen von Lima, denn sie hat mich zuerst gefragt.^^

Limas Fragen

1. Was ist an deinem Blog das gewisse Extra? 

- Mein Blog hat kein gewisses Extra. Mein Blog ist einfach mein Blog. Hier gibts nur Glitzer. Aber davon mehr als genug. ♥

2. Was hast du dir für das neue Jahr vorgenommen?

- Ich bin kein Vorsätze-Mensch, also habe ich mir gar nichts vorgenommen. Ich halte mich bereit für das Leben und lasse es auf mich regnen...

3. Glaubst du mehr an Schicksal oder an Zufälle? 

- Nach reiflicher Überlegung glaube ich ... eher an Zufälle. Das wäre doch ziemlich eng, wenn alles vorherbestimmt wäre.  

4. Bist du Vegetarierin? (Warum ja/nein) 

- Veganerin sogar. ;) Vegetarierin wurde ich vor etwa dreieinhalb Jahren. Warum? Ja... Weil ich auch nicht gegessen werden will. 

5. Übst du deinen Traumberuf aus bzw. wirst du ihn erlernen? 

- Gute Frage... Ich bin zwar eine Träumerin, aber Traumberufe passen leider oft nicht so gut in die Realität. Also hätte ich lieber einen Lebensberuf. Wo wir allerdings das Problem hätten, dass Beruf und (Privat)-Leben (angeblich) einer strikten Trennung bedürfen. Aber ich bin ein leidenschaftlicher Mensch und ich kann mich ja schlecht zu Hause lassen, wenn ich zur Arbeit gehe, und ich lebe ja überall, nicht nur zu Hause in meinem Zimmer... Ich bin also noch auf der Suche, würde ich sagen. 

6. Magst du die Zukunft oder die Vergangenheit lieber? 

- Woher soll ich das wissen? Wann ist die Zukunft? Jetzt oder jetzt oder jetzt oder jetzt oder ... Ich lebe. Jetzt.

7. Winter oder Sommer? 

- Frühling^^ Sorry, bin Rebellin. 

8. Berge oder Meer? 

- Meer. Ich war so lange nicht mehr am Meer. Da möchte ich gerne wieder hin. Berge finde ich irgendwie langweilig.

9. Welche Person bewunderst du und warum? 

- Ich glaube ja, dass dieses pathetische Bewundern einer anderen Person eher Zeitverschwendung ist. Klar, es gibt wunderbare Menschen, die ich unheimlich liebenswert finde. Aber ich stehe auf einer Stufe mit ihnen, auf Augenhöhe, statt sie in unendlich weiter Ferne, da oben, unerreichbar, zu suchen.

10. Vergangenheit oder Zukunft? 

- Wie jetzt? Schon wieder? xD   

11. Bist du eher eine stille oder aktive Bloggerin? 

- Ansichtssache. Aber ich blogge regelmäßig Posts und kommentiere auf anderen Blogs - so oft, wie es die Zeit eben hergibt. 

KiBas Fragen

1. Wer/Was inspiriert dich? 

- Diese Frage lässt viel Raum, Interpretationsspielraum... Mich inspirieren viele Dinge, die sich regelmäßig ändern. Es kommt ja auch immer darauf an, worauf man es bezieht... Spontan fällt mir ein: Glitzer, U-Bahn-Tunnel, Steintreppen, Regentropfen, Lächelfältchen, Kontraste, Watercolor-Tattoos, Musikstücke, Buchseiten, Parkettböden, kaputte Fliesen, Eichhörnchen, Schokoladengeschmack, Glatteis, die alte Dame mit den blauen Haaren und dem kleinen Hund, ...

2. Wie bist du auf deinen Bloggernamen gekommen?
 

- Als ich beschloss, einen Blog zu beginnen, war ich in einer Whatsapp-Gruppe, die aus einem Essstörungs-Forum entstanden war. Dort habe ich nach Ideen gefragt. Ein Mädchen sagte, das Wort "Elfe" müsste unbedingt darin vorkommen, weil ich ihrer Meinung nach so elfenhaft aussah. Ich wollte dann einen Kontrast schaffen. Ein filgran-süßer Elfentraum schien für manche auf den ersten Blick mein Äußeres zu sein, den Ruf der Träumerin konnte ich ebenfalls mit meiner Erscheinung identifizieren. Dass sich hinter lila, Glitzer und Schmetterlingen eben nicht der Inbegriff einer (Alternative)-Barbie verbirgt, damit spielt der Titel ElfenTraum(a). Das a am Ende von Traum(a) steht in Klammern, denn das, was dieser Begriff umfasst, wird (auch von mir) gerne herunter gespielt, im Hinblick auf die Tatsache, dass ich in einem gutverdienenden und gebildeten Umfeld aufgewachsen bin, Abitur ohne Umwege gemacht habe und (fast) in Regelstudienzeit studiere - mein Leben eben so gut es geht auf die Reihe bekomme (nach gesellschaftlichen Standards). Traum(a) lässt sich natürlich auch damit interpretieren, dass traumatische Erinnerungen aus früher Kindheit zu traumartigen Sequenzen verschwimmen und es nicht leicht ist, das alles auseinander zu sortieren. Aber das nur aus heutiger Sicht, ich weiß nicht, ob ich wirklich schon so weit gedacht habe, vor zwei Jahren. 

3. Warum hast du mit dem Bloggen angefangen?

- Das war im September 2013. Ich war gerade frisch nach Berlin gezogen und hatte noch einen Monat Zeit, bis das Studium begann. Da ich erst einmal niemanden kannte, keinen Ansprechpartner hatte und nicht so richtig wusste, wohin mit meinen Gedanken, beschloss ich, sie mit dem Internet zu teilen. 


4. Wie beginnt für dich ein guter Tag?

- Mit Ausschlafen. xD Nicht zu früh, nicht zu hektisch und am besten mit einem guten Plan für den Tag, der gute Erfahrungen verheißt. 


5. Bist du eher ein Chaosmensch, oder super organisiert?

- Eindeutig ein Chaosmensch. Das Chaos ist meine individuelle Ordnung. 


6. Hast du Rituale in deinem Tagesablauf?

- Aufstehen. Klo. Zähne putzen. Duschen. Anziehen. Schminken. Kaffee. Arbeiten. Essen. Arbeiten. Essen. Abschminken. Zähne putzen. Schlafen. Nichts besonderes also.^^ 


7. Hast du einen Glücksbringer, oder einen Talisman?

- Nicht wirklich, nein. Ich habe einen ganzen Haufen Schlüsselanhänger an meinem Schlüsselbund, aber die dienen eher dazu, ihn wiederzufinden, als Glück zu bringen. Glück ist ja auch keine Pille, die man einwerfen kann, sondern ein Zustand. Und der findet entweder statt oder eben nicht. 


8. Was würdest du an der Gesellschaft gerne ändern?

- Im Ernst? So einiges gäbe es da sicherlich. Ich würde gerne Schubladen abschaffen und meine Glitzer-Chaos-Ordnung in den Raum stellen. 
 

9. Womit kann man dir eine Freude bereiten?

- Mit Glitzer natürlich! In all seinen Formen... liebe Worte, ein ernsthaftes Lächeln, eine (virtuelle) Umarmung, Schokolade und gute gehaltvolle Gespräche...
 
10. Hast du mal überlegt ein Buch zu schreiben?


- Klar. 2020 kommt mein Bestseller auf den Markt. xD
 
11. Wie sieht dein Leben in 20 Jahren aus?


- In 20 Jahren bin ich über 40!!!1! Ich will lieber wissen, wie die nächsten (von mir aus 20) Jahre selbst aussehen beziehungsweise sie einfach leben. ♥




Vielen Dank für eure Fragen! Hier sind meine:

1. Zum Einstieg: Nenne ein paar schöne Worte für meine Wortsammlung!
2. Welches ist Dein schönstes Blogger-Erlebnis?
3. Womit verbringst Du hauptsächlich Deine Real-Life-Time?
4. Über welches Thema wurde in der Schule nie gesprochen, von dem Du heute denkst, dass es dringend notwendig gewesen wäre?
5. Arbeitest Du ausschließlich, um davon leben zu können, oder hast Du die Möglichkeit, Deine persönliche Leidenschaft in Deinem Job mit unterzubringen?  
6. In welchen Situationen bist Du nicht Du selbst? 
7. Wartest Du noch auf die Zukunft oder lebst Du schon? ^^
8. Welche war die verrückteste Aktion, die Du je gebracht hast?
9. Welche völlig unmögliche und irrealistische Idee würdest Du gerne verwirklichen, wenn es denn ginge?
10. Was machst Du, wenn Du wütend bist?
11. Welche Botschaft möchtest Du denjenigen, die das hier lesen, mitgeben?

Ich nominiere: 
Lina 
Jay 
Mademoiselle Verte 
Siréne 
Aryadne 
Gia 
Liv 
Lia 
black butterfly 
Neva
Autmn

-> Natürlich nur, wenn ihr möchtet und noch nicht zu viele Nominierungen an der Backe habt. Jedenfalls lohnt es sich, bei diesen Glitzermenschen vorbei zu schauen. ♥

So funktioniert's:
Sinn und Zweck des Awards ist es, neue Blogs zu würdigen, vorzustellen und die Vernetzung untereinander weiter voran zu treiben. Zusätzlich dient der Award dem besseren Kennenlernens des hinter dem nominierten Blog stehenden Bloggers. Dies funktioniert wie folgt: dem Nominierten werden 11 Fragen gestellt. Dieser beantwortet ebenjene und nominiert dann seinerseits bis zu 11 weitere Blogs mit widerum 11 Fragen, die er sich selbst aussuchen darf. 

Nun wünsche ich viel Spaß beim Beantworten der Fragen und beim Stöbern in bisher unbekannten Blogs! Glitzert schön durch das Wochenende! ♥

Dienstag, 19. Januar 2016

Bruchstückglitzer

Heute ist ein guter Tag zum Bloggen.
Heute ist kein guter Tag...

Schrecklich. Schmerzlich.
Doch ich bin in der Lage, nein im Stand, - im Stande, drüber zu stehen, darüber hinweg zu sehen...

Du nimmst mir meinen Glitzer nicht. Nein, meinen Glitzer kriegst Du nicht! Glitzer ist mein Wort - das beschmutzt Du nicht! Mein Glitzer glitzert glitzersternchenmäßig gut!
(Leider liest Du diese Zeilen. Lass das bitte!)

Atmen!

Atempause -
gibt's nicht!

Lückenloser Lebenslauf...?

Leben - Leere - Last - Lauf - Lücke - Liste - Lob - Laune - Liebe - Lack - Leck - losgelöst - locker - Latten fallen vom Zaun. Leise.

Es ist nicht alles so einfach. Nicht so einfach, wie es sich denkt. Vielleicht hab ich nur Angst vor meiner eigenen Stärke. Weil die aneckt <> und nicht so gut zu weichen weiblichen Formen passt. Aber ich bin auch kein Knochen, der splittern, der brechen kann. Ich bin ein glitzernder Gedanke, schwirre durch das Inter-Netz und blinzele Dir zu. Mit Dir ist nicht das Du von da oben gemeint, sondern Du bist gemeint, Du mit Deiner Stärke. Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß, nicht nur böse und gut, das weißt Du vielleicht, dann bist du eine von wenigen, diese Einteilung ist einfach, bequem - ich bin nicht einverstanden mit dieser Art von entspannt bleiben.
Deshalb ist der Hintergrund mit Tiefgrund grau. Die vielen Stufen, mach mal die Augen auf, vielleicht werden sie dann bunt (und glitzern). Es ist nicht so einfach...

Ich stürze, falle, fliege - und habe Angst vor einer Bruchlandung.

Jetzt bleib ich erstmal stehen auf diesem Fluchtpunkt, hier, während die Gedanken um mich im Kreis rasen. Ich trinke pinke Smoothies, atme Glitzerstaub ein. Mond, Erde und Uhrzeiger drehen sich weiter, nie bleibt sie stehen, die Zeit. Tickt, tippt, flippt, flitzt, ...

Lieber laut leiden als leise lachen. Wir leben. Jetzt.



Donnerstag, 14. Januar 2016

Ich habe es getan!

Was hat sie nun wieder angestellt? - Vielleicht fragt ihr euch das jetzt, vielleicht auch nicht... Erfahren werdet ihr es trotzdem...

Tja. Ab Februar bin ich eine freie Frau oder wie man das nennt. In meinem wöchentlichen Chef-Lucia-Meeting heute habe ich dem Chef mitgeteilt, dass ich sein Unternehmen Ende Januar verlassen möchte, um mich nach einem anderen Praktikum umzusehen. Einen Plan, wem ich innerhalb der nächsten zwei Wochen welche meiner Tätigkeiten übertragen werde, hatte ich ebenfalls für ihn. Ich habe meinen Standpunkt wohl selbstbewusst genug dargelegt und so hat er gar nicht erst versucht, mich - wie er es mit anderen Praktikanten zu tun pflegt - davon zu überzeugen, zu bleiben. Ihm scheint klar zu sein, dass ich Entscheidungen gut durchdacht treffe. Und dass ich weiterkommen will und mich nicht für ein Stück Papier (danke für die Formulierung, liebe Aryadne) und aus Faulheit wie ewig mitschleifen lasse, für etwas, hinter dem ich nicht wirklich stehe, wie einige meiner Praktikanten-Kollegen es tun. Er hat mir sogar emfohlen, mich bei etwas größeren Unternehmen zu bewerben, und nicht bei StartUps. Im Anschluss hat er mich allerdings schlicht ignoriert. Aber er ist wohl jetzt auch damit beschäftigt, seinen Arsch zu retten, denn ich bin nicht die einzige, die in Kürze nicht mehr oder deutlich weniger für ihn arbeiten möchte. Nun, das kommt davon, wenn man seine Mitarbeiter anbrüllt, beleidigt UND unter aller Sau bezahlt...

Kommentare meiner Kolleginnen:
"Find ich gut, dass Du da so straight bist."
"Das ist eigentlich der richtige Weg."
"Hoffentlich merkt er jetzt mal was."

Ihr dürft jetzt aufatmen, denn wutentbrannte Kotzergüsse über die Arbeit gehören bald der Vergangenheit an. Die Planänderung kam zwar relativ spontan, doch sie war eher eine Eingebung als ein Entscheidungsprozess (der begann schon vor einer Weile). Ursprünglich wollte ich ein neues Praktikum finden und den Zeitpunkt, zu dem ich das alte Praktikum beende, davon abhängig machen. Doch schon in der zweiten Woche dieses Jahres bin ich wieder so in meinem Trott gefangen und täglich frustriert über die sich nicht bessern wollende Stimmung, dass ich gar keinen Raum dafür habe, herauszufinden, was ich will. Finanziell ist die Sache gar nicht so kompliziert. Ich habe einfach mal den Taschenrechner in die Hand genommen und wenn ich, angenommen im Februar noch ohne neues Praktikum, nun etwa 30 Stunden die Woche meinen Texter-Job ausübe, habe ich fast genauso Geld, wie jeweils in den letzten zwei Monaten, in denen ich etwa 60 Stunden die Woche gearbeitet habe. Dann bleiben im Februar pro Woche 30 Stunden mehr Zeit, in denen ich nachdenken und Bewerbungen schreiben kann. Nach Angeboten halte ich jetzt im Januar natürlich weiterhin Ausschau. Aber ich habe nicht den Druck, bis Februar genau DAS finden zu MÜSSEN. Und letztlich freue ich mich unglaublich sehr auf die Zeit für mich, ob sie nun eine Woche oder einen Monat lang dauert...

Wofür ich mir Zeit nehmen möchte:
- besser essen, öfter kochen, vegane Rezepte ausprobieren
- viel lesen, auf dem Laufenden bleiben, was das Weltgeschehen betrifft, mich informieren
- herausfinden, was ich eigentlich will
- entdecken, was alles möglich ist
- ausschlafen

Und natürlich will ich das sinnvolle und richtige (Pflicht)-Praktikum für mich finden und mir überlegen, in welche Richtung meine Bachelorarbeit gehen soll. Auch wenn ich die nun erst im nächsten Wintersemester schreiben und mein Studium Anfang 2017 abschließen werde. Das ist der (einzige) Nachteil. Aber bevor ich diesen als Akt des Versagens bewerten konnte, habe ich lieber schnell alles in die Wege geleitet. Denn die Entscheidung an sich steht aus Gefühl und Verstand heraus fest. "Wir leben in einer Zeit", in der es sich lohnt, den Kopf einzuschalten, und das möchte ich tun, bevor ich mich für den Rest meines Lebens auf den Arbeitsmarkt stürze. Lieber probiere ich mich aus und suche und finde und - lebe. Dieses Jahr im Sommer schon fertig mit studieren zu sein, kann ich mir auch irgendwie gar nicht vorstellen. Ich werde dann schließlich gerade erst 22. Warum fühle ich mich bloß manchmal so alt?!

Gut, nun wünsche ich euch allen eine angenehme Nacht mit Sternchen* und Glitzer. ♥
Ich muss dringend schlafen.^^
Bleibt stark ♥




Sonntag, 10. Januar 2016

Gedanken - "Quatsch"

Menschen aus allen möglichen Ländern, von verschiedenen Kontinenten sogar. Portugiesisch, Französisch, Englisch und Deutsch wird gesprochen. Abwechselnd und durcheinander. Mitten in Berlin-Pankow, am anderen Ende der Stadt, an einer langen Tafel in einem griechischen Restaurant. Dank meiner Latein-Kenntnisse verstehe ich hin und wieder ein paar Worte von den mir ungeläufigen Sprachen. Gestik und Mimik und immer jemand, der für mich das dominierende Portugiesisch übersetzt, tun ihr Übriges. Das Mädchen, das mir gegenüber sitzt, beherrscht alle vier Sprachen nahezu perfekt. Bewundernswert. Und mir fällt es schon schwer, mich auf englisch halbwegs verständlich auszudrücken. Aber ich bin auch die einzige, die noch nie längere Zeit im Ausland verbracht hat. Und die Jüngste, wie immer.

Eine geläufige Bezeichnung für die Damen um mich herum wäre wohl das zu Unrecht abfällig klingende Wort "Öko-Tussis". So viele auf einmal... Gespräche über Ayurveda und Astrologie. Jede streckt ihre Zunge heraus, um ihre möglichen Wehwehchen analysieren zu lassen. Zumindest lacht mich hier niemand aus, für meinen Veganismus oder meine Menstruationstasse...

"Hältst Du mich jetzt für verrückt?", fragt mich das Mädchen, das so viele Sprache spricht.
"Nein. Ich finde das interessant." Sie und ihren Freund, der aus Brasilien kommt und sich mit mir in sicher lustig anzusehender Pantomime unterhält, kenne ich schon durch S. Ganz spontan landete ich in dieser kleinen fernen Welt jenseits meines Schreibtischs und der Praktikums-Stellen-Angebote. Vom griechischen Restaurant in eine Kegelbar irgendwo im Nirgendwo, platzen wir in eine Geburtstagsfeier herein und werden auf ewig auf fremden Partyfotos lachen...

Zeit. Zeit ist Mangelware. Zeit wird verschwendet. Zeit soll vergehen. Zeit rast vorbei. Zeit ist Geld. Zeit ist Macht. Zeit ist Erfolg. Zeit wird genommen. Aber nur selten verschenkt.

Zeit investiere ich in viele Stunden Bildschirm starren, warten und Dinge nicht dürfen. Ich möchte aber nicht mehr so viel Zeit ausgeben für sinnbefreite Tätigkeiten, die weder mich noch sonst jemanden weiterbringen, außer vielleicht die, die vom Profit profitieren. Dazu muss aber erst einmal ein neues Projekt her, das meine Zeit sinnvoll zu füllen vermag. Drei Bewerbungen sind geschrieben, eine bereits abgeschickt, das Wochenziel somit quasi erreicht. Qualität vor Quantität und so.

Weiterscrollen. Langsam ermüdend. Nichts, das mir passgenau entgegen springt.

BILD-Zeitung
Marketing-Agentur
BILD-Zeitung
Marketing-Agentur
....

Vielleicht sollte ich lieber doch keine Online-Redakteurin werden... Keine "Irgendwas mit Medien"-Tussi. Aber was dann? Vielleicht nur ein Winter-Krisen-Tief. Vielleicht einfach noch zwei Monate aushalten und doch die Regelstudienzeit einhalten - will ich aber nicht.

Wo finde ich den Ort, an dem ich Ich sein kann, ohne mich fremd zu fühlen? Wisst ihr, was mich an Journalismus und am Schreiben allgemein reizte? Menschen/Dingen/Sachverhalten eine Stimme geben zu können. Hört sich vielleicht komisch an. Aber es gibt so viel, worüber es sich zu reden lohnt, so viel, was einer größeren Aufmerksamkeit bedarf, und da dachte ich, die Medien wären vielleicht der richtige Ort dafür. Aber als ich mich für mein Studium bewarb, trug ich noch wasserstoffblonde Haare, rosa Lipgloss und Highheels...

Zeit, diesen Post zu beenden. Ich schreib nun schon einen ganzen Tag daran. Einen Tag voller Gedanken ohne abschließendes Ziel. Aber das macht nichts. Denn morgen kommt ein neuer Tag. ♥

Barbie-Grüße

Mittwoch, 6. Januar 2016

Machen statt Meckern

Es ist schwer mit der Arbeit (dem Praktikum). Es fällt mir schwer hinzugehen. Die widersprüchlichen Ansagen meines Chefs setzen mich unter Druck. Im einen Moment heißt es, dass ich natürlich mal eine Stunde später kommen oder früher gehen kann, wenn ich an den Vortagen Überstunden gemacht habe und das kein Problem sei. Mache ich das dann (hauptsächlich auch wegen des Schnee-Chaos, das zu Unpünktlichkeit führt -> ich habe heute mehr als doppelt so lange für den Weg zur Arbeit gebraucht), bekomme ich am frühen Morgen noch vor regulärem Arbeitsbeginn zwei schlecht gelaunte Anrufe, von denen einer davon handelt, dass meine SMS nicht höflich genug sei. Ich denke minutenlang über die Formulierung jeder Nachricht nach, die kann gar nicht unhöflich sein. Egal. Ich wollte dem neuen Jahr noch eine Chance geben, aber ich sehe da keine Zukunft mehr ...

... Wie oft habt ihr jetzt das selbe Gemecker immer wieder lesen müssen? Richtig. Jammern ist einfach, Jammern ist bequem, Jammern hilft bei der Ignoranz der eigenen Möglichkeiten. Deshalb versuche ich, mich damit zurück zu halten, auch wenn es schwer fällt, wenn Du Dich am zweiten Arbeitstag des Jahres insgesamt 3 Stunden lang demotivieren und zweitweise anbrüllen lassen musst. Aber ich freue mich dann lieber auf den Feierabend, den ich damit verbringe, zu machen, statt zu meckern. Der extreme Wunsch, der inzwischen gedanklich beschlossene Sache ist, nach einer anderen, sinnvolleren Tätigkeit setzt echte Kräfte frei. Ich recherchiere nach Praktikumsplätzen, um mehrere Lesezeichen ist mein Browser reicher geworden. Zwei Bewerbungen sind bereits geschrieben und von S. Korrektur gelesen - im Gegensatz zu meiner Sommerbewerbung hatte sie absolut gar nichts auszusetzen und da sie schon ein paar Jahre länger Bewerbungen schreibt als ich, ist das sicherlich ein gutes Zeichen. Es ist aber auch einfacher, eine Bewerbung zu schreiben, wenn man etwas vorzuweisen hat. Veröffentlichte Arbeitsproben sind ja jetzt auch möglich. Mein jetziges Praktikum ist - auch wenn es manchmal anders klingen mag - auf keinen Fall etwas, das ich bereue. Im Gegenteil konnte ich viele Erfahrungen sammeln, zumindest in Sachen "Fake it till you make it" bin ich jetzt ein echter Profi.^^ Ich habe nach 6 Monaten einfach nur festgestellt, dass dies nicht ganz meiner Berufswunschrichtung entspricht, das Arbeitsklima sich rapide verschlechtert hat und ich eben noch verschiedene Dinge aufprobieren möchte, bevor ich mich auf etwas festnageln lasse.

Sicher wird es Menschen geben, die meine Einstellung nicht gutheißen, weil es mir schwer fällt, mich zu fügen, mich lenken zu lassen und mir meine Meinung zu klemmen. Das ist ja auch nichts Neues. Ich glaube aber nicht, dass es für "Menschen wie mich" keinen Platz gibt oder dass ich mit meinem Wesen im Leben nicht weiterkommen werde, so wie mein Chef gerne sagt und damit mein Selbstbewusstsein beschädigt. Ich würde mich jederzeit wieder einmischen, wenn direkt neben mir jemand mit Worten angegriffen und fertig gemacht wird. Wenn konservative wirtschaftliche Unternehmen so nicht funktionieren, sind sie eben nicht der richtige Ort für mich. Aber: Ich kann was! Ich besitze Fähigkeiten. Und mein schwer erarbeitetes, sich noch immer in der Wachstumsphase befindendes Selbstvertrauen kann mir keiner nehmen...

Jeder Macher war zuvor ein Träumer (sofern sein "Machen" mit Herzblut und Leidenschaft geschieht). Ich bin eine Träumerin und das bedeutet nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Träumer besitzen die Fähigkeit, sich eigene Welten zu erschaffen, in denen es egal ist, was die anderen sagen. So werden aus ihnen Macher, auch wenn ihnen das niemand zutraut. Wichtig ist bloß, dass Du es Dir selbst zutraust. Das bedeutet Selbstvertrauen. 

So. Nun glitzert und macht eure Träume wahr. ♥
(Das Leben ist zu kurz, um es mit Dingen zu verbringen, die uns widerstreben.)


Sonntag, 3. Januar 2016

Pechvogel begrüßt 2016

Lange her, dass ich mich gemeldet habe, das war schon letztes Jahr.^^ Fulminant war mein Jahreswechsel vielleicht nicht, aber lustig. Uno mit zusätzlich ausgedachten Regeln kann man schonmal bis vier Uhr morgens spielen. Dann glitzert das auch in den Augen, wenn man Tränen über die eigene Blödheit lacht...

Tja, ich bin mit ein bisschen Pech in das neue Jahr gestartet. Nicht nur beim Uno spielen.^^ Nein, gestern hätte ich mein Handy fast geschrottet (ich habe das ja auch noch nicht soo lange). Es ist in Tee ersoffen und der Touchscreen wollte nicht mehr reagieren. Ich habe es dann frustriert auseinandergebaut und auf die Heizung verfrachtet und mir beim Handy-Rückwände-Aufpiepeln die Fingernägel abgebrochen. Das alte Handy ist eine lahmarschige Katastrophe, aber das Benjamin-Blümchen-Hörspiel ging dann doch irgendwann. Und heute morgen war das kaputte Handy wieder funktionstüchtig. Nochmal Glück gehabt, würde ich sagen. Es gibt genug andere Sachen, auf die ich sparen muss.

Heute habe ich viel Zeit mit dem Schreiben einer Bewerbung verbracht - um dann jetzt gerade festzustellen, dass die Ausschreibung für August 2016 ist. -.- Naja, dann wird eben eine Initiativbewerbung draus. Oder so. Aber das hat mich wirklich geärgert. Wie kann man so viel Pech haben? Abgesehen von dieser Ausschreibung habe ich noch nicht wirklich etwas gefunden, das mir zusagt. Wobei ich aber auch nicht so genau weiß, was ich eigentlich will. Nur weg von da, wo ich jetzt bin.^^ Okay, das ist vielleicht übertrieben. Aber irgendwie habe ich mich jetzt schon so darauf festgelegt, dass ich mir etwas anderes suchen will - und morgen muss ich wieder hin und ganz normal weiterarbeiten und vielleicht rutsche ich dann wieder so in den Allag rein, dass ich gar nicht dazu komme, diesen Plan weiter zu verfolgen. Einfach weiter dort zu bleiben ist natürlich auch der einfachste Weg, aber nicht unbedingt der angenehmste und sinnvollste. Ich will ja wirklich etwas neues lernen und dort lerne ich nichts, sondern mache nur etwas, bei dem ich permanent so tun muss, als hätte ich Ahnung, obwohl dem absolut nicht so ist. Aber das Thema haben wir ja schon mehr als einmal durchgekaut.

Ich habe keine Lust auf morgen. Klar will ich wieder etwas zu tun haben. Aber es wird ja gleich wieder dieser Aufstehen-Arbeiten-Schlafen-Wahnsinn mit 11, 12 oder 14 Stunden am Tag. Gut, morgen habe ich mir noch keine Aufträge für den Nebenjob eingeplant, aber es gibt auch eine Flut von Mails abzuarbeiten und vorzubereiten und sicher gibt es auch wieder Gebrüll und Gehässigkeit. Oder es ist plötzlich alles super und ich habe nur eine Zu-viel-Freizeit-Depression. Wir werden sehen. Wenn nicht, mach ich mich schnellstmöglich aus dem Staub. Zwei Bewerbungen die Woche sollten realistisch sein. Mit Gegenlesen und Korrigieren und allem. Das nehme ich mir mal vor. Wenn es mehr wird, umso besser, aber fangen wir doch ausnahmsweise mal klein an und nicht gleich mit dem Unmöglichen. Ich bin da motiviert. Und gleich morgen frage ich nach einer Praktikumsbestätigung, nur zur Sicherheit, bevor er herausfindet, dass ich eventuell nicht für immer und ewig an seiner Leine hängen bleiben werde.

Wie seid ihr ins neue Jahr gekommen? Ich hoffe gut. Ist auch niemand verloren gegangen? ♥
Übrigens: Falls ihr auch in dem Forum von Freddy damals wart, dann meldet euch doch mal bei mir.
Glitzerfunkelfeenstaub ♥