Montag, 28. September 2015

Laberpost und Antworten

Und hier wieder etwas für die Passwort-Berechtigten unter euch. Ein bisschen Alltag, ein paar Antworten auf Fragen, die mehrere von euch mir gestellt haben. Hier könnt ihr Weiterlesen...

Für alle anderen:
Zwei öffentliche Posts sind bereits seit einer Weile in Planung, nur bin ich leider bisher noch nicht dazu gekommen. Die Themen wären:

Ich werde nie ein Rockstar sein - Und plötzlich soll ich wissen, was ich werden will... (oder so ähnlich, jedenfalls soll es um Berufswahl und ein bisschen um mein Praktikum gehen.)

Vegetarisch/Vegan leben nach Essstörung?

Wer Anregungen oder Wünsche zu den Themen hat, lässt sie gerne da. Für das zweite Thema brauche ich wahrscheinlich noch ein wenig Zeit und Recherche. Und dann gibt es ja auch noch die Ergebnisse der Umfrage von letztens. Da werde ich mir auch noch etwas Inspiration suchen. Die wenigeren Posts und spätes Antworten auf Kommentare sind leider der mangelnden Zeit zu schulden. Aber ich versuche mir zwischendurch immer mal das eine oder andere Stündchen zu nehmen. :)

Glitzer ♥

Dienstag, 22. September 2015

Brief an den Regen

Regen.
Wie oft habe ich schon über Dich geschrieben?
Du prasselst, tröpfelst, schüttest,
Weinst, platzt, nieselst, fällst, ...
Und Du steigst immer wieder auf.
Du lässt Deinen Dampf ab und schwebst gen Himmel. Ganz leicht.
Deine glitzernden Wasserperlen tanzen mit der Sonne ein regenbogenfarbenes Spiel.
Du stehst für Kitsch und Kotze.
Du bist frisch und gesund.
Manchmal bist Du sauer.
Aber meistens klar im Kopf.
Obwohl Dein Schauer viele schaudern lässt...
Du bist nass und kalt und kitzelst auf der Haut.
Graue Wolken und rauer Wind sind Deine Freunde.
Kaum einer kann Dich recht gut leiden.
Du regnest trotzdem weiter.
Deiner Qualitäten bist Du Dir bewusst.
Denn Du weißt, Du würdest fehlen.
Jeden Sommer spürst Du es,
Wenn sie Dich sehnsüchtig erwarten.
Jedes Gewitter ist ein Fest für Dich.
Auch wenn sie sich dann gleich wieder beschweren.
Du siehst es ihnen nach...
Lieber Regen,
Du machst mein Leben bunter.
Denn ich lasse das Leben auf mich regnen. ♥



Sonntag, 20. September 2015

Die amüsanten Missverständnisse pinker Haare

Nun ist es wieder spät geworden, aber ich habe es ja versprochen. Der Ideen sind viele hier, jedoch keine Zeit, sie alle umzusetzen. Doch während ich darauf warte, dass dieses ständig überlastete Textanalyse-Tool endlich lädt, fange ich zumindest einmal an...

Wir stimmen über die neuen Farben für die Website ab und sind uns alle recht einig. Nur eine Stimme gibt es für ein knalliges, schreckliches Pink. Alle Köpfe drehen sich zu mir um.
"Was schaut ihr mich so an? Ich wars nicht!"
 "Ähm...  ja, ist klar..."
"Wirklich, ich hasse Pink! Das passt gar nicht zu dem, was wir darstellen."
Schallendes Gelächter.
Glücklicherweise outet sich das Mädchen noch, das tatsächlich Pink gewählt hat.
Es ist schon ein bisschen witzig, zu sehen, welche Interpretationen so zustande kommen. Denn wäre Pink meine Lieblingsfarbe, so hätte ich meiner Meinung nach blonde Haare und würde Beauty-Videos auf YouTube hochladen.

Wir sind auf einer Veranstaltung und stoßen mit unserem zweiten (und letzten) Bier an.
"Hast Du das erste schon ausgetrunken?", fragt mich ein Kollege.
"Äh, ja?"
"Und wie gehts Dir jetzt?"
"Na ganz normal..."
"Naja, so als Nicht-Trinker..."
"Ich bin doch kein Nicht-Trinker!"
"Ja, oder als Wenig-Trinker halt, ich meine, da ist das ja schon viel..."
"Also, zwei Bier hauen mich nicht um."
Ich kann mir das Lachen nicht verkneifen.
"Okay..."

Die beiden Situationen sind an zwei aufeinander folgenden Tagen passiert und ich frage mich, wie ich wohl auf die anderen wirke. Eine kleine Zucker-Barbie, die kein Bier trinkt, bin ich jedenfalls nicht. Aber es hat mich doch sehr amüsiert und auch ein wenig schockiert. Also... Wie wenig weitsichtig manche Menschen sind. Von pinken Haaren auf Barbie zu schließen wäre mir im Traum nicht eingefallen. Vielleicht bin ich auch diejenige mit dem Brett vor dem Kopf. Naja, keiner von denen kennt mich so richtig. Und je weniger sie über jemanden wissen, desto mehr interpretieren und basteln sie sich wohl ihre eigene Version von mir zurecht. Damit muss ich leben. xD

Welche ähnlich amüsanten Geschichten habt ihr bezüglich eures Äußeren schon erlebt?


 
Glitzer ♥

Samstag, 19. September 2015

Geheimnisse

Voraussichtlich morgen kommt noch ein öffentlicher Post. Bis dahin für ein paar von euch bitte erst einmal: Weiterlesen...

Sonntag, 13. September 2015

Manchmal bin ich überheblich, arrogant & scheiße!

Das eigene Verhalten analysieren? Macht ihr das manchmal? Also, so ganz sachlich?

Mir sind bisher zwei Extreme begegnet: Diejenigen, die vollständig von sich überzeugt sind, niemals an sich zweifeln und sich mit ihrem Überschuss an Selbstbewusstsein nicht immer Freunde machen. Und diejenigen, die einzig und allein die schlechten Seiten an sich selbst sehen, sich hassen, sich unfähig und blöd und dumm und scheiße finden und nicht damit klarkommen, von anderen gemocht zu werden.

Ja, letzteres passt eher zu mir. Der Meinung seid ihr sicherlich auch, wenn ihr mich schon etwas länger kennt. Inzwischen habe ich allerdings eine wesentlich positivere Einstellung zu mir selbst, und genau das führt manchmal zu Problemen. Klar, in Zeiten, in denen mein Selbsthass schier unendlich schien, rieten mir die Leute, nicht so hart zu mir zu sein, mich selbst zu lieben und mir meine Fähigkeiten - nicht immer nur die Fehler - einzugestehen. Und jetzt habe ich manchmal das Gefühl, dass ich mich zu sehr feiere. Das macht sich natürlich vor allem in Studium und Arbeit bemerkbar (was anderes mache ich ja auch nicht mehr). Ich weiß recht gut einzuschätzen, was ich nicht kann: Telefonieren, Kundenaquise, Sachen verkaufen, zeichnen, basteln, kellnern, auswendig lernen, dauergrinsen, Kaffee kochen... - die Liste ist lang. Aber alles was mit Texten zu tun hat, kann ich ganz gut. Ich bin sehr sicher in Grammatik und Rechtschreibung, weshalb ich bei uns in der Redaktion viele Artikel gegenlese. Ich begreife schnell, wenn jemand mir etwas erklärt, habe eine schnelle Auffassungsgabe - und da fängt mein Problem auch schon an. Ich mache das nicht mit Absicht, aber manchmal mache ich mich über andere lustig - oft nur in Gedanken, aber ich schätze, das überträgt sich nach außen. Man sollte meinen, dass angehende Redakteure auch schreiben können, nur habe ich das Gefühl, dass ein riesiges Kommamonster sein Unwesen treibt und alle Kommas auffrisst. Nicht selten trifft mein Kopf die Tischplatte, wenn ich die Texte einer bestimmten Kollegin lese. Und hin und wieder lasse ich mich zu Sätzen á la "Wie kann man das denn nicht wissen?!" verleiten.

Eine andere Kollegin schreibt auch sehr gute Texte, mit Sicherheit viel, viel bessere als ich, einfach alles, was sie tut, macht sie verdammt gut... Jedenfalls greift sie sich bestimmt auch immer mal wieder an den Kopf, aber sie geht damit irgendwie subtiler um. Man hat nicht das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen, wenn sie einen verbessert. Wenn ihr eine lustige Konstruktion begegnet, lacht sie auch eher mit als über den Betreffenden. Ich spüre, dass sie den anderen viel sympathischer ist als ich. Gut, sie ist eine dieser Personen, die jeder einfach gern haben muss. Aber trotzdem ist mein Verhalten im Vergleich dazu miserabel. Nachdem mir das einmal aufgefallen ist, habe ich verstärkt versucht, darauf zu achten. Und je mehr ich mich selbst beobachte, desto mehr hasse ich mich für diese Anwandlungen. Was für eine besserwisserische Klugscheißerin ich doch sein kann! Dabei wurde ich in der Vergangenheit selbst oft genug von oben herab behandelt. So jemand will ich nicht sein! Überheblich sein, in Gedanken spotten, sich über die anderen stellen - manchmal werfe ich meinem Spiegelbild einen erschrockenen Blick zu und denke: "Ich bin wie meine Mutter!" Niemand will wie seine Mutter sein und vor allem nicht ich! Aber natürlich hat mich das Verhalten meiner Eltern geprägt. Das lässt sich nicht abstreiten. Und es zeigt, auf wie verschiedenen Ebenen sie mein Leben noch immer beeinflussen. Auf der einen Seite habe ich als Kind darunter gelitten, dass meine Mutter mich denunziert, ausgelacht, für unfähig befunden und klein gemacht hat. Andererseits ist sie meine Mutter und ich habe von ihr gelernt, mich so zu verhalten wie sie. Das ist also ein ganz großer Konflikt. Meine Eltern haben mir das 16 Jahre lang vorgelebt - alle beide - und das aus meinem Kopf raus zu bekommen ist scheinbar nicht so einfach. Aber das ist keine Entschuldigung und nein, so will ich nicht sein!

Also werde ich mich wohl weiter beobachten und versuchen, eine Balance zu finden. Vielleicht muss ich mich auch erst noch daran gewöhnen, mich so zu akzeptieren, wie ich bin, ohne dabei über das Ziel hinaus zu schießen. Wenn es das ist, was man unter nicht vorhandener Sozialkompetenz versteht, dann hoffe ich, dass sich das ändern lässt. Auch das von den Anderen akzeptiert werden ist manchmal noch gewöhnungsbedürftig, weil ich bisher meist das Gegenteil kannte. Man denkt sich dann: Wow, die Anderen nehmen mich ernst und erkennen auch noch meine Fähigkeiten an?! Ich kann gar nicht so scheiße sein! Aber vielleicht steigt einem das schnell zu Kopf. Es erscheint so riesig, dabei ist es für den Großteil der Anderen "normal". Und wenn sie dann merken, dass man sich davon beflügelt fühlt, schlägt die Sympathie ganz schnell um. Also ist die Aufgabe wohl einmal mehr, einen Mittelweg zu finden. Nicht schüchtern und ängstlich und voller Selbstzweifel zu sein. Aber auch nicht überheblich, arrogant und scheiße.

Reflektieren ist manchmal erschreckend, wenn man plötzlich merkt, dass man, wäre man jemand anderes, sich überhaupt nicht leiden könnte. Aber irgendwie hat jeder seine guten und schlechten Seiten, und wenn man die schlechten bemerkt, ist das vielleicht gar kein so schlechtes Zeichen. Immer noch besser, als sich dabei wohlzufühlen, zu sich und den Anderen scheiße zu sein.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie geht ihr damit um?


Mittwoch, 9. September 2015

Ich kann noch, aber ich weiß nicht wie lange

Die Zeit rennt um die Wette mit den Tagen. Sie rennt im Kreis. Montag bis Sonntag und dann wieder Montag und Dienstag und Mittwoch und weiter und schneller und immer im gleichen Schritt. Hilfe! Ist schon wieder eine Woche vorbei? Und wo war eigentlich das Wochenende? Die Routine lässt mich vergessen, wo die Tage hingehen, wann sie waren, und was an ihnen passiert ist. Aber die Tage, die noch ohne Routine, die noch chaotisch waren, die vergesse ich nie... Weiterlesen...


Sonntag, 6. September 2015

♥♥♥ Danke für 2 Jahre ElfenTraum(a) ♥♥♥

Tausend Dank an euch für 2 Jahre, in denen ihr meine Gedanken gelesen, meine Zweifel besänftigt, meine Freude geteilt & mit mir geglitzert habt. Vielen Dank dafür, dass ihr mir auch treu geblieben seid, als meine Bloggerwelt ins Wanken geriet. Danke für die vielen E-Mails, Passwortanfragen und Kommentare. Für jede Erwähnung, jede Verlinkung, jeden Tag. Für jede Diskussion, jede Anregung, jede Bereicherung...

Danke an Davina als allererste Followerin und an alle anderen, die schon seit 2013 dabei sind.

Danke an Kiwi, die auch im Real Life so wichtig geworden ist, und an Lucy und Lia, die ich ebenfalls persönlich kennenlernen durfte. 

Danke an Lovely, meine Glitzerfee, an Lina, die ich schon seit Ewigkeiten lese, an KiBa, mit der ich die große Stadt teile, an Aryadne, Emilia, Mademoiselle Verte, Liv und Emaschi.


Danke an Leli, Josi, Mary Poppins, Leah, Soulsourver, Elena, Vanessa, Shelley, Lima, Flo, Stefanie, Nia, Carolina, Carina, Leni, Marcel, Jouette, Bubble, DayDreamer, Sophia, Danidarko, Marlix, Ivy, Melli, Fox, Stella, Luna, Autnm, Zero, Alice, Lovely, Artistin, Aurely, Yessy, Isa, Sabrina, Loony, Tia, December, Louise, Luca, Bristol, Sie, Ally, Sarah, Matze, Amina, Claudelle, Paulina, Fee, SonnenCrew, Magalie, Schattenmädchen, Phia, Brainwash, Anaanoyk, Nina, Chilli, Sam, SchwarzesSchaf, WeirdGirlsWorld, Angin, Angelina, Rainy, Lockenmädchen, Winterschmetterling, LastBlasphemis, Caroline, Maike, Ilovetheway, Pflasterstein, Miss Morphine, Penny, Farfallina & Ela. 

Danke an alle anderen, deren Namen ich nicht kenne. Danke für eure Anwesenheit, euer Lesen und eure Worte.

♥♥♥


Noch habe ich es leider nicht geschafft, alle alten Posts durchzusehen und wieder zu veröffentlichen. Aber es sind mit allen Entwürfen nun schon über 400. Auch wenn nicht alle wieder online kommen können und ich heute kein Zahlenspiel mit euch machen konnte. 
Die Seite Ana/Mia hat immer noch die meisten Aufrufe und die meisten Suchbegriffe, über die ElfenTraum(a) aufgerufen wird, haben mit Ana & Mia zu tun. Irgendwie ist das traurig. Aber damit hat ja alles angefangen. Mit meiner Essstörung und dem Internet mit seinen ungezählten Seelen, zu einer Zeit, in der ich nicht gedacht hätte, dass ich irgendwann beruflich mit dem Internet zutun hätte - und schon gar nicht, dass es so viel Euch da draußen gibt, so viele wunderbare Individuen in der hellblauen Füllung meiner Statistik.
Welche Probleme euch auch immer gerade zu schaffen machen: Wir sind ganz viele und wir haben alle zwei Füße, auf denen wir stehen können, und auf ganz vielen Füßen kann etwas ganz Großes stehen: Ein riesiger glitzernder Haufen Leben mit ganz vielen Stimmen, die ganz viel zu sagen haben und von denen man noch ganz viel hören wird! 

♥♥♥

Glitzer für Eure Herzen

♥♥♥

Samstag, 5. September 2015

Schokolade zum Frühstück

Mit meinem zweiten Kaffee sitze ich hier an meinem Schreibtisch und beobachte, wie die Sonne sich ihren Weg durch die dicken grauen Wolken vor meinem Fenster bahnt. Dazu höre ich Musik und lasse die Gedanken in den Himmel steigen oder sie zu Boden fallen.

Es ist Samstag. Neben mir liegt eine Packung merci, die meine Mitbewohnerin mir geschenkt hat, weil ich für sie etwas von der Post abgeholt habe. Wochenende. Ich habe nicht so gut geschlafen, dafür aber wesentlich mehr als die fünf sechs Stunden der letzten zwei Wochen Nächte. Das Nichts-Tun fühlt sich fast seltsam an. Zur gewohnten Zeit war ich kurz auf dem Klo und wollte schlaftrunken mich fast duschen und anziehen - so wie immer, jeden Tag, ein Kreislauf aus aufstehen, arbeiten, Mittagspause, weiterarbeiten, nach Hause fahren, weiterarbeiten, einkaufen, weiterarbeiten, schlafen. Dazwischen Besuch von Tina am letzten Wochenende, ein Kinobesuch mit den Kommilitonen, mein zweiter Artikel in dem Online-Magazin. Auch auf dem Blog des Hauptteils meines Praktikums konnte ich mir einen monatlich erscheinenden Artikel sichern und dazu noch einen einmaligen. Das Klicken der Tasten wird zum Soundtrack meines Lebens - zu diesem Thema wollte ich eigentlich auch noch schreiben, doch die Recherche, das Befragen von Fremden, das fällt mir noch schwer. Es läuft, würde ich sagen, kreisrund, mein Leben, ich wollte schon immer ein Workaholic werden, aber ich glaube, dafür bin ich zu faul...

Ein Blick auf das Datum. September. SEPTEMBER?! Ja. September 2015.
Seit genau zwei Jahren und fünf Tagen - lebe ich in Berlin!
Morgen, am 6. September - wird dieser Blog zwei Jahre alt!
Zwei Jahre sind vergangen, seit dem Ende meiner Psychotherapie.

Ja. Jetzt dürfte ich mich wieder in Therapie begeben. Jetzt würde ich wieder Stunden bekommen. Ich weiß noch, wie meine Therapeutin sagte: "Vielleicht machen Sie ja auch erstmal eine Pause und fangen in ein paar Jahren nochmal eine Therapie an. Oder vielleicht sind sie auch der Meinung, keine mehr zu brauchen. Es gibt da ja verschiedene Wege." Und ich weiß noch, wie ich mir ganz sicher war, dass ich mir in der Hauptstadt eine neue Therapeutin suchen würde. Ich sah da gar keine andere Möglichkeit. Wie diejenigen, die schon etwas länger dabei sind, wissen, habe ich das auch versucht, aber ich hatte leider das Pech, nur an völlig unfähige Idioten zu geraten. Irgendwie habe ich nicht geglaubt, dass ich ganz allein auf eigenen Füßen stehen könnte. Zu oft hat man mir versichert, dass das unmöglich sei. Dass man mich erst auseinander nehmen und neu zusammenpuzzeln müsse, bevor aus mir etwas werden könne. Aber die Welt ist nicht untergegangen und ich, ich bin auch irgendwie klargekommen. Ich gehe zwar auch schon seit einem Jahr zu der Beratungsstelle, aber Z nimmt mich nicht auseinander, sondern hört einfach zu und zeigt mir neue Perspektiven, mich und das Ganze zu sehen.

Trotzdem frage ich mich, was richtig ist. Seinen eigenen Weg finden? Oder den Experten Glauben und Vertrauen schenken? Es gibt keine allgemeingültige Formel, keine Medizin, die zu 100% sicher "hilft" und heilt. Oder? Menschen sind so unterschiedlich. Jeder reagiert anders auf die Einflüsse der Außenwelt auf Körper und Seele. Da müsste es so viele Therapieformen wie Menschen geben. Aber umsonst stellen die Forscher auch keine Forschungen an. Und viele begeben sich vertrauensvoll in professionelle, gute Hände und sie profitieren davon. Aber wer weiß besser, was gut für mich ist? Ich selbst, oder doch die Experten? Bin ich Expertin für mich selbst, kann ich zur Expertin werden, sollte ich das überhaupt? Und könnte ich es überhaupt zulassen, dass sich noch einmal jemand durch mein Leben wühlt, Staub aufwirbelt, urteilt und Verhaltensänderung verschreibt?

Soweit zu meinen samstäglichen Gedanken, die sich heute über den ganzen Tag ausgebreitet haben. Und jetzt werde ich noch ein bisschen weiter faul sein... Und mir irgendwas für morgen ausdenken, zum ElfenTraum(a)-Geburtstag. Ich wünsche euch wunderschöne Wochenenden, glitzernde Gedanken und höherschlagende Herzen. ♥




Mittwoch, 2. September 2015

Fremde Küsse

Es geht um Küsse, die ich nie haben wollte.
Und darum, was passiert, wenn ein unbeholfener Tollpatsch über meine Grenzen stolpert. Weiterlesen...