Montag, 27. Juli 2015

Wer hat gewonnen?

Ihr Lieben! ♥
Ich bin wieder zurück in Berlin, nach einer ungeplant langen, stauhaltigen und unwetterbehafteten Fahrt mit dem knallgrünen Bus. Die Zeit in Hannover war überwiegend schön, das schlechte Wetter war uns egal, gefeiert haben wir unser Treffen trotzdem - schließlich waren noch nie so viele von uns Wintermädels zur selben Zeit am selben Ort. Besonders gut gefielen mir die giftgrünen Kiwi-Cocktails, die wir gestern zum Abschied noch getrunken haben. Jetzt bin ich müde und muss morgen auch schon wieder früh aufstehen und hübsch zum Praktikum spazieren. Aber ich wollte doch unbedingt noch die Gewinnerin meiner Verlosung verkünden! Die steht nämlich bereits seit Minuten fest. Es gibt also wieder ein kleines Video von gewohnt miserabler Qualität. Wer sich daran stört, besorge mir eine Kamera. ;-) Immerhin dürft ihr euch statt kratzigem Ton diesmal über leichte Musikuntermalung und schräge Grimassen freuen. Also seid gespannt, wer nun gewonnen hat:

[Video nachträglich gelöscht]

Was ich eigentlich auch noch sagen wollte: Vielen Dank für all eure Kommentare und Ideen. ♥ Jetzt habe ich schon wieder jede Menge an Posts in Planung. Ich hoffe, ich finde bald Zeit, sie auch alle zu realisieren. Leider klingelt die Kasse zur Zeit wieder nicht so sehr und ich muss meine Freizeit wohl dem Geld verdienen widmen...

Soo und für Dich, liebe Aryadne nochmals meinen herzlichsten Glückwunsch. ♥
Schicke mir doch bitte Deine Adresse an elfentrauma@web.de, damit ich Dir Deinen kleinen feinen Gewinn zukommen lassen kann. Der letzte Bastelkram für die Blumenhaarspangen ist auch endlich angekommen, sodass ich das Paketchen noch diese Woche abschicken werde.

Aryadnes Themenvorschlag war folgender:  "Über das Schreiben. Das, was es dir bedeutet. Vielleicht auch darüber, wie du deine Themen findest, wann und wie du schreibst." Sehr interessant wie ich finde und ich werde ihn so bald wie möglich umsetzen. Weiterhin in Planung sind:
  • "Ich, als ehemaliges Heimkind würde mich natürlich dafür interessieren wie es dir damit ergangen ist. Du hast ja schon einiges darüber geschrieben aber mich würde halt interessieren wie deine Meinung allgemein zu Heimen/ Internaten sind. Kann man die überhaupt vergleichen?" von Davina,
  • "Ich finde es gut, wenn ein Text zum Nachdenken anregt. Den Leser miteinbezieht, ihn dazu bringt sich eine eigene Meinung zu bilden. Kritisch ist. Einem eine Sichtweise zeigt, auf die man selbst vielleicht gar nicht gekommen wäre. Dinge, die einen beschäftigen. Und dann richtig philosophisch werden lassen" von Sirène de la mort,
  • "Mich würde etwas mehr über deinen Werdegang interessieren. Da habe ich sozusagen Lücken... Und ich würde mich über solche Texte freuen, weil ich es mag wie du reflektierst und es mir oft ebenfalls Denkanstöße gibt." von iwik,
  • "Da ich ein kleiner Stalker bin, lese ich gerne Alltagsgeschichten." von Lina,
  • "Besonders interessieren würde mich aber auch einmal dein Werdegang und wie du es trotz aller Schwierigkeiten bis hierher geschafft hast, also dort wo du jetzt stehst!" von Kathi,
  • "Mir gefällt es, wenn ich authentisch etwas über die Person hinter dem Blog erfahre. Deinen Alltag, was du gerade tust/erlebst/fühlst/denkst oder auch einfach über deinen Werdegang." von Emilia
Vielen Dank dafür ♥
Und nun wünsche ich eine glitzernde gute Nacht. ♥

Donnerstag, 23. Juli 2015

Ein Blick in meine Woche

Die Woche verlief mit ihren langen Tagen im Zeitsand...
Ich lerne die Kollegen in meiner Praktikumsstelle langsam kennen. Und sie erkennen meine Fähigkeiten. Ein erstes Mal werde ich nicht belächelt, sondern ernst genommen und meine Vorschläge und Ideen finden einen Platz, auch wenn sie nicht immer Verwendung finden. Einen ersten Fehltritt habe ich mir ebenfalls geleistet. Doch genauso schnell wie der Klick auf den "Löschen"-Knopf scheint er wieder vergessen. Ich gehe zu den Raucherpausen mit nach draußen, obwohl ich nicht rauche. Ich lasse mir etwas zu essen mitbringen und selbst stelle ich Schokolade auf den Tisch. Es gibt nur einen in unserem winzigen Büro. Ich bekomme ein Kompliment für meine coolen Leggins. Ich freunde mich mit einem Kopfmensch-Mädchen an. Ich plane meinen ersten Artikel für das Magazin. Die Pflanzen, die alle einen Namen besitzen, fasse ich lieber nicht an. Während meiner halbstündigen Hin- und Rückfahrt in der S-Bahn kritzele ich Ideen und Gedichte in mein kleines grünes mit Schmetterlingen bedrucktes Notizbuch...

Die Büroparty morgen werde ich leider verpassen. Denn wie schon lange geplant mache ich mich auf den Weg nach Hannover zu meinen Wintermädels in den Sommer hinein. Meine Haare erstrahlen in frischem Himbeerpink. Ich mag meinen aktuellen Kleidungsstil. Der ändert sich ja ständig. Aber ich mag das Bandana und die Armbanduhr mit dem leuchtend blauen Schmetterling und die mit den Rosen und dem goldenen Anker auf dem Zifferblatt und die rotgestreiften Ohringe mit dem schwarzen Anker drauf und die coolen Leggins natürlich auch. Ich bin eigentlich gar kein Anker-Typ. Ich bin losgelöst und haltlos. Aber ich finde mich schön so. So schaue ich mich gerne im Spiegel an, solange ich nicht zu nah rangehe jedenfalls. Mein Gesicht ist immer noch problematisch. Im Detail ändert daran auch die Schminke nichts. Aber sie passt es dem Gesamtbild an. Dem Bild einer jungen Frau, die das Leben an die Hand nimmt, statt sich von ihm ausknocken zu lassen. - Zumindest versucht sie das. Und irgendwann wird sie so sein, wie sie sich das immer vorstellt, wenn die Musik in ihren Ohren rauscht und ihrem Leben für einen Moment den heiß ersehnten Soundtrack gibt. Das hofft sie jedenfalls. Eine starke Frau, die zu sich steht, für all die anderen einst Verzweifelten steht und ihren Nachteil zu ihren Gunsten nutzt. Das wünscht sie sich, die junge Frau im Spiegel.

Zu eurer Verlosung habe ich noch kein konkretes Datum benannt. Ziehen werde ich den Gewinner wahrscheinlich wieder in einem kleinen, schlecht gemachten Video, bei dem mir vielleicht eines der Wintermädels behilflich sein wird, wenn ich sowieso einmal dort bin. Keine Angst - sie sind ebenfalls Leserinnen dieses Blogs. Der Post dazu kommt dann spätestens am Dienstag. Da ich vorher schon auslosen werde, lege ich jetzt einfach fest: Teilnehmen dürft ihr noch bis Samstag 12 Uhr mit einem Kommentar unter dem Verlosungs-Post.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, das ihr hoffentlich genießen könnt! ♥

*Glitzerherzen*


Sonntag, 19. Juli 2015

Verlosung ?

Das ist nur für Dich, Kiwi ♥















Das dachte ich, als mich die gießenden Ströme des Regens weckten und ein kalter Windzug über meine aus dem Bett hängenden Beine strich. Wer möchte morgens aufstehen, wenn es schon so unheilstimmungsdunkel ist? Im Sommer?!

Nach einem mittellangen Gedanken-Jammer-Streit fiel ich trotzdem aus den Federn. Schon seit gestern Abend habe ich schlechte Laune. Ich weiß gar nicht warum. Wahrscheinlich bin ich der einzige Mensch, der das Wochenende hasst und den Montag herbeisehnt. Eigentlich ganz logisch, wenn ich mich an meine Internatszeiten zurück erinnere. Am Wochenende, mindestens jedes zweite, musste ich zu meinen Eltern, und am Montag hatte ich Klavierunterricht.

Ich setzte mich also auf den Badewannenrand, stützte die Füße auf der Heizung ab und putzte mir die Zähne. Dabei starrte ich aus dem Fenster und fragte mich, wie ich diesen Tag bitteschön auch nur ansatzweise zum Glitzern bringen sollte. Photoshop lenkte mich von der Arbeit ab. Und die Arbeit stürzte mich in fiese, depressive Gedanken. Ich erschrak zu Tode, als eine Packung Milch zu meiner Tür hereinschlüpfte - gefolgt von meiner Mitbewohnerin und der Frage, ob das meine sei.

Eigentlich läuft es zur Zeit ganz gut mit der WG. Alles fing damit an, dass im Kühlschrank eine Packung Milch explodierte. (Immer diese Milch...) Jedenfalls hockten wir dann zu dritt in der Küche, räumten den Kühlschrank aus und wischten den Boden. Seitdem wechseln Mira und ich ab und zu ein paar mehr Worte als "Hallo" oder "Wolltest Du grad ins Bad, dann warte ich kurz!" Bert allerdings scheint mich nicht leiden zu können. Vermutlich, weil ich für den Putzplan gestimmt habe. Ich bin froh, dass es den jetzt gibt. Bisher war Mira mir mit dem Putzen immer zuvorgekommen. Ich war so mutig, von mir aus anzumerken, dass das nur an schlechtem Timing lag und nicht an Faulheit meinerseits.

Kommen wir nun doch zum eigentlichen Thema dieses Posts. Noch bis Dienstag könnt ihr an meiner Umfrage am rechten Rand teilnehmen, die mir einen Überblick davon verschaffen soll, in welche Richtungen ihr gerne lest. Trotz dieses Überblicks bleibt eine gewisse Unsicherheit in mir vorhanden. Wenn ich durch meine Leseliste scrolle, begegnen mir oft Schmerz und Angst. Ich sehe viel grau und wenig bunte Farben. Ich sehe Beton und Blei und Steine. Ich sehe Schweigen und Schweere und Leere. Und hier und da sehe ich ein paar Sterne, einen Farbfleck und ein bisschen Freude - über ein Stück Schokolade. Aber was kann ich euch geben - als schokoladensüchtige Glitzerfee? Ich kann keinen Zauberstab schwingen und alles gut werden lassen - allein schon, weil diese Wortgruppe mich leicht zu einer Anspielung auf den Zauberer verleiten könnte - und der kennt keine gute Magie. Ich bin auch keine Ex-Essgestörte, die unwahrscheinlich stolz ist, weil sie isst. Der Glitzer ist mir nicht zugeflogen. Ich hab ihn bloß ein bisschen neu erfunden. Der erste Glitzer-Post war doch noch Kritik an den Ponyhofwelt-BrettvormKopf-GlitzerGirlies. Inhaltslose Be-Happy-Phrasen werden meinem Anspruch nicht gerecht. Und ich werde niemals nur eine Seite von mir zeigen.

Und was bleibt jetzt noch übrig? Ich und mein Riesenhaufen Einzelteile - nennt sie ruhig Glitzerpartikel, wenn ihr auf Kitsch steht. Wie eine einzige Übertreibung fühle ich mich manchmal. Meine Gedanken fallen auseinander wie diese Glitzerdinger, die in manchen Cocktails stecken. Wusstet ihr, dass diese Dinger Cocktailpalmen heißen? Meine Oma hat sie immer Philinchen genannt...

Wie schwer es manchmal ist, auf den Punkt zu kommen, wenn da so viele Punkte sind. Ob ihr mir noch ein paar Punkte - Anhaltspunkte - dazu schenken könntet? Ich wünsche mir einen Themenvorschlag von euch - es reicht ein Wort, eine Assoziation, ein Bild oder ein Lied - etwas, worüber ich schreiben kann. Unter allen Kommentaren, die dieser Post erhält, verlose ich selbstgebastelte Blumenhaarspangen für ein elfenhaftes Gefühl und ein Schöne-Momente-Büchlein für glitzernde Gedanken. (Sollte jemand gewinnen, der mit Blumenhaarspangen so gar nichts anzufangen weiß, findet sich da sicher eine Alternative^^) Vorraussetzung zur Teilnahme ist, dass ihr mir im Gewinnfall eure Adresse anvertrauen würdet - die selbstverständlich ausschließlich zu diesem Zweck verwendet und an niemanden weitergegeben wird. Die Auslosung findet Ende der Woche statt. Anlass sind eure über 100 wunderbaren Seelen, die so aufmerksam meine glitzernde Gedanken-Grütze auf sich wirken lassen. Ich hoffe, ihr wollt den Kram überhaupt haben - aber vielleicht findet so ein Schöne-Momente-Heft, das nur und ausschließlich für diesen Zweck gedacht ist, ja gerade deshalb tatsächlich Verwendung. Mich würde es freuen. ♥

Um Verwirrung vorzubeugen: Hier mein neues Profilbild in groß. (Ich weiß ... )



Donnerstag, 16. Juli 2015

Glitzer. Geschenkt!

Frisch gemähtes Gras. 
Ich liebe diesen Duft. 
Sommer. 
Ein bisschen.
Sonne.

Facebook.
Rabattcodes.
Newsletter.
Photoshop. 
Corporate Design. 

Hab ich eine Corporate Identity? Ich meine... Ich. Als Mensch. 

Suchmaschinenoptimierung. 
Klickzahlen.
Likes. 
Statistiken.

Buchstaben. 
Wörter. Oder... Worte?
Sätze. Viel zu lange Sätze. 
Verschachtelt. 
Versteckt.
Wo ist die Info?
Was willst Du mir damit sagen?

Neue Programme.
Keiner kennt sich aus. 
Klick. Klick. Klick.

Wie - Das hast Du auch schon gecheckt?!
- Google is my friend.
Lucia, Mitarbeiterin des Monats HAHAHA, aber im Ernst: Macht viel Spaß bisher mit dir. Hab nen sehr gutes Gefühl. 
-

Ich schenk euch was von meinen Recherchen:
Wisst ihr auch nie, was für Fotos ihr auf eurem Blog verwenden sollt - wegen der Rechte?
Hier gibt's lizenzfreie Bilder, die ihr kostenlos verwenden dürft:
Und die hier: gibts da:
Ich glaube, ich friemele noch ein bisschen in Photoshop herum - habe mir eine Testversion geholt. 

Und euch nerve ich noch einmal mit meiner Umfrage am rechten Rand. Siebzehn von Hunderzwei sind noch nicht das Gelbe vom Ei.

Glitzer für eure Herzen

Montag, 13. Juli 2015

Die Feier & Der erste Tag


Die Feier. 

Am Samstag Nachmittag fand wie üblich eine Präsentation der Arbeiten unseres Jahrgangs im Kino statt. Ich kam zu spät. Es war stockdunkel, als ich den Saal betrat. Unsere Studiosendung lief gerade auf der Leinwand. Ich tastete nach einem freien Platz. Dreimal dürft ihr raten, wen ich zwei Sessel entfernt neben mir sitzend entdeckte, als das Licht anging - richtig - den Zauberer. Ein Koloss von Mensch saß glücklicherweise noch zwischen uns. Die Moderation unseres Studienleiters war in diesem Jahr besonders lieblos. Dafür waren die Filme umso besser. Immer wieder seltsam, wenn sich die Welt aus einem Buch mit der realen überschneidet. Wer schonmal einer Lesung von Lilly Lindner beigewohnt hat, kennt auch ihren Begleiter, dessen Name und Gestalt mir auf einmal von der Leinwand entgegen sprangen...

Nach dem Kino-Programm waren wir etwas essen. Meine Kommilitonen und ich. Am Abend gab es wie immer kostenfreien Alkohol in einer kleinen abgeranzten Bar, an der ich die Schaukel am liebsten mag. Die angenehmen Temperaturen machten es möglich, fast die ganze Zeit draußen zu sitzen. Ich unterhielt mich mit verschiedenen Leuten, erzählte von meinem Praktikum und interessierte mich für die Pläne der anderen. Als ich mich gerade mit dem Techniker unterhielt - vielleicht erinnert ihr euch noch an unsere gemeinsame Bahnfahrt - meinte der schon gut betrunkene Zauberer, uns auf unhöfliche und herablassende Art unterbrechen zu müssen. Später wurde die Bank, auf der ich saß, etwas leerer und ratet wer - natürlich der Zauberer - sich neben mich setzte. Meine erste Flucht führte mich zu einem Kickerturnier mit zwei freundlicher gesinnten Männern. Ich gewann eines von zwei Spielen. Auch U. deutete meinen Blick richtig und trug zu meiner Rettung bei. Natürlich erzählte ich niemandem die ganze Wahrheit. Trotzdem konnte jeder nachvollziehen, dass ich vom Zauberer in Ruhe gelassen werden wollte.

Dank der netten Menschen wurde die Feier wirklich schön. Kaum eine Erinnerung aus dem letzten Jahr war allzu präsent. So ein Jahr bietet eben doch so einige Möglichkeiten zur Veränderung. Die Uni ist nun vorbei und sie ging nahtlos über in einen neuen Teil...

Der erste Tag. 

Um zehn Uhr sollte er losgehen. Mein erster Praktikumstag. Vor Aufregung die Beine nicht mehr zu spüren trägt nicht unbedingt zu Pünktlichkeit bei. Drei Minuten vor zehn drückte ich dennoch auf den Klingelknopf. Und es war noch niemand da. Eine halbe Stunde später saß ich dann im Büro und bekam einen Kaffee angeboten - kochen musste ich ihn nicht. Gegen elf trudelte der Chef ein. Er erstellte mit mir gemeinsam eine To-Do-Liste, die jetzt schon ziemlich viele Aufgaben enthält. Zuerst soll ich die Webseite checken, auf Suchmaschinen-Optimierung und Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten. Außerdem übernehme ich die Veranwortung für die Facebook-Seite und den Newsletter. Nächste Woche, wenn der Chef zurück aus seinem Urlaub kommt, gibt es ein Feedback und weitere Aufgaben. Vielleicht bringt er mir sogar ein bisschen HTML bei. Das würde ich jedenfalls gerne lernen. Ich habe eine eigene E-Mail-Adresse bekommen und ein Benutzer-Account für den einzigen vorhandenen PC, alle möglichen Zugangsdaten und was sonst noch so dazu gehört. Viel mehr ist noch gar nicht passiert. Trotzdem war es unglaublich viel Input für einen einzigen Tag. Ich musste eine Kollegin anrufen, die ich logischerweise noch nicht kannte - ich habe es einfach gemacht. Morgen früh ist mein erstes Redaktions-Meeting. Ich habe ein bisschen Angst davor, meinen ersten Facebook-Post zu veröffentlichen. Nicht das das großartig kompliziert wäre - aber wenn ich aus Versehen irgendwas total Dummes poste und das dann tausend Leute sehen?

Nun habe ich dem bisher in der Umfrage favorisierten Thema "Aus Deinem Alltag" alle Ehre gemacht - und hoffentlich niemanden gelangweilt. Irgendwie freue ich mich auf mein Bett. Gestern habe ich Tintenherz zu Ende gehört. Dann ist jetzt wohl Tintenblut dran. Ich ärgere mich gerade ein bisschen, dass meine ganzen Bücher von früher noch bei meinen Eltern sind. Nur das Anhören mit dem Laptop ist ein bisschen nervig. Auf meinem Handy funktioniert YouTube nicht mehr. Überhaupt funktioniert kaum eine App mehr auf dem Ding. Bis es jemanden anruft, vergehen auch ewig lange Minuten. Ja, ich brauche ein neues. Aber woher bekommt man denn noch ein funktionierendes Smartphone, das keine 500 Euro kostet?

Ich hoffe, ihr macht euch heute Abend noch ein paar schöne glitzernde Gedanken.
Bis bald ♥


Freitag, 10. Juli 2015

In die Zukunft blicken

Ich dachte an die Worte, die die Stimme am Telefon zu mir gesagt hatte:
"Hey, Du hast uns gestern eine Bewerbung geschickt und die fand ich sehr interessant."
"Mit Deinen ganzen Skills kann ich mir gut vorstellen, dass Du auch in unser anderes Projekt passen würdest."
Mehr, als dass sie mich ablehnen konnte ja nicht passieren. Trotzdem zitterte, schwitzte und verkrampfte ich und mein Herz schien sich zu überschlagen. Glücklicherweise lag noch eine halbe Stunde Fahrt mit der S-Bahn vor mir. Ich versuchte, ruhig zu atmen und zählte in Gedanken einzelne Körperteile auf, damit ich sie spüren und entspannen konnte. So funktionieren diese Autogenen Trainings doch, oder? Tatsächlich wurde ich ruhiger, je näher ich meinem Ziel kam. Es ist diese seltsame Fähigkeit. Ich habe riesige Angst vor Stresssituationen. Aber wenn ich mitten darin stecke, bin ich die Ruhe selbst. Ich zupfte mir noch ein paar Haarsträhnen zurecht, strich meine Bluse glatt und suchte nach dem richtigen Klingelknopf ...

Eine Stunde später verlasse ich das Bürogebäude wieder und -

bin Praktikantin. Am Montag geht es los. Übers Wochenende habe ich schon eine kleine Hausaufgabe bekommen. Während des Gesprächs bekam ich auch eine Aufgabe: In fünf Minuten Raucherpause sollte ich eine Idee für einen Imagefilm entwerfen...

Worum genau es sich handelt, kann ich euch aus Privatsphäre-Gründen nicht verraten. Nur soviel: Ein Teil davon beschäftigt sich mit einem Online-Magazin, das was mit Musik zu tun hat. Ihr könnt vielleicht erahnen, dass das Praktikum ziemlich gut zu meinen Interessen passt. Und es ging alles so schnell. Am Montag die Anzeige gefunden, Mittwoch die Bewerbung verschickt, Donnerstag den Anruf bekommen und heute, Freitag, das Gespräch. Wie schon das eine oder andere Mal in meinem Leben hatte ich das Glück, mit der ersten Bewerbung direkt erfolgreich zu sein. Ich glaube, ich bin sogar eine der ersten aus meinem Kurs, die wirklich ein Praktikum haben. Meine Kommilitonen haben immer viel davon erzählt, wo sie sich überall beworben haben, und was sie durch Connections alles für Angebote hätten. Einer von ihnen sagte, er hätte so Praktikumsmöglichkeiten in Russland, Indien und den USA sowie bei tollen, bekannten Unternehmen. Vorgestern haben wir uns gesehen und ich fragte ihn, für welches der vielen Angebote er sich denn nun entschieden hätte. Er meinte, er müsse sich ja erst noch bewerben bzw. auf eine Antwort warten. So wie er es immer erzählt hatte, klang es, als wären ihm all diese Plätze bereits sicher...

Morgen auf der Exmatrikulationsfeier werde ich sicher mehr erfahren. Ich bin froh, dass ich jetzt etwas vorzuweisen habe. Diejenigen, die mich immer belächelten, werden schön blöd aus der Wäsche schauen. Ich überlege, ob ich morgen noch meinen Haarfarben-Fail von letzter Woche beheben soll... Bei Cosmo kosten Directions aktuell nur 3,45 € - für diejenigen von euch, die diese Farben auch benutzen. :)

Vorhin ist auch endlich meine Maus angekommen. Eine Computer-Maus meine ich natürlich. Mein Touchpad am Laptop ist ja schon seit Ewigkeiten kaputt. Jetzt kann ich das Ding endlich wieder vernünftig nutzen...

Rechts an der Seite findet ihr übrigens eine Umfrage - "Was wollt ihr lesen?"
Es wäre schön, wenn ihr alle mitmachen könntet, damit ich sehe, was euch besser gefällt und was eher nicht. Vorschläge sind natürlich auch immer willkommen. Ich weiß, dass ich den Blog hauptsächlich für mich führe. Aber es besteht eben doch ein Unterschied dazwischen, was ich in mein Tagebuch schreibe und was ich hier mit euch teile - meine Posts sind eben auch für euch, und mit Dingen, die euch nicht interessieren, will ich euch nicht nerven. Genauso, wie ich sehr gerne eure Wünsche berücksichtigen möchte. Nicht zuletzt stellt das ja auch eine gute Übung für meine berufliche Zukunft dar. :)

Zur Feier des Tages gibt es heute Extra Super Glitzer mit Knistergranulat (für diejenigen, die das nicht mögen, natürlich ohne!) ♥

P.S.: Achso! Und vielen Dank für über 100 Follower, über 1.000 Kommentare, über 100.000 Seitenaufrufe, ... das sind nicht nur irgendwelche Zahlen - das seid alles ihr. ♥

Mittwoch, 8. Juli 2015

#Hotpantsverbot

Über einen Facebook-Post bin ich gestern auf ein Thema gestoßen, dass mich nachdenklich gestimmt hat. Es ging um das Verbot "aufreizender" Kleidung an Schulen. Gemeint sind kurze Hosen, Miniröcke, ärmellose Tops, Kleidungsstücke, auf die an heißen Sommertagen gern zurück gegriffen wird. Zeitungen veröffentlichten Teile von Elternbriefen einer Realschule und eines Gymnasiums. Die Realschule begründete die Maßnahme mit der sexualisierenden Wirkung dieser Kleidung: "in letzter Zeit müssen wir gehäuft feststellen, dass Mädchen der Werkrealschule sehr aufreizend gekleidet sind" Das Gymnasium schob alles auf die Flüchtlinge, die in der Turnhalle der Schule untergebracht werden: "[...] wies der Schulleiter die Mädchen an, keine Miniröcke oder kurzen Hosen zu tragen und den Asylbewerbern nicht direkt in die Augen zu schauen. Das könnte in deren Kultur falsch verstanden werden"
Hier ein paar Artikel zum Thema:
Das erste, was mir dazu einfiel, war eine Geschichte aus meiner eigenen Schulzeit. Eigentlich war ich schon so gut wie fertig mit der Schule. Ich machte allerdings noch eine freiwillige mündliche Nachprüfung, um meinen Abitur-Schnitt um eine Kommastelle zu verbessern. Es war ein heißer Sommertag mit einer Temperatur von an die 40 Grad. Und, Schande über mein Haupt, ich trug ein ärmelloses Top. Es hatte keine Spaghetti-Träger, sondern breite. Der Ausschnitt war nicht zu tief. Die Farbe war dunkelrot und undurchsichtig. Ich bestand die Prüfung mit Gut. Die Äußerung einer prüfenden Lehrerin brachte mich trotzdem zum Heulen. Ihr Blick war so vorwurfsvoll, als hätte ich ein schlimmes Verbrechen begangen.
"Wie unverschämt Du bist", fuhr sie mich an. "Ziehst Dich an wie ein Flittchen, damit die Männer Dich besser bewerten!" und - die Lehrer waren per Aushang über meine Situation informiert - "Da brauchst Du Dich nicht wundern, dass die Männer ...", sagte sie.
"Dass sie was?!"  
Ich war verärgert. Und ich zog lange lange Zeit keine Tops mehr an.

Sicher hätte ich mich in der damaligen Situation mit einer hochgeschlossenen Bluse angemessener kleiden können. Und ich würde einer 13-Jährigen auch nicht unbedingt empfehlen, sich Mini-Mini-Röcke und Highheels anzuziehen. Allerdings wäre mein Beweggrund eher der, dass sich die Sexualisierung der Frau so schnell nicht aufheben lässt. Sie funktioniert nunmal so gut. Das habe ich vor allem in den Modulen, die sich mit Werbung beschäftigten, gelernt. Sex sells. Leicht bekleidete Frauen. In jedem Werbespot, der sich an Männer richtet, muss mindestens eine leichtbekleidete Frau zu sehen sein. Und in Werbespots für Diätprodukte. Und Zuckerschock-Limonaden. Und Kopfschmerztabletten. Wir müssten schon einen Sack anziehen, um keine Lustmolche anzuziehen. Und genau das machen die Schulen. Sie halten T-Shirts in Größe XXL für ihre anstößig gekleideten Schüler*innen bereit. So werden die pubertierenden Jungs nicht mehr vom Unterricht abgelenkt. Und die Mädels schützen sich vor den bösen bösen Flüchtlingen. 

Ich verrat euch was: Einen Sack zu tragen schützt vor gar nichts. Vergewaltiger sind meistens nicht die Typen, die euch auf der Straße offen auf die Brüste glotzen. Es sind Menschen, deren Bekannte sich nicht vorstellen können, dass die auch nur einer Fliege etwas antun könnten. Unverständlich, dass sich das Argument, Frauen provozierten durch ihre aufreizende Kleidung ganz bewusst, immer noch so gut hält.
Umgekehrt fallen Männer auch nicht über jede Frau her, die nicht bei drei auf dem Baum sitzt. Es hat den Anschein, als würden sich Männer und Frauen wutentbrannt bekriegen. Das kann doch unmöglich der Realität entsprechen. Und die Geschichte mit den Flüchtlingen - für mich klingt das wie ein Märchen aus dem Mittelalter. Umso schlimmer, dass sie tatsächlich real ist. 

Was meint Ihr zu dem Thema?

Möglich, dass ich viel zu viel in diese Nachricht hinein interpretiere. Ich habe sehr viele emotionale Kommentare und Tweets dazu gelesen und weiß auch nur so viel wie in der Zeitung steht.
Meiner Meinung nach "schützt" das Verbot freizügiger Kleidung - wenn überhaupt - nur bedingt. Viel wichtiger ist es doch, die Dinge beim Namen zu nennen, aufzuklären und selbstbewusst aufzutreten, als sich zu verstecken. Tabuisierung kann keine Lösung zu sein. Nicht in einer Welt, in der doch zumindest einige Menschen große Bemühungen anstellen, um Vertuschtes aufzudecken. 

Sonntag, 5. Juli 2015

Theater Wetter

Gewitter. Regen.
Der Donner knallt so laut, dass sich die Blitze ducken.
Ein Stück Sturm weht zum Fenster herein.
Auf der anderen Seite des Hofes schlägt eines der Altbaufenster quietschend auf und zu.
Die Geräusche des Regens werden zu einer lauten Masse. Sie umhüllen die Nacht, untermalen den Donner mit seinen geladenen Lichtspielen, vertreiben die Stimmen von der Straße und schläfern Dich ein - bis die nächste Welle krachend bricht.

Still.
Von dem Brausen bleibt nur ein Tröpfeln.
Vom Sturm leiser Wind.
Die Hitze bleibt cool.
Die Stimmen verstummten.
Ein Hüsteln hinterlässt das Gewitter noch.
Dann ist die Vorstellung vorbei.
Niemand klatscht.
Doch alle gehen beruhigt in ihr Bett und schlafen...

Gute Nacht.

Freitag, 3. Juli 2015

Von Fall zu Fall fällt die Zeit um

Heute ist der 3. Juli, stelle ich fest. Oh. Wo ist der Tag von gestern hin? Ich gehöre noch dem 1. Juli, dessen Anwesenheit ich auch erst bemerkte, als er mir ins Gesicht sprang. Da hatte ich gerade meinen Termin bei Z.

"Ja und dann ist da noch die Exmatrikulationsfeier, die ... oh, die ist erst nächste Woche, ich dachte die ganze Zeit, sie wäre schon diesen Samstag..."
- "Also am 20. oder so?"
"Am 11. Heute ist der erste Juli."
- "Achso. Siehst Du, ich bin auch aus der Zeit gefallen."

Z macht jetzt drei Wochen Urlaub in Griechenland bei irgendwelchen Hippies. Und ich brauche alternative Wochen-Fixpunkte. Bisher ist da nur der 11. Juli, an dem der Zauberer hoffentlich nicht auf der Bühne zaubert und mich auch sonst in Ruhe lässt. Langsam lässt der Regenbogen nach. Das sind nicht gerade Aussichten zum Festhalten.

Jetzt weiß ich wieder, was gestern war. Ich hab gearbeitet und mir anschließend Kinderfilme angeschaut. Matilda und Stuart Little 1 & 2. Und Eis gegessen. Orange und Zitrone. Zum Einschlafen habe ich Tintenherz gehört. Die Bücher hab ich damals verschlungen. Eingeschlafen bin ich aber nicht, zumindest nicht bevor es hell wurde. Ich bin versucht, doch wieder meine Allergie-Tabletten zu nehmen, doch ganz so lange möchte ich nicht im Traumland bleiben, wie die mich immer einschläfern.

Heute habe ich mir die Haare gefärbt und irgendetwas ist dabei schief gelaufen. Am Ansatz sind sie pink, in der Mitte orange gefleckt und in den Spitzen lila. Das ist nicht schön. Aber mir war langweilig. Kurz habe ich überlegt, mir morgen einen freien Tag zu gönnen. Dann habe ich mich doch für das ganze Wochenende zum Arbeiten angemeldet. Geld kann man bekanntlich immer gut gebrauchen. Ich will irgendwas machen. Aber wie immer scheitert die Umsetzung. Zu faul, ein Buch zu lesen. Zu feige, eine Anfrage loszuschicken. Zu schön sind die Träume, um wahr zu sein. Ich hätte gerne, dass das Leben mit Musik unterlegt ist. Das wäre so schön dramatisch, spannend und explosiv.

Aber das Leben ist kein Film und kein Ponyhof und kein Musiktheaterstück.
Es ist ein Spießer. 

Mittwoch, 1. Juli 2015

Stolz oder Vorurteil?

"Wessis!", schnaubte sie verächtlich.
"Die riech ich zehn Meter gegen den Wind.", fügte er hinzu.
Ich spähte in den Wald hinein. Einige Meter weiter den Feldweg entlang kam uns eine junge Familie entgegen. Die beiden kleinen Jungen hatten weißblonde Haare und trugen die gleichen karierten kurzen Hosen wie ihr Vater. Die Mutter war groß und schlank. Sie hatte kinnlanges, haselnussbraunes Haar und ein weiches Gesicht. Die beiden Erwachsenen trugen Sonnenbrillen und Cappies. Sie lachten. Ihre Stimmen besaßen eine ganz andere Melodie als die Stimmen meiner Eltern. Sie klangen freundlicher und leichter, aber irgendwie auch fremd, so als würden sie zum ersten Mal miteinander sprechen. Die Familie lächelte uns an und grüßte. Meine Eltern starrten feindselig zurück. 

Mein erstes Vorurteil war geboren. Obwohl ich noch gar nicht wusste, was die Trennung zwischen Ost und West überhaupt bedeutete. Wessi-Kinder. Mit denen spielte man nicht. Genauso wenig, wie mit den Kindern, die nach der Grundschule nicht aufs Gymnasium wechseln würden. Oder mit denen, die ausländisch aussahen. So bin ich aufgewachsen. Und ich war erstaunt, als ich feststellte, dass nicht alle Wessis in der gleichen Tonart sprachen. Da gibt es welche, die vor jeden Namen einen Artikel setzen, solche, die Moin Moin sagen, Bayern, Franken, Hessen, Schwaben... Und mir wurde langsam klar, warum mich auf dem Internat, das Jugendliche aus ganz Deutschland besuchten, alle hassten, wenn ich ihre Aussprache berichtigte. Denn es gibt kein Richtig. Nur ein Vielfältig.

Den letzten Urlaub mit meinen Eltern und meiner Schwester verbrachte ich in Amsterdam. Es war gerade Fußball-Weltmeisterschaft und die ganze Stadt war von orangefarbenen Flaggen übersät. Als meine Mutter begann, ihre persönlichen Vorurteile gegen die Holländer aufzuzählen, fragte ich sie, warum sie immer alle in eine Schublade stecken musste.
"Weil es nunmal so ist.", antwortete sie. Und ich stellte mir eine riesige Kommode mit ganz vielen Schubladen vor. Dass sich die Schubladen plötzlich aufschoben und ganz viele Menschen heraus kletterten, glücklich, sich endlich einmal zu treffen, umarmten sie sich, lachten, tanzten... Einsam, eng und staubig musste es da drin gewesen sein...


"Aber Lucia, Du musst doch einsehen, dass die Ausländer nur Dreck hierher bringen. Du weißt doch, wie sauber wir Deutschen sind."
~ Ich schaue mich um, in meinem kleinen Chaos-Zimmer...

"Passt auf euch auf! Da gibt es so viele Schwule!" 
~ Bisher wurde ich nur von heterosexuellen Männern belästigt...

"Es ist schlecht für Deine Bildung, wenn Du Dich mit dummen Menschen umgibst!" 
~ Mein Abiturzeugnis habe ich in der Tasche...

Vor einer Weile sagte ein Bekannter zu mir: "Ich habe nichts gegen Schwule. Aber ich finde nicht, dass die unbedingt noch so eine Parade haben müssen. Die werden doch inzwischen voll akzeptiert." Viele Länder auf der Welt sprechen eine andere Sprache. Auch meine persönlichen Erfahrungen sind nicht unbedingt die schönsten. Natürlich gibt es auch noch andere Probleme auf der Welt. Viel mehr Baustellen, als ein paar einzelne Menschen jemals stemmen könnten. In den allermeisten Fällen besitzt der Versuch des Welt Verbesserns eine selbstdarstellerische Komponente. Gewissensruhe. Karma. Anerkennung. Wenn es aber doch jemandem hilft, ist das vielleicht gar nicht mal verwerflich...