Donnerstag, 31. Dezember 2015

2015 - Ein positiver Jahresrückblick

Heute ist der letzte Tag dieses Jahres. Man könnte meinen, es wäre ein ganz normaler Donnerstag. (Okay, heute ist erst Mittwoch, aber ich dachte, ich fange schonmal an...) 2015 war für mich ein Jahr, das einfach so an mir vorbeigerauscht ist. Irgendwie ist gefühlt nichts passiert. Teilweise habe ich gesagt: "Ja, also letzten Sommer ... achso, das war ja 2014..." Und ich finde es gruselig, wie wenig sich spontan aus meinem Gedächtnis zum Jahr 2015 abrufen lässt. Doch ich versuche für euch einmal nachzuforschen, was denn so Gutes passiert ist. Denn von den negativen Aspekten erfahrt ihr über das Jahr hinweg viel auf meinem Blog. Dabei kommen viel zu häufig (wenn auch lange nicht mehr so oft, wie zu Anfang, 2013...) die schönen und glitzernden Momente zu kurz. Also, lasst uns gemeinsam zurückblicken - aber nur kurz, denn letztendlich zählt die Zukunft, das nach vorn sehen, das Jetzt und das Hier...

Ich startete das Jahr mit einem fetten Minus auf dem Konto, der Uni im Nacken, der ich mehrere Monate Studiengebühren schuldete. Wie viele Male hatte ich erfolglos versucht, den Studienkredit zu beantragen, aber hatte so etwas Dummes wie Tippfehler begangen? Ich saß im goldenen Käfig meiner Weiße-Ikea-Möbel-Mitbewohnerinnen, die mir erst Geld für sinnlose Einrichtungsgegenstände abknöpften und mir dann im Februar das Zimmer kündigten, damit ihre allerbeste Tussi-Freundin einziehen konnte.

Was für eine Ausgangssituation... Erst letztens ist mir aufgefallen, dass ich zu dieser Zeit noch Rote-Linien-Rückfälle hatte... Was jetzt so weit weg erscheint. In der Uni hatten wir ein Projekt, bei dem wir eine Werbekampagne entwickeln mussten und der Dozent uns erklärte: "Kreativität bedeutet, sich gut verkaufen zu können." Ich zweifelte an meiner Kreationsfähigkeit. An meiner Zukunftsfähigkeit. An allem. Aber - so gut werden mich einige von euch mittlerweile kennen - gerade solche Situationen erwecken in mir den Kampfgeist. Und so geschah Folgendes:

  • Ich bekam das zweite Zimmer, das ich besichtigte -> der einzige Umzug in diesem Jahr
  • Z organisierte Zeit und Helfer, mit denen ich den Umzug stemmte
  • Nach etlichen Versuchen bekam ich endlich meinen Studienkredit und konnte mich mit der Uni bezüglich der verbliebenen Schulden einigen
  • Im März traf ich mich mit Kiwi in Leipzig für eine Lesung von Lilly Lindner - ein Highlight dieses Jahres 
  • Ich fand einen Nebenjob als Texterin, von zu Hause aus und mit flexibler Zeiteinteilung
  • Den Akademie-Teil meines Studiums habe ich abgeschlossen, mit verantwortungsvollen Aufgaben bei der Abschlusssendung
  • Spontan fand ich ein Praktikum, mit der ersten Bewerbung gleich, bei dem ich inzwischen für mehrere komplette Themenbereiche verantwortlich bin
  • Die Präsenzphase in der sächsischen Kleinstadt habe ich ebenfalls geschafft und bestanden - fehlen nur noch der Praktikumsbericht und die Bachelorarbeit zum Abschluss

 Tja, das wäre auch schon alles. Spektakuläres und Spannendes ist eigentlich nicht passiert. Es lief alles so furchtbar glatt... Ungewohnt und - langweilig. Das muss ich ehrlich so sagen. Ich glaube, ich brauche einfach immer ein bisschen Drama. So starte ich das neue Jahr mit genug Geld zum Überleben auf dem Konto, einem Dach über dem Kopf, einem Praktikum, einem Job, einem Studium, das zum Abschluss gebracht werden möchte...

Was bei der vielen Arbeit besonders in der zweiten Jahreshälfte auf der Strecke blieb, waren die berüchtigten "sozialen Kontakte". Nach dem Akademieteil des Studiums sind viele meiner Kommilitonen weggezogen oder haben selbst viel zu tun. Seit die Sunny-Menschen wegfielen, waren sie nunmal diejenigen, mit denen ich hauptsächlich meine Zeit verbrachte. Zwischenzeitlich zählte ich einige meiner Kolleginnen zu diesen "Kontakten", von denen auch die letzte Verbliebene sich wahrscheinlich demnächst aus dem Staub machen wird. Mit den anderen kann ich nicht so viel anfangen. Durch die wegfallenden Kollegen habe ich jetzt noch mehr Arbeit und mein Chef will mir noch einen zusätzlichen Themenbereich aufdrücken. Weil die Stimmung wie ihr wisst nun auch schon seit mehreren Monaten so unterirdisch ist und der Chef in der letzten Arbeitswoche auch mir gegenüber laut und beleidigend wurde, spiele ich mit dem Gedanken, das Praktikum zu beenden und mir ein neues zu suchen. Möglicherweise würde ich mein Studium dann um ein Semester verlängern. Über das "Danach" mache ich mir dieser Tage ebenfalls Gedanken. Vielleicht mache ich noch eine wie auch immer geartete Ausbildung zur Online-Redakteurin, um etwas spezifischere Kenntnisse zu erlangen. In dem Beruf lässt sich meiner Recherche nach ganz gut Fuß fassen. Ist ja nicht immer so einfach bei den "Irgendwas mit Medien"-Menschen.

Weil die äußerlichen Veränderungen für mich irgendwie auch eine Rolle spielen - wie beispielsweise zu Anfang meiner Berlin-Zeit der Wandel von der Möchtegern-Barbie zum "Mehr Ich" - und einige sich vielleicht dafür interessieren: Zu Anfang des Jahres 2015 hatte ich schwarze Haare mit roten Spitzen. Ich weiß nicht mehr genau, wann ich sie mir so gefärbt habe, aber ich wollte das schon so lange mal machen und dann dachte ich, na gut, passt zur Depri-Phase, also los... Kurz nach Einzug in die neue Wohnung wollte ich dann doch wieder etwas Helleres. Da habe ich so einen Farbabzug oder wie das heißt gemacht. Und bin anschließend komplett auf die Directions-Farben umgestiegen. Zuerst hatte ich einen leuchtend orange-farbenen Kopf. Danach eine ganze Zeit lang mehr rötliche oder mehr pinke Pink-Töne. Im Herbst wurde es ein Übergang von lila zu pink. Und jetzt ist es wieder ein dunkles rotstichiges Lila. Im Winter greife ich allgemein lieber zu dunklen Farben, im Sommer zu helleren. Ich mag diese Abwechslung. So war das Jahr zumindest farbentechnisch aufregend und bunt.^^

Einen großen Teil meines Jahres machte natürlich auch dieser Blog aus und damit vor allem ihr. ElfenTraum(a) wurde zwei Jahre alt. Zweimal durften wir jetzt die ganze lange Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember (inzwischen ist auch Donnerstag) zusammen verbringen. Und da sind einige Worte von euch und von mir und von uns zusammengekommen. Hier sind einige davon:

"Es gibt sie nur ganz selten, die Menschen, die überall anecken - aber nicht, weil sie es sind, die nicht in die Form passen. Sie sehen schlichtweg die Ecken und Kanten des Lebens, stoßen darauf und weichen nunmal nicht aus." - Jay ♥

"Aber was bedeutet 'anders' denn? Ich würde sagen, es bedeutet Einzigartigkeit, ein eigener Wille, eine eigene Definition von Schönheit, eigene Gedanken, die wir in Ideen umsetzen..." - Effy ♥

"Ich kenne Dich nicht. Aber lieb hab ich Dich trotzdem." - Anonym ♥

"Ich versuche die Zeit mit Dingen zu füllen, die ich sonst nie tun konnte." - Sternenkind ♥

"Es ist Dein Leben, nicht das der Anderen" - Effy ♥

"So lange Du atmest, ist nichts zu spät." - Kiwi ♥

"Ja. Es hat mich berührt, wie die Zeit uns alle verbindet." - Lilly ♥



Danke auch für all den Glitzer ♥♥♥

"Ach Lilly, Du glitzerst so schön.*** -> Das soll jetzt mal Glitzer darstellen" - Siréne de la mort ♥

"Ich habe erstmal Deinen Glitzer-Button gedrückt und hoffe, bei Dir kommt was an!" - Neva ♥

"Ganz viel Glitzer für Dich" - Davina ♥

"Heute sende ich Dir auch einen ordentlichen Schwung Glitzer zu. Puust!" - KiBa ♥

"Heyhey, danke für den Glitzer. Zusammen mit dem Flausch von Sam mach ich mir jetzt ein Einhorn." - Liv ♥

Highlight-Posts des Jahres:
Nun bleibt mir nur noch eins: Nämlich euch einen guten Jahreswechsel mit viel Glitzer und Konfetti zu wünschen. Danke für das vergangene Jahr. Ich freue mich auf das nächste mit euch. Glitzert schön! ♥




Freitag, 25. Dezember 2015

Weihnachten wie vor 5 Jahren oder so ähnlich

Also, den 24. Dezember hätte ich überlebt. Und ich erzähle euch natürlich gerne, wie es war, falls es euch interessiert. :) Es geht also los, mit einer etwas seltsamen, aber auch nicht ganz schlechten Weihnachtsgeschichte:

Nach der Arbeit hatte ich meinen Termin bei Z und nach unserem Gespräch, in dem ich in etwa über die Dinge sprach, die ich vorgestern im passwortgeschützten Teil des Postes erwähnt hatte, tauschten wir unsere kleinen Weihnachtsgeschenkchen aus. Zu Hause erwartete mich noch ein Briefchen, über das ich fast stolperte, weil es vor meiner Zimmertür lag, von der lieben Aryadne. Erstmal kochte ich mir eine große Tasse Tee und dann packte ich die beiden Päckchen aus. Von Z bekam ich Tee, Schokolade und einen lieben Brief. Von Aryadne Tee, Schokolade, Weihnachts-Bad und eine liebe Karte. Danke, liebe Aryadne, an dieser Stelle nochmal, ich hab mich so sehr gefreut! ♥ Schokoladentechnisch bin ich jedenfalls gut versorgt und ich fand es schön, dass alle so auf das Vegane geachtet haben, obwohl das sicher nicht ganz einfach ist.^^

Ich musste ein bisschen heulen ob der liebevollen Worte, weil ich, wie mein Chef kopfnickend bestätigen würde, ein viel zu emotionaler Mensch bin. Deshalb bin ich noch etwa eine Stunde lang in meinem Zimmer geblieben. Weil ja Weihnachten ist, hatte ich mich schick angezogen, vorher noch Rock und Bluse gebügelt, eine Hochsteckfrisur gemacht und die obligatorische Schminke mit dem Lipgloss von S. ergänzt. Ich saß auf dem Boden und gab im gegenüberstehenden Spiegel ein "Dramatisch-Kitschiger-Weihnachtsfilm-Bild" ab. Meine Mitbewohner hatte ich beim Tee kochen kurz in der Küche angetroffen, als sie gerade Bescherung machten, M mit einer Weihnachtsmütze auf dem Kopf, und ich hatte kurz gegrüßt und mich schnell wieder aus dem Staub gemacht. Mein bekloppter Kopf machte es mir schwer, ihnen die Kleinigkeiten zu überreichen, die schon in Geschenkpapier gewickelt auf dem Schreibtisch lagen. Aber ich konnte sie doch nicht einfach doch nicht schenken? Also machte ich mich mit meiner Rosa-mit-weißen-Punkten-Tasse und einem Tee von Aryadne bewaffnet plus den Geschenkchen auf den Weg in die Küche und fühlte mich ein bisschen so, wie es manchen Leuten vor einer Prüfung geht...

Die beiden spielten gerade Scrabble und hatten die ersten drei Wörter gelegt. Mutig störte ich das Spiel und hielt ihnen die Geschenke vor die Nase. M bekam eine Rosenseife, B so eine krasse handgeschöpfte Schokolade. Gut, wenn man sich bei der Arbeit am Lager bedienen kann.^^  Wie jeder, der nicht so bekloppt ist wie ich, erwartet hätte, freuten sie sich und entschuldigten sich sogar noch dafür, dass sie nichts hatten und mir auch von ihrem Süßigkeitenteller nichts anbieten konnten. o.O War doch nur ne materielle Kleinigkeit, mein Gott. Dann fragten sie mich, ob ich mitspielen wolle. Ich redete ein bisschen Blödsinn und dann setzte ich mich auf den Stuhl, den M hereinrollte. "Okay, Kopf. Du hältst jetzt die Klappe und lässt mich in Ruhe!", redete ich gedanklich mit mir selbst. Um es kurz zu machen: Nach der Runde luden sie mich zu Klößen mit Rotkohl ein - und dem Duft der toten Ente.^^ Danach dann noch eine Runde Scrabble und am Ende allgemeiner Frust, weil ich als Scrabble-Profi haushoch gewann.

Ähm ... ja. Einerseits das furchtbare Gefühl des Störenfrieds, das mich nie ganz loslassen wollte. Andererseits eine gute Ablenkung. Oder so. Ein bisschen war es so wie vor 5 Jahren, als ich gerade mal seit einer Woche in der Inobhutnahmestelle hockte und alles fremd und komisch war... So unaufgeregt und ohne diesen Druck: Hübsch machen, lächeln, heile Familie spielen, bloß nichts falsches schenken, die hässlichen Kinder-Kritzeleien schmeißt die Oma weg, lieber was Hochwertiges dichten und Geige spielen... Aber Weihnachten ist sowieso ein seltsamer Brauch. Wie krass es Menschen manipuliert, sich auf diesen einen Tag zu fixieren, und das schon ein halbes Jahr im Voraus - dabei ist es, wenn man nicht gerade in die Kirche geht, doch völlig irrsinnig, alle "Schönen Erlebnisse mit den Lieben" auf einen Tag zu konzentrieren. Jetzt, nachdem ich einmal selbst im Weihnachtsgeschäft Marketing gemacht habe, erscheint mir das alles noch viel irrsinniger. Die ganze Masse konsumgeiler Verrückter hatte ich mit unserer Social-Media-Community am Hals.^^

Jetzt höre ich kitschige Weihnachtsmusik (die erinnert nicht an früher, denn sowas zu hören war sowas wie Todsünde) und warte darauf, dass der Tag vorbei geht. Ich muss noch das letzte Gewinnerpäckchen packen, vielleicht backe ich nochmal Zimtsterne, aber das mache ich eher morgen, damit die Aktivitäten gut verteilt sind. Frei zu haben ist total komisch. Normalerweise würde ich die Zeit, in der ich nicht im Büro bin, mit meinem Texter-Job verbringen. Heute Nacht habe ich von nachweihnachtlich reduzierten Süßigkeiten im Supermarkt geträumt. Was soll mir das denn sagen? ...

Ich hoffe, dass ihr jetzt auch gemütlich irgendwo rumsitzt oder spazieren geht und euch irgendetwas Gutes tut. Und falls in euch gerade totale Leere herrscht und ihr euch gar nicht gut fühlt: Ich denke ganz fest an euch. ♥ Da ich eh nichts zu tun habe, dürft ihr mich bei Bedarf auch gerne zutexten. Falls ihr niemanden zum Zuhören findet oder Ablenkung braucht oder so. Ich öffne das Fenster und puste Glitzer in den Wind, der ihn hoffentlich bis zu euch trägt. Also lüftet mal kurz durch, damit der Glitzer auch rein kann. ;-)

Danke für alle lieben (Weihnachts-)Worte von euch. ♥ Pling***

Super creepy Foto von vor der neuen Haarfarbe, das keineswegs auf mein reales Aussehen schließen lässt. Furchtbar!!1!!11!


Mittwoch, 23. Dezember 2015

Letzte Auslosung & Merry Christmas & so

Ich habe die letzte Gewinnerin der Advents-Verlosungen gezogen und hier ist das kleine feine Video, diesmal wieder mit Gelaber und Straßenlärm:

(Oder auch nicht, weil das Kack-Video zu groß ist... und die Datei hängen bleibt, wenn ich versuche, sie zu öffnen. Jedenfalls habe ich die liebe Charlotte gezogen. Video folgt, wenn Problem gelöst.)

Liebe Charlotte, ich freue mich, Dich gezogen zu haben. Schreib mir bitte eine E-Mail mit Deiner Adresse an elfentrauma@web.de, damit ich Dir Dein Briefchen zukommen lassen kann. ♥ 

Für einige von euch gibt es hier jetzt noch etwas zum weiterlesen...

Allen anderen, die über die Feiertage vielleicht keine Zeit für Blogger haben, wünsche ich schonmal eine erholsame Zeit, lasst euch nicht stressen und denkt immer daran, was für wunderbar glitzernde Menschen ihr seid! Ich melde mich eventuell zwischendurch mal oder so. Hängt davon ab, was ich so zu erzählen habe und ob die Zeit dabei mitspielt. Jedenfalls denke ich an euch und wer mal ein offenes Ohr braucht, schreibt einfach an obengenannte E-Mail-Adresse - dann können wir uns vielleicht ein bisschen austauschen. Denn ich weiß noch nicht, wie die Zeit zwischen den Jahren für mich wird. Aber ich bin natürlich positiv gestimmt.^^

Glitzer, Kekse und virtuelle Umarmungen für alle! ♥


Sonntag, 20. Dezember 2015

4. Advent - Überraschung

Ich wünsche euch allen einen schönen (oder zumindest angenehmen) 4. Advent! Hier leuchtet die Sonne sogar ein bisschen zwischen den dunkelgrauen Wolken hervor und die obere Hälfte des gegenüberliegenden Hauses strahlt. Die dritte Gewinnerin ist übrigens gezogen und hier kommt das Video dazu - diesmal ohne mein Gelaber, weil mein Mitbewohner im Flur irgendwas gemacht hat und ich keine Zeit hatte, zu warten bis er weg ist.^^ Dafür ein bisschen Musik die irgendwas mit Happy heißt.


Die liebe Liv weiß schon bescheid, damit das Brieflein auch noch rechtzeitig ankommt. Zumindest hoffe ich das. Die Post für die ersten beiden Gewinnerinnen ist schon unterwegs. Ich hoffe so sehr, dass ein gewisser Teil des Inhalts die Reise überlebt. In den Briefkasten haben die fetten Umschläge nur mit Mühe gepasst. Aber ich bin ja stur und hab gestopft.^^

Das Paket für meine Schwester ist auch schon rausgegangen. Jetzt muss ich noch 3 Päckchen und eine Postkarte verschicken und ein Geschenk persönlich übergeben. Gestern habe ich S. besucht, die krank war, aber wir wollten uns noch unsere Geschenke geben, bevor sie wegfährt. Für mich gab es einen zur Haarfarbe passenden Lipgloss (einen Lippenstift in ähnlicher Farbe hatte ich auf dem veganen Weihnachtsmarkt entdeckt, aber den konnte ich mir nicht leisten^^) und vegane Schokolade. Für sie so einen besonderen Tee und selbstgebackene Plätzchen. Gestern habe ich nochmal eine ganze Weile in der Küche gestanden dafür (siehe Bild). Eigentlich wollte ich heute noch Zimsterne backen, aber ich müsste dann nochmal los und Puderzucker kaufen - gut, dass verkaufsoffener Sonntag ist - und ich hab so viel zu arbeiten heute noch. Aber in den nächsten Tagen schaffe ich es erst recht nicht, wenn ich im Büro abhänge. Ich weiß gar nicht, was ich machen soll, so kurz vor Weihnachten ist schließlich nichts mehr los. Einfach noch ein paar Text-Aufträge ordern.^^ Aber dann habe ich eine Woche komplett Ruhe vor der Arbeit und darauf freue ich mich.

So, nun kommen wir aber zur 4. Advents-Verlosung! Der kleine Gewinn wird dann voraussichtlich erst zwischen den Jahren ankommen. Und noch etwas ist anders: Ihr könnt dieses Mal nur bis Dienstag mitmachen, damit ich es vor den Feiertagen noch einwerfen kann. Also lieber jetzt kommentieren als später. ;-) Und weil die Frage beim letzten Mal nicht für jeden so leicht zu beantworten war, wechsele ich jetzt wieder einmal zu einer angenehmeren Aufgabe: Schreibt mir euren Lieblings-Song oder euer Lieblings-Musikstück oder einen, den ihr gerne mögt, in die Kommentare. Seid euch wie immer dessen bewusst, dass ihr mir im Gewinnfall eure Adresse geben müsst, um eure Post zu erhalten. Und wenn ihr anonym teilnehmt, lasst einen Nickname da, damit ich auch was auf das Zettelchen schreiben kann.  

Nun muss ich mich leider der Arbeit widmen, auch wenn ich lieber noch länger auf Blogger verweilen würde... Aber ich zähle die Tage und es sind nicht mehr viele. Euch sei Glitzer beschert ♥ und hier noch ein paar Kekse:




Freitag, 18. Dezember 2015

Morgen lose ich Nr. 3 der Advents-Gewinner aus. Bisher gibt es nur 2 Teilnehmer... Ihr könnt gerne noch einen Kommentar unter dem Ausgangspost hinterlassen: http://www.elfentrauma.de/2015/12/3-advent-uberraschung.html

Habt ein schönes Wochenende! Ich werde Plätzchen backen und Päckchen packen. ;) Ich habe was ganz toll Glitzeriges gefunden. ♥

Montag, 14. Dezember 2015

Collage der letzten Tage

Wie oft ich schon als letzte das Büro verlassen habe, seit ich einen eigenen Schlüssel besitze... Es ist schon ein seltsames Gefühl, wenn in den Fluren das Licht ausgeschaltet ist und alle schon Feierabend machen, während ich die ultimative Stille genieße. Von der Straße unter mir höre ich die Geräusche der vorbeifahrenden Autos und das Brummen unseres kleinen Kühlschrank aus der Ecke des Raumes. Gegenüber des Gebäudes steht ein Obdachlosen- oder Flüchtlingsheim mit hell erleuchteten Fenstern. Sonst ist alles dunkel in dem großen Gewerbegebiet. "BÜROHAUS" steht in großen, leuchtenden Lettern über einem der anderen Gebäude. Im Fenster spiegelt sich meine neue Haarfarbe. Ein dunkles Violett, das je nach Lichteinfall mehr magenta-pink oder mehr lila leuchtet. Bei Tageslicht komme ich nie dazu, mal ein Foto davon zu machen. Aber irgendwann werde ich das noch nachholen, liebe Neva.

Am Wochenende war ich nicht nur mit S. auf einem veganen Weihnachtsmarkt, was sehr schön war. Obwohl wir beide nicht wirklich Lust hatten, sind wir zu einer WG-Party von Kommilitonen gegangen. Wir wollten nur ganz kurz da bleiben und dann war es auf einmal sechs Uhr morgens. So lange habe ich es schon ewig nicht mehr auf einer Party ausgehalten. Aber irgendwie verging die Zeit wie im Flug und abgesehen davon, dass ich am Sonntag nichts mehr geschafft habe, war es auch ganz - nett. Ich habe dafür heute viel geschafft von meinen Texten, die ich bis Dienstag abgeben muss. Das einzig Fiese war die Anwesenheit des Zauberers auf dieser Party. Wer hat den bloß eingeladen? Ich kann mich ja zum Glück gut mit schlagfertigen Worten wehren. Aber dann kam wieder so eine abartige Whatsapp-Nachricht bei mir an. Nach über einem Jahr Funkstille. Vielleicht habe ich es aber auch nur nicht mitbekommen, denn ich hatte ihn blockiert, bloß auf dem neuen Handy eben noch nicht. Aber jetzt ist die Nummer wieder blockiert, die Nachricht gelöscht und als Spam gemeldet. Trotzdem ist das natürlich immer ein Grund zum gedanklichen Kotzen. Bah.

Ich verstehe solche Partys auch manchmal nicht. Ich überlege sogar ab und an, ob ich nicht einfach komplett darauf und damit auf jeglichen Alkohol verzichten soll. Scheinbar ist der einzige Sinn einer solchen Veranstaltung, dass Männer Frauen aufreißen, und darauf habe ich einfach keine Lust. Ich verstehe nicht, warum man sich während eines interessanten Gesprächs auf einmal aus einer plötzlichen Umarmung herauswinden muss, um nicht geküsst zu werden. Und dann ist das Gegenüber auch noch beleidigt. Ich meine, man könnte vorher ja wenigstens mal fragen?! Und überhaupt gibt es dazu doch nun absolut keinen Anlass, wenn man gerade versucht, berufliche Kontakte zu knüpfen. Da schüttelt es mich direkt wieder. Ich kenne kaum jemandem, der solchen Aktionen abgeneigter ist als ich. Wieso sieht man mir das denn nicht an? Nunja. Wieder eine Person mehr, die ich auf Facebook blockieren werde. Und ich muss meine Privatsphäre-Einstellungen endlich mal so ändern, dass mich über meinen Namen niemand mehr finden kann. Das geht doch, oder? Ist zwar irgendwie blöd für Connections und so, aber was soll man machen... Geht in dieser Welt ja nur um Sex und Geld. Was ja vollkommen klar geht, wenn man sich darüber einig ist. Aber doch nicht unbekannterweise und so ganz ohne Vorwarnung. Da müssen ein paar Jemande ganz schön verzweifelt sein. Und es trägt nicht gerade dazu bei, dass ich meine Vorurteile gegenüber Männern ablegen kann, obwohl ich mich dafür selbst nicht leiden kann. Aber Vertrauen ist schlecht.

Abgesehen von allem gehts mir aber gut. Die bunte Lichterkette funkelt mich an. Und ich bin ein bisschen müde, weil ich schon wieder fast 11 Stunden im Büro war. Aber zu Hause schaffe ich meine andere Arbeit zur Zeit irgendwie nicht. In dem Moment, in dem ich die Treppen zu meiner Wohnung hinauf steige, stellt sich zur Zeit immer so ein Gefühl völliger Erschöpfung ein, das mich dazu auffordert, mich hinzusetzen oder ins Bett zu verkriechen und mich nicht mehr zu bewegen. Heute bin ich ganz schnell die Stufen hochgerannt und das hat ein bisschen geholfen. Ich habe aber auch drei oder vier Tassen Kaffee und zwei Dosen Cola getrunken. Irgendwie muss man ja wach bleiben. Und wenn es nicht notwendig wäre zu schlafen, würde es mir auch viel leichter fallen, zur Arbeit zu gehen. So könnte ich jeden Morgen heulen, wenn der Wecker klingelt. Das verfliegt zwar dann wieder, aber blöd ist es trotzdem, weil ich einen guten Start brauche, damit der Tag auch gut wird. Ich bin halt kein Frühaufsteher. Vor zehn Uhr morgens sollte mich niemand ansprechen und schon gar nicht anmeckern! Wenn Blicke töten könnten, wären schon einige Menschen gestorben.

Wisst ihr, was ich vermisse? Dieses Forum von Freddy. Wird sich nicht jeder dran erinnern, aber ein paar von euch vielleicht schon. Oder auch mein eigenes Forum. Einfach diese Form des Austauschs. Denn abgesehen von der Pro Ana Szene, die ja wohl nicht mehr passt, ist da ja nicht viel. Also klar, es gibt ja noch Blogger.^^ Das wird auch immer die Nummer 1 bleiben. Schon irgendwie heftig, dass ich seit fast zweieinhalb meine Gedanken ins Netz spucke. Bla, nein, ich werde jetzt nicht sentimental. Ich habe ja schon ein paar Menschen im Real Life um mich, die ich sehr gern mag. Aber es fehlen irgendwie ein paar Leute, die mehr so sind wie ich. Ich kann inzwischen besser Small Talk. Ist gar nicht mal so schwer, wenn man nicht nichts im Leben tut. Auf der Party kam mir ständig jemand entgegen und schrie: "Ohhhhh, Deine Haaaare!" Naja, süß irgendwie. Und sonst rede ich eigentlich nur über die Arbeit und über den Veganismus, weil die sowas immer wissen wollen. Aber ein Fan von Small Talk bin ich trotzdem nicht. Ist irgendwie immer dasselbe. Ich stelle die selben Fragen und gebe die selben Antworten, immer und immer wieder. Langweilig.

Es läuft gerade eigentlich alles super gut in meinem Leben. Ich bin 40 bis 60 Stunden die Woche beschäftigt, Praktikum, Nebenjob, Studium - alles läuft! Hätte ich nie gedacht. Aber das setzt natürlich auch unter Druck. Denn natürlich muss es so weitergehen! Jeder erwartet das und ich ganz besonders. Einerseits ist es ja spannend, sich treiben zu lassen und zu warten, was passiert. Aber dann bin ich eben immer noch ich und ich will mehr und mehr wissen, was kommt. Hellsehen kann ich allerdings auch nicht. Ich frage mich auch, was an mir noch interessant ist, wenn ich so einen steilen Geradeaus-Weg gehe. Tu ich das? Ich weiß nicht. Ich könnte jetzt Angst haben, vor der Bachelor-Arbeit, vor der Zeit, die nach dem Abschluss kommt, vor - einfach allem! Aber in mir hat sich eine gewisse Gelassenheit ausgebreitet. Es kommt was kommt, denke ich, und was nicht kommt, bleibt aus. Es ist alles nicht mehr so hoch dramatisch, was eigentlich positiv ist, aber es fehlt mir auch irgendwie. Kennt ihr das?

Ich frage mich, wann ich es mal schaffe, mich wirklich kurz zu fassen.^^ Aber vielleicht liest der ein oder andere ja sogar alles. Und wenn nicht, dann ist das auch nicht schlimm. Was sich nie ändern wird, ist das Ende: Es glitzert. Was auch gerade bei euch los ist, ich weiß, vielen geht es gerade nicht so gut, und selbst wenn, ist es nie verkehrt, das zu lesen: Ihr seid so gut so wie ihr seid. So viele unterschiedliche Persönlichkeiten - jede auf ihre Weise schön. Und ihr habt alle ein Lächeln verdient und Glitzer in eurem Leben. ♥ Weitermachen, immer weiter und weiter und weiter und dann kommt irgendwas Spannendes auf euch zu. Lasst uns zusammen dran bleiben. ♥ (Sorry, Kitsch, aber wahr.)


Sonntag, 13. Dezember 2015

3. Advent - Überraschung

Ihr lieben, heute ist der 3. Advent und ich melde mich etwas verspätet mit dem Los-Ziehungs-Video bei euch. Man beachte nicht, was ich manchmal für einen Blödsinn rede.^^



Liebe Kathi, herzlichen Glückwunsch! Schick mir bitte eine Mail mit Deiner Adresse an elfentrauma@web.de. Dann kommt bald ein Briefchen bei Dir an. :)
Danke an euch alle für die vielen Film- und Buch-Vorschläge. Wenn ich in knapp zwei Wochen dann endlich ein paar Tage frei habe, werde ich mir die mal zu Gemüte führen. Und heute habt ihr eine weitere Chance mitzumachen und vielleicht auch mal aus der Brillen-Urne gezogen zu werden. Nur muss ich mir gerade live überlegen, was ich diesmal von euch wissen möchte. Und weil ich irgendwie müde bin und Kopfschmerzen habe, fällt mir gerade nicht so viel ein. Schreibt mir doch in den Kommentaren, was ihr macht, wenn es euch (körperlich oder seelisch) mies geht, um am nächsten Tag wieder voll da zu sein und durchzustarten. Bedenkt wie immer, dass ihr im Gewinnfall dazu bereit sein solltet, mir per E-Mail eure Adresse mitzuteilen. Und wenn ihr einen anonymen Kommentar schreibt, lasst einen Namen da, damit ich euch berücksichtigen kann.

Ich werde mich jetzt mit einem neuen Tee in die Bettdecke einwickeln und ein bisschen nichtstun. Demnächst wieder mehr. Hier für euch etwas Advents-Glitzer. ♥


Mittwoch, 9. Dezember 2015

Gesprächsfetzen

Ich starre durch die Windschutzscheibe in die Dunkelheit.
"Man muss auch mal abschalten.", sagt C.
"Kann ich nicht."
"Ich auch nicht."
"Toll. Du bist ja ne gute Ratgeberin.", lache ich.
"Ich weiß. ...Achtung." Sie wendet abrupt.

"Was hat er eigentlich vorhin zu Dir gesagt, wegen Pünktlichkeit und so?", fragt C.
"Nichts weiter. Hat nur gelacht und gemeint, er müsse mir das nunmal immer wieder sagen."
"Gelacht... Hat er Dir keine Konsequenzen angedroht?"
"Nicht direkt. Also er hat schon gesagt, dass es so nicht geht, aber was will er machen. Wieso, was hat er denn zu Dir gesagt?"
"Mir hat er Konsequenzen gesagt. Wenn ich in den nächsten 2 Wochen nochmal zu spät bin, setzt er mich nur noch als Nachmittags-Springer ein."
"Und was soll das bedeuten?"
"Dass ich nur noch ab und zu nachmittags vorbei komme und unterstütze."
Ich muss lachen.
"Da brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Das ist ja keine realistische Konsequenz. Wenn Du nicht mehr jeden Tag da bist, geht das Unternehmen krachen.", sage ich kopfschüttelnd.
"Ich weiß.", sagt C. "Das hab ich ihm auch gesagt. Aber er meint, bei ihm würde das, was ich die ganze Woche mache, ne halbe Stunde dauern. Er tut immer so, als wäre meine Arbeit total lächerlich."
Ich schlage die Handfläche gegen meine Stirn.

"Ich werde mir sehr gut überlegen, ob ich nach dem Pflichtpraktikum hier weiter mache.", seufze ich.
"Echt? Du bist für ihn aber fester Bestandteil vom Kernteam. So schnell wird der Dich nicht gehen lassen."
"Was will er machen? Wenn ich weg bin, bin ich weg. Wir haben ja keinen Vertrag oder so. Aber es kommt natürlich drauf an, wie sich bis dahin alles entwickelt. Ich kann dann sowieso nicht mehr so viel arbeiten wie jetzt, wenn ich meine Bachelorarbeit schreiben will. Aber für fast nichts so viel für ihn zu machen und dabei noch so behandelt zu werden, darauf hab ich keine Lust. Das schaffe ich auch irgendwann nicht mehr."
"Tja, wenn er so weiter macht, steht er bald alleine da."

C. Sie ist eigentlich ein kreativer, künstlerischer Mensch. Produktdesignerin. Ihre Wohnung ist vollgestopft mit Bastelkram. Sieht aus, als wäre ein Farbkasten explodiert. Und mittendrin stolziert ihr dicker Kater umher. C. ist sensibel und gleichzeitig hat sie diese typische, raue Berliner Art als in Marzahn aufgewachsenes Mädchen. Excel-Tabellen sind ganz sicher nicht ihr Fall. Aber schlimmer ist, wie er, der Chef, mit ihr umspringt. Nicht dass er bei uns anderen noch besonders viele Sympathiepunkte hätte. Aber an C lässt er das ganze Ausmaß seiner cholerischen Anfälle aus. Völlig irrationale und unwahre Anschuldigungen wirft er ihr an den Kopf. Und er versucht, uns beide gegeneinander auszuspielen, auch indem er uns so unterschiedlich behandelt. Es mag klingen, als würde ich ins Büro kommen, wann ich wollte. Aber ich bin gar nicht so oft zu spät und wenn, dann höchstens zehn Minuten, weil ich den weitesten Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln habe. Ist nicht zu entschuldigen, weiß ich, seh ich ein, ist jetzt auch egal. Manchmal würde ich ihm gerne sagen, dass jeder, der ein Gespräch mit ihm hatte, danach entweder fast heult oder ist extrem zickig oder ungewöhnlich ruhig ist oder sich auskotzt. Ich kann's nicht mehr hören. Es wär so schön, wenn das nicht wär...

... aber immer noch nicht sinnvoll. Ich weiß, jeder fängt irgendwo im Dreck an. Aber ich würde gern jetzt etwas Sinnvolles tun. So wie Kiwi oder Z oder oder...

Soll ich das wirklich veröffentlichen? Hm, bin ja risikobereit. Sagt mir nicht, ich soll doch was anderes machen. Damit setze ich mich auseinander, wenn ich Zeit hab. Ich meckere wie ich will und weiß wie gut ich's habe blablabla. Glitzer. ♥



Montag, 7. Dezember 2015

Aschenblödel und die goldene Walnuss

Ich habe übrigens doch noch einen Nikolaus-Zauber bekommen. Zwar nicht im Schuh, aber das ist vielleicht auch gut so, sonst hätte ich sie ja zertreten. Es war nämlich eine kleine goldene Nuss. Es ist so witzig, dass mir gestern so viele von euch als Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" empfohlen haben. Und da war auch noch was drin in der Nuss:

 
Hab ich mir schon fast gedacht, das etwas kommt. Deswegen habe ich Z die Zimtsterne geschenkt, die noch übrig waren - haben dem Büro nämlich ziemlich gut geschmeckt. Obwohl vegan "drin war". Die sahen so aus:


Manche sind ein bisschen verunglückt, aber, hm, egal. Wir sind ja alle nicht perfekt.^^

Ich habe den ersten Arbeitstag dieser Woche überstanden. Yey. Das war aber auch der entspannteste. Die neue Praktikantin ist da, für die ich zuständig bin. Sie ist ganz nett und glaube ich auch gut in dem, was sie tut. Zeigt nur etwas wenig Eigeninitiative und ich muss ihr jede Aufgabe erst dreimal vorbeten. Darauf habe ich ja überhaupt keine Lust, aber ich versuche geduldig zu sein. Warum muss ich überhaupt Leute einarbeiten, obwohl ich selber Praktikantin bin und mir niemand gesagt hat, wie der Laden läuft? Achja. Ich wollte mich ja nicht immer so viel beschweren. Ich bin froh, dass ich nicht diese eine zutiefst unsympathische Praktikantin habe, die als Vorletzte zu uns kam. Die ist einfach frech und hat keinerlei Taktgefühl. Letztens lobte C. sie für ihre Duftsäckchen, die runder und gleichmäßiger waren, als meine - vorher hab ich die immer gemacht. Soweit so gut, ich bin froh drum, denn das ist eine echt nervige Arbeit. xD Aber die komische Praktikantin dann so: "Ja, Lucia. Deine waren wahrscheinlich eher ... alternativ. Aus der Reihe tanzend. Aufmüpfig. Progressiv. ..." (Leider weiß ich den genauen Wortlaut nicht mehr, aber dafür, dass sie aus Stoff und Lavendel bestehen, müssen meine Duftsäckchen ziemliche Rebellen sein. Und progressiv war auf jeden Fall dabei, das musste ich erstmal googlen.) Tze. Die sind halt individuell. Außerdem zählen ja wohl die inneren Werte, und das ist in diesem Falle der wunderbare Duft, der dem der Ordnungsamt-Säckchen in nichts nachsteht.^^

Ja, ich fühle mich genau so, wie ich mich anhöre. Alt. Dabei bin ich mit Abstand die Jüngste unter meinen Kollegen. Das macht es ja auch manchmal so schwer. Und vielleicht sollte ich jetzt damit aufhören, die peinliche Musik meiner Pubertäts-Anfangs-Phase zu hören. Denn ich hab keine Lust mehr darauf, 12 zu sein. Da habe ich mich nämlich noch älter gefühlt als heute. Das weiß ich noch. Steht auch in meinem Tagebuch. Da habe ich davon geschrieben, dass die Kindheit fast vorbei ist und das Leben auch nicht mehr lange geht. :'D Jetzt ist das schon fast 10 Jahre her, was muss ich jetzt aus 12-jähriger Sicht für ne alte Kuh sein. Ich bin gerade mal Anfang 20 und habe ständig Angst, nicht genug Zeit zu haben. Weil die Zeit mir durch die Hände rinnt. Schneller als Treibsand. Und ich zerfließe mit. In ironiebehaftetem Selbstmitleid. Oder so. Und dann bin ich mal heute, mal gestern, mal vorgestern und ab und an ein kleines bisschen meiner Zeit voraus.

Ob ich spinne? Ja natürlich! Bin ja ich. Hai. Und eigentlich bin ich ein sehr viel aktiverer Mensch als man mir zugesteht. (Und wenn man es mir zugesteht, gelte ich gleich als progressiv, na toll.) Ich will mehr und immer mehr und kann eigentlich ganz schlecht still halten. Und die Klappe halten.^^ Aber der ganze Depressions-Quatsch und alles schränken diesen Flattergeist ein. Sperrt ihn in einen engen dunklen 2qm-Gästeklo-ähnlichen Raum ohne Uhrzeit. Da drin hängt er dann rum, wird ganz langsam aber sicher wahnsinnig und macht sich die zarten Flatter-Flügel kaputt. Und wenn zwei so gefühlsverschiedene Komponenten wuchtig aufeinander treffen, resultiert daraus eine überschäumende Wut, die sich logischerweise in kochheißen Tränen entlädt. Wenn man nicht gerade ein Schlägertyp ist, aber dazu mache ich eindeutig zu wenig Sport. Tja, und dann kommen immer diese Leute, die dann sagen: "Ach, in ein paar Jahren hast Du da bestimmt einen ganz anderen Standpunkt, wart's ab!" Ähm... und worauf genau habe ich jetzt die letzten 5 Jahre lang gewartet?

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Das, was andere Leute als "schüchtern" bezeichnen, finde ich für mich nicht zutreffend. Ich fühle mich nicht schüchtern. Nicht in dem Sinne, in dem andere das gerne hätten. Denn ich halte mich ja selten mit mir selbst zurück und gehe auch nicht mit jeder Meinung konform. Ich lasse mir nicht alles gefallen und mache meinen Mund eher in den unbequemen als in den richtigen Situationen auf. Und ich habe den Eindruck, dass die meisten Menschen von den liebenswerten Personen, die sie als schüchtern deklarieren, erwarten, dass sie sich stets unsicher und unselbstständig verhalten, um dem sagen wir mal dominanten Part in allem und so weiter zu folgen. Macht das Sinn? Na, vielleicht wisst ihr trotzdem, was ich meine. Ich bin nicht schüchtern. Nur eingeengt....

Krk. Das ist das Geräusch, das mein Kopf eigentlich irgendwann machen müsste, wenn er sich immer so zerdenkt. Aber das einzig hörbare dieses Raumes ist die rauschende Heizung. Sowas wird aus einem als kurz angedachten Post wenn man ... denkt. Also wenn ich denke. Gibt aber sicher noch einige andere Spezialitäten, die das so handhaben. Virtuellen Zimtstern für jeden, der bis zum speziellen Ende durchgehalten hat. Virtuelle Umarmungen seien ebenfalls verteilt. Und echter Glitzer. Haltet nur die Augen offen und ihr findet ihn spätestens im ersten Schnee. ♥

Sonntag, 6. Dezember 2015

2. Advent - Überraschung

Heute ist Nikolaus. Und allen, die wie ich keine Süßigkeit in ihrem Stiefel hatten, möchte ich zumindest die Chance auf eine kleine nachträgliche Freude verschaffen. Aber zunächst kommen wir zur Auflösung der Verlosung vom 1. Advent:

(Ich wollte übrigens keine Schleichwerbung machen^^)

Liebe Autmn, ich freue mich, dass Du gewonnen hast. Schicke mir eine E-Mail mit Deiner Adresse an elfentrauma@web.de, damit ich Dir die kleine Adventsüberraschung zukommen lassen kann. ♥

Ihr lieben anderen könnt heute wieder teilnehmen und das 2. Türchen "gewinnen". Leider werden es am Ende trotzdem "nur" 4 Personen sein, die ein kleines Päckchen bekommen. Aber wer nicht gewinnt und gerne möchte, kann mir per Mail seine Adresse mitteilen und ich schicke zu Weihnachten eine Postkarte. ♥ (-> Die Idee ist von Emaschi geklaut) Oder wir verabreden uns untereinander zum Postkarten-Austausch. Leider fehlt mir die Zeit, so etwas vernünftig zu organisieren. Aber vielleicht klappt es ja auch spontan. Die größte Freude an Weihnachten ist es für mich jedenfalls, anderen Freude bereiten zu können. Wenn ich das so kitschig ausdrücken darf.

Ihr mögt an Weihnachten Plätzchen backen, Tee, Kerzenschein, Musik, Gemeinsamkeit, Harry-Potter-Filme, Spaziergänge und Zimt - danke für die inspirierenden Kommentare unter dem letzten Advents-Post!  Meine ersten veganen Zimtsterne trocknen gerade vor sich hin und werden morgen im Büro hoffentlich gut ankommen. Heute wünsche ich mir, dass ihr in die Kommentare schreibt, welches Buch oder welchen Film ihr empfehlen würdet, um es sich an einem freien (Advents)-Sonntag so richtig gemütlich zu machen. Dann versuche ich mir nämlich den nächsten oder übernächsten mal frei zu halten.^^
Wie auch beim letzten Mal gilt: Seid euch dessen bewusst, dass ihr mir im Gewinnfall per E-Mail eure Adresse mitteilen müsst, damit ich euch das Ganze auch zukommen lassen kann. Die Adresse behandle ich selbstverständlich vertraulich. Die Gewinne verschicke ich alle in etwa so, dass sie kurz vor Weihnachten bei euch ankommen - so die Post denn mitspielt. Wenn ihr mit einem anonymen Kommentar teilnehmen wollt, schreibt bitte einen Nickname dazu, damit ich euch nicht durcheinander bringe. Ich freue mich auf eure Kommentare und wünsche euch einen angenehmen Sonntag! ♥

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Ich bin doof.

Zur Zeit habe ich wieder einen größeren Drang danach, zu bloggen und meinen weniger spektakulären Alltag mit euch zu teilen. Ist ja immer so ein Abwägen, was öffentlich geht und was lieber nicht...

Mir gehts wieder ganz gut. Hab gestern noch ein bisschen geheult und dann die Musik gehört, die ich mit 12 oder 13 gehört hab. Damals hatte ich meine erste bewusste Depressions-Phase und das war die erste Musik, die ich mir halbwegs selbst ausgesucht habe. Ich sag lieber nicht, was es ist, das ist peinlich. xD Aber es hilft immer noch und das ist gut zu wissen.

Gestern habe ich noch im Vorbeigehen aus der Küche ein paar Gesprächsfetzen aufgeschnappt, die mich verunsichert haben. Meine Mitbewohnerin M hielt inne und sprach erst weiter, als ich wieder in meinem Zimmer war. Und ich bilde mir ein, irgendwas mit WG und meinem Namen gehört zu haben. Meine Assoziation natürlich: Oh nein, die schmeißen mich raus! Ich würde nicht sagen, dass sich die Angst und das flaue Gefühl im Bauch inzwischen in Luft aufgelöst haben. So leicht lass ich mich nicht entunsichern. Aber eigentlich hatte ich mich ein paar Stunden vorher noch mit ihr über meine Haarfarbe (immer wieder Dauerbrenner) unterhalten und sie hatte Schokolade neben meinen Laptop auf den Küchentisch gelegt und gesagt, ich könne die gerne mitessen und ich hab einfach Danke gesagt, und nicht "veganerkluggeschissen". Und heute war unser Gesprächsthema der Kühlschrank und der kann einen ganz schön zum Lachen bringen. Denn meine Mitbewohner haben die Tür auf der anderen Seite angebracht und ich habe die ganze Zeit gedacht, ich bin völlig bescheuert, weil ich immer an der falschen Seite aufmachen wollte. Bis mir dann aufgefallen ist, dass nicht ich doof bin, sondern die Tür und ... ja.^^

Ein ganz anderes Problem aber war scheinbar der Montag, an dem ich meinem Mitbewohner auf der Straße begegnet bin und ihn im Erkältungs-Frauenproblem-Vernebelungs-Zustand gar nicht wahrgenommen und auch erst erkannt habe, als er schon vorbei war. Fand der offensichtlich nicht so nett. Im zweiten Anlauf (ich musste mir heute viele Tassen Tee kochen) hab ich es dann mal hinbekommen, zu sagen: "Ich hab das letztens echt nicht mitgeschnitten, dass Du das warst, sorry!" Und es war gaar nicht schlimm. Er hat sich wohl gefragt, ob ich ihn einfach nicht grüßen wollte oder ihn nicht erkannt habe und was er schlimmer finden sollte. Und er meint, die Variante, dass ich ihn einfach nicht gesehen habe, ist auf jeden Fall die bessere. Man kann sich aber auch anstellen, es war dunkel, ich hatte Musik in den Ohren... Aber das muss ich nun gerade sagen, oder?

MAN, wieso kann mein Kopf mich nicht einfach mal ausspucken lassen, was ich sagen möchte, ohne voher alles kreuz und quer und matschig zu denken?! Das kann doch nicht so schwer sein... Klappt ja auch meistens ganz gut inzwischen. Aber mit WGs bin ich eben stark vorbelastest und verhalte mich lieber so unauffällig wie möglich als wieder Ärger zu haben. Darauf hab ich nämlich keine Lust. Ich bin doof.

Mein Chef war hat sich heute und in meiner Abwesenheit wieder einiges geleistet. Aber ich versuche es so wie N zu machen und ihn einfach in Gedanken auszulachen. Das gilt ja nicht ihm, sondern meinem Selbstschutz. Also ist das okay, denke ich. Nachdem er den ganzen Tag über cholerisch war, hat er mir gerade eben wieder ein "Lob" geschickt. Ich habe mal unseren Twitter-Account entstaubt und dort ein bisschen Leben verbreitet. Ich hatte Twitter vorher noch nie wirklich genutzt, daher musste ich mich erstmal ein bisschen einlesen. Er sprach ja mal von einem Twitter-Post pro Woche aber das macht auf Twitter niiicht so viel Sinn. Und ich versuche mir eben auf eigene Faust mehr Aufgaben an Land zu ziehen, die mir auch Spaß machen. Social Media Manager ist in großen Unternehmen ja ein ganzer Beruf. Aber so als Lebensziel ist mir das glaube ich nichts. Trotzdem macht es mehr Spaß als Excellisten und Zahlen. Wir bekommen morgen eine neue Praktikantin, die mich unterstützen soll. Die kriegt dann erstmal die weniger spannenden Aufgaben.^^

Ich will irgendwie nicht schlafen. Gestern war ich um 23 Uhr im Bett und bis mindestens 2 Uhr wach. Danach habe ich nicht mehr auf die Uhr geschaut. Heute morgen musste ich mit Erschrecken feststellen, dass meine Uhr am Handy spinnt. Die zeigte 6 Uhr irgendwas, dabei war es schon halb acht!!! Und ich hatte das Handy beim Aufwachen in der Hand, aber den Wecker die ganze Zeit nicht wahrgenommen, weil ich den wohl schon bei der ersten Schallwelle im Schlaf automatisch ausstelle. Das darf morgen nicht passieren, ich habe nämlich keine Lust, mich wieder so abzuhetzen. Weil, wenn ich zu spät komme, reißt mir der Chef den Kopf ab. Könnte meinem Kopf eigentlich sogar mal ganz gut tun. Jedenfalls muss ich mir noch die Nägel lackieren und dann ist Bibi Blocksberg hören angesagt. Morgen ziehe ich den Schneeflocken-Pulli an. Und euch wünsche ich eine gute Nacht und schicke jedem Glitzer und bei Bedarf eine virtuelle Umarmung. ♥

(Danke für die Geduld, den ganzen Quatsch zu Ende zu lesen.)

Dienstag, 1. Dezember 2015

Krank & Gefordert

Da meine Erkältung sich auszubreiten scheint und dazu die üblichen "Frauenprobleme" in besonderer Härte (wie ein Messer im Bauch, das sich laaangsam dreht...) kamen, habe ich mir zwei Tage "gesund werden" genommen. Man sieht es mir wohl auch an, mein Gesicht muss die Farbe der Wand angenommen haben. Eigentlich wäre ich heute wieder ins Büro gegangen und hätte mich eben mit Tee zugekippt. Aber irgendwie brauchte ich noch einen Tag und wenn es nach mir ginge, dürften es noch ein paar weitere sein. So läuft das natürlich nicht. Gestern schon rief mein Chef an, warum denn kein Facebook-Post kam, das kann man ja auch vom Bett aus machen, wo er natürlich recht hat, und was ich heute von zu Hause aus machen sollte, wenn ich mich fühle, aber das werde ich bestimmt, sagte er mir auch. Ich hab eine Mail beantwortet, da kamen gleich ganz viele. Schon in Ordnung, es muss ja gemacht werden, seh ich ein. Man kriegt eben nie den Kopf frei davon, kann nicht abschalten von der Arbeit. Social Media sind ja überall und wenn Du mal nicht erreichbar bist, denken sie, es ist sonst was passiert. Ich bin ja auch immer zuverlässig, aber gestern hatte ich den Laptop etwa 1,5 Stunden lang an, um "Das Singende Klingende Bäumchen" anzuschauen.

Tja, vielleicht bin ich einfach zu weich. Zu emotional, wie mein Chef gerne sagt. Jeder hat seine Landkarte. Und meine ist eben "ganz anders" als seine. "Du bist eben auch eine Frau, du nimmst das automatisch persönlicher. Da brauchst Du gar nicht so zu gucken, das ist erwiesenermaßen einfach so." Was ist eigentlich der Unterschied zwischen persönlich nehmen und nicht persönlich nehmen? Ich mache mir über alles meine Gedanken. Das ist doch nicht zwingend negativ.

Darüber wollte ich eigentlich gar nicht schreiben.

Mein anderer Chef hat mein Honorar erhöht. Es sind nur wenige Euro, die es am Ende des Monats mehr sein werden. Im Gegenzug erwartet er, dass ich mehr schreibe. Noch mehr. Der eine Chef will, dass ich den anderen Job aufgebe. Der andere Chef will, dass ich mehr Zeit in den anderen Job investiere. Ich will den anderen Job behalten, aber ich weiß nicht wie ich es schaffen soll, in beiden Jobs mehr zu arbeiten, wo ich doch schon damit zu kämpfen habe, mir einen Tag in der Woche, der 7-Tage-Woche, frei zu nehmen. Die Arbeit an sich ist dabei weniger das Problem als das ständige Reißen an meinen Nerven. Der Chef würde es mangelnde Kritikfähigkeit nennen. Ich weiß nicht, ob das die richtige Bezeichnung ist, nachdem er mich mindestens einmal die Woche fertig macht, um mir im Anschluss zu sagen: "Was ist denn Dein Problem, Du leistest doch die beste Arbeit von allen!" Kannst Du Dich bitte mal entscheiden?! Man weiß nämlich nie, ob als nächstes ein "Hä?! Das ist doch mega einfach, ich krieg das in 2 Minuten hin, wieso weißt Du denn wieder nicht wie das geht?" oder eine nicht-cholerische Aussage kommt. Dabei muss man bedenken: Ich habe noch nie so lange am Stück so viel in einem richtigen Unternehmen gearbeitet und ich bin Praktikantin, mache aber einen Vollzeitjob und bin für drei komplette Themenbereiche verantwortlich, wobei ich von zwei dieser Bereiche absolut keine Ahnung habe, weil ich die entsprechenden Vorkenntnisse nicht besitze, und zwar aus dem Grund, dass ich weder Marketing noch BWL studiert habe, und alles, was ich inzwischen weiß, ist selbst angeeignetes Halbwissen. Das ist keine Rechtfertigung, sondern die Ursache dafür, dass ich manche Sachen nicht wissen kann, aber wenn ich nachfrage, werde ich für blöd erklärt. Aber ich kann damit leben. Ich kann damit leben und werde es schaffen, morgen aufzustehen, zehn Minuten vor Arbeitsbeginn im Büro zu sitzen, emotionslos zu sein und meine Klappe zu halten. Ich muss mich nur mal kurz aufregen, mir alles von der Seele reden, dazu ist dieser Blog schließlich da, und mich anschließend selbst beruhigen, indem ich mit beruhigenden Sätzen schließe. Letztendlich bin ich ja nur eine Frau, die ihre Tage hat. Zumindest für meinen Chef und die nächsten drei bis sechs Monate. Danach trage ich diesen Lebensabschnitt in meinen Lebenslauf ein und habe eine Chance mehr für einen netteren Job. Immer schön positiv denken und damit das ausgelaugte Gefühl überdecken.

Lasst euch von niemandem ärgern, passt gut auf euch auf und glitzert. ♥


Sonntag, 29. November 2015

1. Advent - Überraschung

Immer ein bisschen unerwartet ist dann plötzlich 1. Advent - und das obwohl schon seit August die zahlreichen Weihnachtssüßigkeiten in den Supermärkten darauf hinweisen. In unserer Wohnung sieht es noch gar nicht nach Advent aus. Es ist auch niemand zu Hause außer mir. Und ich muss auch noch arbeiten, egal wie mein Kopf heute dröhnt, weil ich schon wieder erkältet bin. Der Schnee von gestern ist geschmolzen. Kalt ist es aber immer noch, eiskalt. Trotzdem steht neben mir eine große Tasse nach Zimt duftender Weihnachtstee und meine Hand wandert hin und wieder in die Spekulatius-Tüte. Gestern Abend gab es meinen ersten Glühwein. Und ich freue mich schon darauf, vegane Plätzchen-Rezepte auszuprobieren und sie im Büro verkosten zu lassen, an persönlichen Geschenk-Ideen herum zu basteln und zum Jahresende ein paar freie Tage genießen zu können.

Ich weiß, einige unter euch blicken jetzt mit gemischten Gefühlen auf den kommenden Monat. Ich kenne das nur zu gut. Deshalb möchte ich zumindest versuchen, euch die Zeit ein wenig zu versüßen. Und zwar mit vier kleinen Verlosungen an jedem der vier Adventssonntage. Ich habe hier schon einen ganzen Stapel Polsterumschläge liegen, die ich vor dem Müll-Tod retten konnte. Da hinein packe ich die ein oder andere selbstkreierte Kleinigkeit und natürlich ein Glitzer-Briefchen. ♥
Die "Gewinne" verschicke ich dann alle zusammen so, dass sie rechtzeitig zu Weihnachen bei euch ankommen. (Der 4. Advent könnte sich allerdings eventuell ein wenig verspäten.)

Heute möchte ich von euch wissen, welche Kleinigkeit euch in der kommenden Zeit das Leben leichter machen oder euch einfach einen schönen Moment bescheren und ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wird. Für mich sind das die weihnachtlichen Düfte und Süßigkeiten - aber es muss gar nichts mit dem Advent zu tun haben. Ich möchte nur wissen, was ihr unternehmt, um euch im kommenden Monat zumindest für einen Augenblick etwas Gutes zu tun. Und sagt nicht, es gibt nichts! Mit einem Kommentar nehmt ihr an der Verlosung teil. Bedenkt, dass ihr dazu bereit sein solltet, mir im Gewinnfall per E-Mail eure Adresse mitzuteilen. Ich werde mit dieser Information selbstverständlich vertraulich umgehen. Die Auslosung werde ich jeweils zwischen Freitag und Sonntag bekannt geben. Wenn ihr mit einem anonymen Kommentar teilnehmt, schreibt bitte einen (Nick)Namen dazu, damit ich euch nicht durcheinander bringe.

Nun wünsche ich euch einen schönen ruhigen Adventssonntag mit ausreichend Glitzer. ♥



Samstag, 28. November 2015

Es war so einfach

Heute gibt es einen Post für die Passwortberechtigten unter euch.  
Und zwar hier: Weiterlesen...

Ihr anderen, nicht wegklicken! Ich möchte euch noch meine kleine Advents-Aktion ankündigen: Einen ganzen Adventskalender wie letztes Jahr wird es nicht geben. Dazu fehlt mir einfach die Zeit. Aber an jedem der 4 Adventssonntage wird es eine kleine Glitzer-Überraschug geben. ♥

Morgen geht es damit schon los. Also seid schaut morgen um 16 Uhr auf meinem Blog vorbei. Ich freu mich drauf und hoffe, dass ihr auch Gefallen an meinen Ideen findet. Damit wünsche ich euch ein schönes Winterwochenende. Hat es bei euch heute auch geschneit? ♥



Samstag, 21. November 2015

Zurück in Berlin & Vegan-Update

Ich bin wieder zu Hause. Ja, jetzt schon. Aber die Zeit in der Kleinstadt schien langsamer zu verlaufen, als in der Großstadt. Es war schon ein kleiner Kulturschock, als wir plötzlich in Berlin-Neukölln standen, wo unsere Mitfahrgelegenheit uns aus dem Auto gelassen hatte. Wir befanden uns direkt vor dem S-Bahnhof und es war unheimlich laut. Und dann die vielen Menschen und die kaputte Rolltreppe und der nicht vorhandene Fahrstuhl. Schon sprach mich ein Obdachloser an, während ich mir am Automaten eine Fahrkarte kaufte und ich drückte ihm leicht überfordert das Kleingeld in die Hand, das in das Ausgabefach hinunter klapperte. In der S-Bahn schubsten und drängelten und fluchten die Menschen und aus dem Stimmengewirr hörte man die verschiedensten Sprachen heraus. Eingeklemmt zwischen Tür und Menschenrücken und mit dem vertrauten tuuut tuuut tuuut im Ohr stellte ich fest: Ja, wir sind zu Hause. Zurückbleiben bitte. Hier kommt Berlin.

Heute habe ich mir einen freien Tag gegönnt, mich für die bestandene Zeit belohnt und ein bisschen eingekauft. Unsere Wohnung ist zur Zeit eine Baustelle, weil meine Mitbewohner in der Küche neuen Boden verlegen. Das heißt auch, dass Kochen und Wäsche waschen gerade nicht möglich sind und allgemeines Chaos herrscht. Nachdem ich beim Ausräumen geholfen und ein wenig für meinen Einkauf recherchiert hatte, beschloss ich also, neben dringend benötigten Socken und veganer Kosmetik noch ein paar vegane Sachen für aufs Brot zu testen. Ja, dieses vegane Zeugs mache ich immer noch. Viele Leute in meinem Umfeld fragen mich, ob es mir denn jetzt besser geht und ich glücklicher bin und nie wieder was anderes in meinem Leben will. Das finde ich manchmal dezent unheimlich. Denn ich fühle mich eigentlich noch genauso wie vorher. Abgesehen davon, dass ich mehr Lust darauf habe, neues und leckeres Essen auszuprobieren, und dass mich das Studieren der Inhaltsstoffe insbesondere bei Kosmetik manchmal ziemlich nervt.

Nun, falls es euch interessiert, präsentiere ich euch meinen Einkauf (die Unterwäsche lass ich aber weg^^). Zuerst habe ich mich auf die Suche nach Kosmetika begeben:
















Ohne vorher nachzuschauen, wäre es mir wahrscheinlich unmöglich, zu erkennen, was denn nun vegan ist und was nicht. Aber eigentlich komme ich ganz gut klar. Ersetzen musste ich bisher Puder, Mascara, Eyeliner, Deo, Haarspray und teilweise auch Haarpflege. Lippenstifte stehen mir noch bevor, aber ich habe noch einige aufzubrauchen. Und passend zu den lila Haaren musste auch mal wieder ein lila Nagellack her.

Dann bin ich zum essbaren Teil meines Einkaufs übergegangen:


















Die "Leberwurst" hatte ich schonmal gegessen. Aber beim ersten Mal war es wirklich komisch, diesen Geschmack zu schmecken, weil ich seit über 3,5 Jahren Vegetarierin bin und seitdem sowas nicht mehr gegessen habe. Der vegane "Käse" war hingegen eine Premiere heute. Er schmeckt definitiv nicht wie Käse, aber ... nein, auch nicht wirklich gut. Eher gewöhnungsbedürftig. Ich glaube, dann verzichte ich lieber ganz darauf. Was man auf dem ersten Bild nicht wirklich erkennt ist das hier:


Und ich kann euch sagen: Das war mein schlimmstes bisheriges Vegan-Erlebnis. Das Zeug riecht wie Kotze und es schmeckt auch wie Kotze. Ich habe noch nie in meinem Leben etwas so Widerliches gegessen. Ich konnte es auch nicht runterschlucken ohne zu würgen. Deshalb muss ich es wohl leider wegschmeißen. Das kann man auch niemanden anbieten, weil es wirklich original wie Erbrochenes schmeckt. Bäh!

Um mit etwas Schönem zu enden: Ich habe inzwischen eine bessere Schokolade gefunden! Und zwar die:

Cookie habe ich schonmal probiert. Auf die weiße bin ich gespannt. :) Und ich bin froh, dass ich meinen Schokoladenkonsum zwar etwas einschränken, aber nicht auf ihn verzichten muss. Und damit versuche ich mir den Abend noch ein bisschen gemütlich zu machen. Morgen muss ich wieder arbeiten und Montag geht es direkt wieder ins Büro zum Praktikum... Irgendwie habe ich darauf keine Lust. Auch während ich weg war, musste ich teilweise in der Uni sitzend Mails beantworten, mein Chef rief gefühlt jeden Tag an und auf meine Kollegen, die mich eigentlich entlasten sollten, konnte ich mich auch nicht verlassen. Unzuverlässigkeit ist ja das, was ich am meisten hasse, vor allem, wenn wirklich wichtige Dinge davon abhängen. -.- Aber vielleicht ist die Stimmung ja inzwischen besser geworden und ich will mich nicht beschweren. Immerhin habe ich ein Praktikum. Und welcher Praktikant wird schon nicht ausgebeutet? That's life.

Ich hoffe, der ganze Shopping-Kram hat euch nicht gelangweilt. Macht euch ein schönes Wochenende! Hat jemand einen guten Film-Tipp? :)

Glitzer für eure Herzen ♥

Sonntag, 15. November 2015

Gedanken aus der Kleinstadt

Ich bin wieder in der sächsischen Kleinstadt. Schon seit Donnerstag. Es ist ein bisschen langweilig hier. Im Gegensatz zur Kleinstadt sind die Zimmer unserer Unterkunft groß. Wir haben eine Etage des Hauses für uns, S. und ich. Eine große Küche, ein großes Bad, große Betten... Gerade kam noch ein weiterer Gast, der mit uns an der Akademie in Berlin studiert hat. Ich habe ihn aber noch nie gesehen, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Er wohnt oben im Dachgeschoss. Sinn macht die Zeit hier nicht. Die Pflichtveranstaltungen nahmen jeweils höchstens eine halbe Studen ein. In den nächsten zwei Tagen dürfen wir uns zwei Vorträge aussuchen, die wir uns anhören und in englischer Sprache protokollieren müssen. Ein paar davon sind ganz interessant und wir haben uns etwa sechs heraus gepickt, die wir hören wollen. Am Donnerstag müssen wir eine mündliche Präsentation halten und am Freitag schreiben wir eine Prüfung, für die uns die Dozenten schon eine Liste mit Fragen gegeben haben, von denen einige dran kommen. Anspruchsvoll ist das nicht. Eher fühlt es sich nach Beschäftigungstherapie an. Das ist ätzend.

Ich fotografiere mein Essen, erledige ein bisschen Arbeit, um ein Uhr nachts schaltet sich das WLAN
ab und wir haben nicht mal ein Kartenspiel, um die Langeweile zu vertreiben. Mir fallen reihenweise nützlichere Dinge ein, die ich machen könnte, wenn ich hier nicht festsäße. Es ist nur eine Woche, nur fünf Tage noch, dann geht es schnell zurück in die Großstadt. Berlin verwöhnt. Die langen Öffnungszeiten der Supermärkte, immer sind Menschen unterwegs, nie trifft man auf leere Straßen oder gähnendes Nichtstun oder spießerisches Kleinbürgertum. Wir sitzen hier, lesen die Nachrichten, liegen quer auf dem viel zu großen Bett, schauen Filme, kochen, lernen, lesen und warten. Warten darauf, dass es weiter geht. Das Leben. Aber das Leben ist manchmal gruselig.

Wir denken darüber nach, wie klein der Kosmos ist, in dem wir uns befinden. Erinnern uns an die Geschichten aus unserer Kindheit, in denen immer die Guten siegten. Sie haben uns Märchen erzählt. Doch es ist an uns, das beste daraus zu machen. Aus dem Leben, das so schnell vorbei sein kann. Es ist an uns, das Leben zu feiern, statt Unheil zu fürchten. Das Unheil kommt so oder so - und Angst ist seine Lieblingsspeise. Die stärksten Menschen sind diejenigen, die trotzdem leben. Die sich der Sinnlosigkeit entgegen stellen. Trotz dass es manchmal bescheuert ist, auf der Welt zu sein. Dieser Welt. Sie ist irgendwie seltsam. Und groß. So groß, dass wir gar nicht erfassen können, was auf ihr alles los ist.

In mir regt sich der Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun. Etwas, das sinnvoller ist, als möglichst viel Shit zu verkaufen, den sowieso niemand braucht. Denn so scheint es in diesem Teil der Welt zu laufen. Profit gehört zu den höchsten Gütern. Ob das wirklich alles ist, darüber lässt sich streiten. Denn Geld ist zunächst einmal eine Lebensgrundlage. Ohne geht nichts. Gar nichts. Aber vielleicht geht mehr, als das. Ich möchte mehr tun. Etwas mit Mehrwert. Mehr Wert als Geld ihn hat. Deshalb fühle ich mich dezent nutzlos, wie ich hier in diesem aufgestylten Zimmer mit den in perfekter Symmetrie aufgehängten Bildern hocke und nichts tun kann. Nichts als mit meiner Glitzeraugen-Eule um die Wette glitzern.

Glitzert mit für alle, die das glitzern verlernt haben. ♥

Sonntag, 8. November 2015

Problemorientiert vs. Lösungsorientiert

Der Titel verrät es bereits: Dieser Post handelt von Problemen. Und Lösungen. Und davon, inwiefern diese beiden Begriffe tatsächlich zusammenhängen. Auf den ersten Blick scheint es ganz logisch: Nicht aus dem Nichts, sondern aus verschiedenen Gründen entstehen Probleme, denen Lösungen folgen, damit die Gleichung am Ende Null ergibt. So zumindest der Idealfall. Früher oder später
bekommst Du es mit Soft Skills zu tun und dann bist Du bestenfalls lösungsorientiert, im schlechteren Fall konzentrierst Du Dich mehr auf Probleme. Das Wort "problemorientiert" verwendet mein Chef häufig in Zusammenhang mit einer Kollegin von mir. Mich scheint er da anders einzuschätzen. Das wirft bei mir natürlich die Frage auf, was ich nun bin - problem- oder lösungsorientiert? Denn ich bin es gewohnt in Sachen Softskills eher schlecht abzuschneiden. Das war schon in der Schule so. Dieser schreckliche Abschnitt des Zeugnisses, in dem Verhalten und Mitarbeit in Worten vermerkt waren... Verhalten war immer sehr gut, aber der Rest... Reden wir nicht darüber.^^

Aus aktuellem Anlass kann ich wohl vermerken, dass sich seit der Schulzeit doch so einiges verändert hat. Und sogar im Vergleich zum letzten Jahr! Aus Dummheit und Vergesslichkeit geriet ich letzte Woche wieder einmal in eine unglückliche finanzielle Situation. Ich hatte vergessen, meine aktuelle Studienbescheinigung für meinen Studienkredit einzureichen. Da ich mich in dem Onlineportal noch nie vorher angemeldet und somit auch versäumt hatte, dort meine neue Adresse anzugeben, erhielt ich dazu keine Erinnerung und auch keine Vorwarnung bezüglich des Ausbleibens der Zahlungen. Erst der zufällige Blick auf meinen Kontostand führte zu großen Augen und Schockstarre. Die Zeiten des Minus waren doch eigentlich vorbei. Wie ich reagierte? Ich durchsuchte meine sämtlichen unsortierten Unterlagen nach der PIN, loggte mich in das Onlineportal ein, hinterlegte meine neue Adresse, rief am nächsten Tag dort an, klärte das Problem telefonisch, druckte die notwendigen Papiere aus und warf noch am selben Abend die Studienbescheinung in den Briefkasten. Klingt nach einer logischen Handlung? Noch vor einem Jahr hätte ich mich depressiv verkrochen und wäre in Selbstmitleid ertrunken mit der Gewissheit, es im Leben nicht zu schaffen, den Telefonhörer in die Hand zu nehmen oder nach der Benutzung des Druckers zu fragen. Und nein, meine Reaktion von letzter Woche war nicht so einfach, wie sie sich hier liest. Gefühlt starb ich tausend Tode, während ich 20 Minuten lang in der Warteschleife hing. Schwitzen, Zittern und das Gefühl von in den Adern gefrierendem Blut mit inbegriffen. Aber: Ich lebe noch. Und das Problem sollte sich innerhalb der nächsten Woche in Luft auflösen...

Was will ich damit sagen? Vielleicht, dass die Lösung als logische Konsequenz eines Problems keine Selbstverständlichkeit ist. Sie verbirgt sich häufig hinter einem wild verstrickten Chaos aus Ängsten, Vorbehalten und schlechten Erfahrungen. Manchmal ist diese Verstrickung so schwer zu entwirren, dass die Lösung nie zum Vorschein kommt. Manchmal steht sie aber auch gut sichtbar hinter einer Wand aus unkaputtbarem Panzerglas. Dann weißt Du eigentlich ganz genau, was zu tun ist, aber Du kommst nicht ran an die Lösung. Das ist natürlich frustrierend. Also gibst Du Dich auf und lässt Dir ein brühheißes Selbstmitleids-Bad mit extra Schaum ein.

Es gibt jedoch etwas, das noch stärker ist als bis zur Verzweifelung verstrickte Gedankenknoten und Panzerglas. Und das ist die persönliche Einstellung. Du kannst Dir zehn Millionen Gedanken über Dein Problem / Deine Dummheit / wasauchimmer machen, davon wird es nicht besser. Selbst wenn Du nur darauf wartest, dass sich das Problem von selbst löst, ist das hilfreicher. Denn je mehr Gedanken Du Dir machst, umso größer werden die Probleme und umso mehr Knoten und Glaswände stellen sich Dir in den Weg. "Einfach machen" ist nicht einfach, aber möglich. Auch für Dich! Wenn Du etwas wirklich willst, dann wirst Du es auch schaffen. Darauf musst Du einfach mal vertrauen und den Mut fassen ins meiner Erfahrung nach wirklich beschissen kalte Wasser zu springen. Aber es lohnt sich. Das Vertrauen darauf, dass schon alles gut werden wird, ist eine bewundernswerte Fähigkeit. Diese Gelassenheit entwirrt die verknotetsten Gedanken und lässt selbst Panzerglaswände einstürzen.

Ich würde nicht von mir sagen, dass mein Selbst-Vertrauen bereits zur Gelassenheit ausgereift ist. Da ist, denke ich, noch viel viel Potenzial. Aber objektiv betrachtet hat sich da schon etwas getan. Und zwar ganz ohne müssen und zwingen. "Das Leben ist ja keine einzige Verhaltenstherapie." Scheinbar entwickeln sich einige Lösungen tatsächlich mit der Zeit. Vielleicht sind es meine bisherigen Erfahrungen, die mir sagen, dass es immer irgendwie weiter geht. Womöglich bin ich deshalb in Stress- und Extrem-Situationen so gelassen, während ich mir den Rest der Zeit selbst viel zu viele Gedanken mache, weil ich die Arroganz besitzen darf, zu sagen: "Natürlich schaffen wir das!", wenn sich mein Gegenüber schon unter der Brücke schlafen sieht, weil es sich nicht ausreichend auf die bevorstehende Prüfung vorbereitet hat.

Nun glitzert euch den Sonntagabend feenzauberbunt und habt einen schicken Start in die Woche! ♥

*Inspiriert von Z und C.


Montag, 2. November 2015

Sanftes & Schweres

[...etwas verspätet, nun ist doch schon der 2. Nov. ...]

Heute ist Weltvegantag. Und Sonntag. Der 1. November. Gestern lag mir noch ein Post für diesen Tag auf den Lippen. Jetzt ist er weg. Heute bin ich faul. Was mir nicht zu verübeln ist, nach dieser anstrengenden Woche. Neben mir duftet dampfender Tee der Sorte Zimtstern-Orange in einer Milka-Weihnachts-Tasse. Auf der anderen Seite steht ein veganes Glas Ersatz-Nutella, das glücklicherweise genauso schmeckt, wie das Original. Jap, das mit den Süßigkeiten funktioniert auch in vegan. Das macht den Umstieg definitiv leichter. Marzipankartoffeln for the world. Und ich hab auch eine Schokoladen-Neuentdeckung gemacht. Spekulatius geht übrigens auch. Mit Lebkuchen habe ich mich noch nicht auseinandergesetzt. Ist ja auch noch ein bisschen früh, oder?

Um den Frust-Post von letzter Woche zu entkräften: Wie so oft hat sich doch einiges zum Guten gewendet. Am Mittwoch Nachmittag fuhren S. und L. und ich mit dem Auto nach Berlin und am Freitag Morgen wieder zurück in die Kleinstadt. Um 4.30 Uhr musste ich aufstehen, um rechtzeitig zum Unterricht zu erscheinen. L. verlangte sogar nur die Hälfte an Benzinkosten von dem, was uns ein anderer Kommilitone bei der Hinfahrt abgezockt hatte. Mit diesem fuhren wir nach der Pflichtveranstaltung am Freitag wieder nach Hause. Beide haben kein Problem damit, dass ich ihnen das Geld nächste Woche gebe, wenn mein Konto sich wieder auffüllt, denn gerade herrscht wirklich Ebbe im Portemonnaie. Die Bibliotheksführung konnten S. und ich auf den ersten Tag verlegen, an dem wir unsere Wohnung im Kuhkaff haben. So muss ich nicht nächsten Dienstag dorthin, sondern kann die nächsten 11 Tage entspannt in Berlin bleiben. Und für das Praktikum arbeiten - das macht sich sowieso besser vor Ort als aus der Entfernung. Denn ich habe in der letzten Woche gemerkt, wie anstrengend es ist, Nebenjob, Praktikum und Studium miteinander zu vereinbaren. Es ist ja auch schwer, Prioritäten zu setzen, weil alles wichtig ist. Die Einnahmen aus dem Nebenjob, die Bereiche des Praktikums, für die ich die Verantwortung trage, und eben auch die Informationen zur Bachelorarbeit und den Prüfungen. Gleichzeitig fühlte ich mich oft zum Nichtstun gezwungen. 12 Stunden lang saß ich diese Woche tatenlos im Auto. Der Freitag Nachmittag war durch das frühe Aufstehen gelaufen. Am besten nutzten wir den Leerlauf noch am Dienstag Abend, als wir in die nächste größere Stadt ins Kino fuhren und uns "Der Marsianer" ansahen.

Wie ihr seht, lösen sich manche Bedenken fast von selbst auf, die zu Anfang größer erscheinen, als sie eigentlich sind. Wichtig bleibt, nach vorn zu blicken und weiterzumachen, auch wenn es dunkel um einen wird. Ein paar weitere Gedanken dürfen nun die lieben Menschen lesen, die das Passwort besitzen. Hier gehts lang: Weiterlesen...


Wer das wirklich alles gelesen hat, bekommt einen Glitzer-Zauber-Wunder-Wohlfühl-Keks. ♥
Und alle anderen bekommen eine Ladung Super-Glitzer. ♥


Dienstag, 27. Oktober 2015

Frustration? Jetzt schon?

Gerade bin ich etwas frustriert. Die sächsische Kleinstadt hat etwas. Sie ist hübsch, ruhig, gemütlich, bergig und dörflich. Für eine Auszeit vom Alltag sicherlich gut zu gebrauchen. Die Sonne schien, als ich mich heute am frühen Morgen zu einem Spaziergang auf der Suche nach Kaffee und etwas zu essen machte. Trotzdem fühlte ich mich dezent angestarrt mit meinen lila-pinken Haaren und dem klappernden Schuhwerk. Nun, das ist vielleicht Gewöhnungssache. In der Großstadt falle ich kein bisschen auf. Hier sind die Straßen meist menschenleer, durch die ich mit gewohnt schnellem Schritt donnere. Uns allen ist es aufgefallen: Die Zeit vergeht langsamer hier. Ich bin zwar auch in keiner besonders großen Stadt aufgewachsen. Aber dort kannte nicht jeder jeden und  man grüßte sich nicht auf der Straße. Hier ist das anders. "Sie sind an der Hochschule?", fragte mich meine Hotel-Wirtin. "Schreiben Sie eine Prüfung nach?" Ich antwortete, dass ich meine Präsenzphase hätte, aber die erste Woche nur drei Tage lang wäre, weshalb ich am Mittwoch wieder nach Hause führe...

... und da kommen wir direkt zum Grund meiner Frustration: Die Pflichtveranstaltung für morgen wurde auf den kommenden Freitag verschoben. Zudem ist die warum auch immer verpflichtende Bibliotheksführung statt Mittwoch am nächsten Dienstag, also in der Woche, die ich eigentlich nicht hier verbringen wollte, weil keine Pflichtveranstaltungen für diese Zeit angedacht waren. Das wirft meine Planung natürlich völlig über den Haufen. Am Donnerstag habe ich wichtige Termine in Berlin. Den Freitags-Termin mit meinem Chef musste ich auch auf diesen Tag vorverlegen. Aber am Freitag muss ich um 9.45 Uhr wieder hier aufschlagen. Eine weitere Nacht im Hotel kann ich mir nicht leisten und das Hin- und Herfahren eigentlich auch nicht. Teilweise kann ich glücklicherweise mit Kommilitonen im Auto mitfahren, die aber selbstverständlich auch Benzin-Geld erhalten. Am Freitag Morgen habe ich quasi keine andere Möglichkeit, als mit dem Zug zu fahren, denn eine Fernbushaltestelle gibt es in diesem kleinen Ort nicht und so früh fährt auch keiner los. Weil ich auf den neuen Monat immer noch etwas warten muss, wird es mit dem Geld jetzt so richtig knapp. Alles, was ich mir in den letzten drei bis vier Monaten zurückgelegt habe, ist nur für diese Präsenzphase verbraucht. Zusätzlich muss ich auch noch einmal extra Studiengebühren für zwei ganze Semester an der Hochschule hier bezahlen, obwohl ich nicht einmal vier Wochen da bin. Und das kommt zu den Gebühren für die Akademie in Berlin noch hinzu! Ich frage mich wirklich, ob ich mit meinem Studium nicht einfach nur in eine fiese Abzocke-Falle getappt bin. Das, was ich in den letzten zwei Jahren gelernt habe, ist auf keinen Fall so viel Geld wert!!

Ja. Ich muss diesen Frust einfach mal rauslassen. Die meisten meiner Kommilitonen hatten wahrscheinlich noch nie in ihrem Leben Geldsorgen. Sie verstehen einfach nicht, wieso S. und ich nur zu den Pflichtveranstaltungen kommen und damit das Bestehen unserer Prüfungen aufs Spiel setzen (was nicht so schlimm ist, weil man ja drei Versuche hat). Sie verstehen auch nicht, warum ich neben dem Studium noch mit zwei Jobs jongliere. Aber ich kann es mir nicht leisten, überteuerte Unterkunft und Fahrten für dieses Kuhkaff zu bezahlen und gleichzeitig einen ganzen Monat lang nicht zu arbeiten. Allein dafür, dass ich die Hälfte der Zeit hier verbringe, zahle ich über 300 Euro. Es ärgert mich so sehr, dass es wahrscheinlich noch mehr wird. Und wenn ich Pech habe, darf ich im März nochmal hier antanzen, weil ich garantiert keine schriftliche Prüfung auf Englisch bestehen werde. Oder hätte ich die letzten zwei Jahre noch in Englisch-Kurse investieren müssen? Weil ich durch meine ganzen Schulwechsel und Probleme in der Schule hinterhergehinkt bin? Klar, ich hätte ja ins Ausland gehen können - klar, das kann sich ja auch jeder leisten und traut sich jeder zu. Nicht.

Ich will nicht wie eine doofe alte Meckertante klingen. Aber das ließ sich wohl gerade nicht vermeiden. Geld ist ja nicht alles und so. Nur ist es manchmal frustrierend zu sehen, wie leicht es andere finanziell haben - womit ich nicht sagen will, dass es denen automatisch besser geht und sie besser klar kommen, keinesfalls kann ich das einschätzen! Aber ich denke, es wäre entlastend, sich nicht schon während Schulzeit und Ausbildung so viele Gedanken um Geld machen zu müssen. Herauszufinden, was man eigentlich will, ohne den Druck zu haben, möglichst schnell unabhängig zu sein und sich selbst finanzieren zu können. Wenn Geld nicht die erste Priorität und das wichtigste Argument bei jeder Entscheidung ist, bleibt viel mehr Zeit, Mensch zu sein. Doch das sind Luxus-Gedanken. Wie viele Menschen es gibt, die noch viel weniger haben als ich. Ich habe ein Dach über dem Kopf. Ich bin dazu fähig, zu arbeiten. Ich mache bald meinen Abschluss. Ich habe einen jederzeit verfügbaren Internet-Anschluss, der mir sowohl die Arbeit als auch das Ausüben eines Hobbys ermöglicht. Ich habe genug zu Essen und sogar die Möglichkeit, mir Kosmetikartikel und Haarfärbemittel und manchmal auch Klamotten zu kaufen, mit denen ich mein Äußeres gestalten kann. Ab und zu kann ich es mir leisten, mit Freunden auszugehen. Damit darf ich zufrieden sein. Es sind die selbstverständlich scheinenden Dinge, die in Gesellschaft von Menschen, die mehr haben, als man selbst, leicht untergehen. Vielleicht ist es besser, wenn wir mehr danach schauen, wer wir sind, als danach, was wir haben. Dann lässt sich leichter damit umgehen, was andere von uns wollen.


Mit diesem Gedanken entlasse ich euch aus meinem kleinen Frustrations-Anfall, weil ich jetzt zur Uni muss. Und hoffe auf bessere Tage und darauf, dass ihr euch besser fühlt als ich. Genießt die Sonne, falls sie auch bei euch so schön scheint, geht ein bisschen raus und genießt die Herbstluft. Links noch das von Mademoiselle Verte gewünschte Haar-Foto. Ich schicke euch wie immer eine Prise Glitzer dazu. ♥

Sonntag, 25. Oktober 2015

Entspanntes Nachdenken am Sonntag

Ich bin überraschend entspannt heute. Was ich zu tun hatte, ging mir leicht von der Hand. Das waren ein Text und zwei Artikel, die ich schreiben musste, ein Haarfärbe-Unfall, den ich retten musste, ein Bad, das ich anschließend putzen musste, und ein Rucksack, den ich packen musste. Endlich schenkte mir die Zeit tatsächlich eine Stunde mehr für diesen Tag. Die habe ich gebraucht.

Vielleicht ist es die Ruhe vor dem Sturm. Denn morgen fahre ich in das Kuhkaff, in dem ich noch einmal vier Wochen lang studieren und drei Prüfungen schreiben muss. Erst einmal sind es nur zwei Nächte, die ich dort in einem Hotel verbringe, weil Donnerstag und Freitag frei sind. Ob ich in der Woche danach hinfahre, muss ich mir noch überlegen. Sie beinhaltet keine Pflichtveranstaltungen und außerdem habe ich erst die Woche darauf wieder eine Unterkunft, die ich mir mit S. teile. Das war auch so eine Hau-Ruck-Aktion. Vor einer Woche trafen wir uns und stellten fest, dass wir beide immer noch nichts gefunden hatten. Und dann schauten wir noch einmal intensiv jede für die andere mit und S. fand glückicherweise etwas, das wir beide bezahlen können. Mit dem Geld ist es nämlich auch wieder knapp. Mein Konto ist leergefegt und bis zum neuen Monat dauert es noch eine Woche. Gut, dass ich mir etwas zurückgelegt habe.

Keiner aus meinem Kurs hat Lust auf diese Zeit. Eine Kommilitonin, die heute schon angereist ist, postete auf Facebook ihren Standort mit den Worten "fuck my life". S. habe ich selten so niedergeschlagen erlebt wie letzte Woche. Für "danach" ist bereits eine Party geplant, mit der wir unsere Freiheit feiern wollen. Bei so viel mieser Stimmung kann man ja nur schlecht gelaunt auf die nächsten Wochen blicken. Doch auch ich habe gerade das Gefühl, dass mir vier Wochen meiner Lebenszeit geraubt werden. Auf meine Anfrage hin, ob es möglich sei, nicht jede der nicht-verpflichteten Veranstaltungen zu besuchen, bekam ich eine sehr unfreundliche Antwort von der Studienbetreuung. Dabei bin ich ja nicht einmal faul, sondern muss wirklich neben dem Studieren noch mit zwei Jobs jonglieren. Der Texter-Chef antwortete mit einem "Das ist schlecht" auf meine Ankündigung, etwas weniger zu schreiben.

Ich frage mich auch, was in einer sächsischen Kleinstadt wohl gerade für eine Haltung herrscht. Und ob ich dort was veganes zu Essen finde, natürlich. Mit Schokolade und veganem Nutella-Ersatz sowie zwei Brotaufstrichen bin ich bereits ausgestattet - man kann ja nie wissen. Heute ist der zweite Artikel meiner Vegan-Reihe online gegangen. Wie immer zittere ich ein wenig den Reaktionen entgegen. Mehr als drei Monate Praktikum liegen nun schon hinter mir. Am ersten Tag hatte ich Angst davor, einen Facebook-Post mit tausenden Menschen zu teilen. Inzwischen haben wir tausend Likes mehr und ich habe die Verantwortung für zwei ganze Themenbereiche. Jep, ich renne Leuten hinterher und sage ihnen, dass sie gefälligst ihre Dead Line einhalten sollen. Und dann habe ich E-Mail-Verkehr mit ganz vielen wildfremden Menschen und wenn es unbedingt sein muss, gehe ich sogar ans Telefon. Wahrscheinlich dauert es nicht mehr lange, bis ich diese Menschen anrufen muss, und davor habe ich noch ganz schön viel Angst. Man möchte meinen, ein Start-Up bietet den kleinen Rahmen, aber die Bedingungen sind ja trotzdem real. Für die meisten Aufgaben musste ich mir die Fähigkeiten learning by doing aneignen. Eigentlich ist das gar kein richtiges Praktikum, sondern einfach un(ter)bezahlte Arbeit. Aber vielleicht macht das sogar am meisten Sinn, das "richtige Leben" zu erleben, ohne dass so viel passieren kann, weil der Studenten-Status ja noch da ist.

Ein Jahr noch, weniger sogar, dann ist das mit dem "richtigen Leben" Wirklichkeit. So viel Zeit, um
darüber nachzudenken, was ich danach machen will, habe ich gerade eigentlich nicht. Eher im Hinterkopf schwirren mir diese Gedanken herum. Ich bin viel mehr auf meine Aufgaben bei der Arbeit fixiert, habe die Unternehmensziele inhaliert und versuche trotzdem viel mehr ich zu sein, als je zuvor. So weit weg scheint mir die Uni, weshalb es sich seltsam anfühlt, morgen früh mit zwei Kommilitonen ins Auto zu steigen und wenig später den ganzen Kurs wiederzusehen. Sich in Stuhlreihen zu quetschen und einem Dozenten beim Reden zuzuhören scheint wie eine lange vergangene Erinnerung. Sicher wird mich das durcheinander bringen und Fragen aufwerfen, die ich zu vermeiden versuche. Vielleicht muss ich nicht so viele Fragen stellen. Vielleicht nehmen die Dinge einfach so ihren Lauf. Irgendwie hat es bisher immer funktioniert. Das sollte mir großen Zweiflerin doch etwas mehr Vertrauen in mich selbst ermöglichen. Und tatsächlich fühle ich mich versierter, professioneller, erwachsener. Dabei bin ich die Jüngste von allen und die einzige Praktikantin, die in den Kreis der Kern-Team-Mitglieder aufgestiegen ist. Da wird mir dann doch wieder bewusst, wie wenig erfahren ich bin, wie viele Fachbegriffe ich noch nie gehört habe und dass ich einfach nicht das richtige studiert habe für diesen Job. Ich habe keine Ahnung und soll Menschen von Ende 20 sagen, was sie zu tun haben. Das passt nicht zusammen. Ich bin ehrgeizig, aber fachlich ist da eigentlich nichts dahinter, als das, was ich mir mittels Recherche selbst beigebracht habe...

Ich habe viel zu wenig Zeit zum Nachdenken und ich bin froh, dass gerade ein wenig Ruhe nur dafür hatte. Das ist lange nicht mehr vorgekommen. Mein Prinzessin-Lillyfee-Tee neigt sich dem Ende und wird langsam kalt. Ein paar lilafarbene Haar-Stückchen hängen mir in den Wimpern vom Pony schneiden. Der Übergang von Lila zu Pink ist nicht so schön geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber wozu muss ich im Kuhkaff auch gut aussehen? Ich habe sogar fast nur Gammel-Klamotten eingepackt. Mein Laptop kommt mit, aber ich weiß nicht, ob das mit dem Internet so gut klappt. Ich hoffe, denn ich hab ja auch noch anderes zu tun, als dort rumzuhängen. Am Donnerstag bin ich wieder da. Und berichte euch, ob es wirklich so schlimm war.^^

Glitzert eine Runde durch die schwarzblaue Nacht, ihr Lieben. Bis bald ♥


Mittwoch, 21. Oktober 2015

Kontaktforumular - Du hast Deine Mail-Adresse falsch eingegeben!

Liebe Lea,
Du hast mir über das Kontaktformular eine Nachricht geschrieben. Ich habe versucht, Dir zu antworten, aber leider hast Du wahrscheinlich Deine E-Mail-Adresse falsch eingetippt. Ich würde Dir natürlich gerne eine Antwort schicken, also vielleicht versuchst Du es einfach nochmal. :) 


Ihr lieben anderen, ja, ich bin noch da! :) Nur voll im Stress. Spätestens am Wochenende kommt ein neuer Post.
Glitzernden Abend euch! ♥