Mittwoch, 3. Januar 2018

Mein Jahr 2017 ‒ Rückblick

Wie in jedem Jahr gibt es für euch auch dieses Mal (doch nicht ganz so) pünktlich einen kleinen Jahresrückblick von mir. Im Januar habe ich mir sechs kleine Ziele für 2017 gesetzt, die ich ‒ kaum zu glauben ‒ alle erreichen konnte. Ich werde die entsprechenden Handlungen, die zu diesen Erfolgen führten, im Rückblick grün markieren.😊 Ich erinnere mich in meinen Jahresrückblicken besonders gerne an die positiven Ereignisse. Selbstverständlich hatte ich auch schlechte Zeiten. Mein Leben ist genauso wenig perfekt wie eure. Bedenkt dies beim Lesen und vergesst nicht: Ihr seid wunderbar, so wie ihr seid. 💖

Januar
Etwa eine Woche vor dem Abgabetermin wird meine Bachelorarbeit fertig. Ich werfe sie in den Briefkasten und warte ab. Während ich warte, fange ich an, mich auf Volontariate, Praktika und Arbeitsstellen zu bewerben.

Februar
Der Februar ist wieder einmal ein Monat des Aufbruchs. Ich schreibe Bewerbung um Bewerbung, werde zu Vorstellungsgesprächen eingeladen und bekomme zweimal den Job. Den ersten nehme ich nicht an, weil es sich bei dem ausgeschriebenen Volontariat eigentlich um ein Praktikum mit eventuell anschließendem Volontariat handelt und weil es die Redaktion einer Fernsehproduktionsfirma ist, die für gewisse Sender arbeitet und für die ich Leute casten soll. Den zweiten nehme ich für einen Tag an ‒ ebenfalls ein Praktikum mit anschließendem Volontariat bei einer Produktionsfirma. Nach diesem schrecklichen Tag lehne ich dankend ab.

Zweifel und Zukunftsängste treiben mich um in diesem Monat. Aber auch meinen Zielen komme ich immer näher: Endlich verwirkliche ich das das Projekt "Blog meiner Real-Person". Am letzten Februartag fahre ich mit dem Nachtbus nach München, um dort mein Bachelorkolloquium zu halten, und hoffe auf einen guten Ausgang.

März
Ich bin jetzt offiziell keine Studentin mehr ‒ exmatrikuliert warte ich auf mein Zeugnis. Ich werde zu zwei weiteren Vorstellungsgesprächen eingeladen, diesmal bei Online-Redaktionen. Das erste läuft gut; für das zweite fahre ich extra nach Dresden. Und während ich dort in einem Café die Zeit vor dem Termin verbringe, erhalte ich einen Anruf mit der Zusage für den ersten Job. Ich nehme ihn an. Nach mehr als 20 Bewerbungen, zehn Rückmeldungen, fünf Vorstellungsgesprächen und insgesamt drei Zusagen habe ich Erfolg. Einen Tag später sind meine Bachelorergebnisse online: 1,7 für die Bachelorarbeit. 2,1 für das gesamte Studium. Die übrigen drei Wochen bis zum Jobstart genieße ich bei beginnendem Frühling.

April
Die Arbeit beginnt: Als Online-Redakteurin fange ich bei einer Marketing-Agentur an und kann mich ganz dem Schreiben widmen. Dem Werbeschreiben. Ein weiteres Ziel ist nun erreicht: Ich bin finanziell unabhängig.

Mai
Ich arbeite weiter und stelle fest, dass ich mich irgendwo zwischen den Welten bewege. Die Trickfilmclub-Frau macht Fotos von mir. Zum ersten Mal telefoniere ich mit Neva. Am 30. Mai werde ich 23 Jahre alt.

Juni
Ich taste mich durch eine Trickfilmclub-Bekanntschaft in neue Welten vor ‒ und lerne neue Menschen kennen. Wir backen zusammen Kuchen, schauen lesbische Webserien an, unterhalten uns tiefgründig und ich lasse mich zu einer Soli-Party mitnehmen. Zusammen mit Kiwi besuche ich wieder mal ein Nina-Hagen-Konzert. Endlich wieder mehr soziales Leben! Außerdem spüre ich, dass das Werbeschreiben im 40-Stunden-Takt nicht so gut zu mir passt.

Juli
Es gibt jetzt die Ehe für Alle. Ich habe zwei Wochen Urlaub. Zuerst fahre ich meine Großeltern besuchen. Dann besucht Neva mich in Berlin. Wir lernen uns kennen und ziemlich schnell lieben. Die Pläne, mein Arbeitsleben zu ändern, werden konkreter. Ich beginne, mich auf Master-Studiengänge zu bewerben.

August
Neva kommt noch einmal zu Besuch und wir verbringen eine schöne Zeit miteinander. Die Sache mit der Liebe bringt allerdings auch einiges durcheinander. Ich entscheide mich für einen Master-Studiengang, der sich um Digitale Medien dreht. Ich reiche die Kündigung ein und schließe einen neuen Vertrag ab als Werkstudentin in der selben Agentur.

September 
Nach vier langen Wochen fahre ich zu Neva ‒ Fernbeziehung eben. Bei ihr zu Hause feiere ich den 4. Blog-Geburtstag. Meine werkstudentische Tätigkeit und das Studium beginnen. Alles ist neu und wieder lerne ich neue Menschen kennen. Ich beschäftige mich mehr mit mir selbst und meinen Umgang mit kleinen und größeren Problemen und mit anderen Menschen. Ein Jahr ist mein schlimmes Erlebnis nun her und viel hat sich getan und zum Guten gewendet. Die Nachwirkungen sind dennoch nicht verschwunden.

Oktober
Nach den Einführungsveranstaltungen geht das Studium richtig los ‒ und damit auch das Pendlerleben. Ein Sturm wütet und ich sitze zwei Tage lang im brandenburgischen Nirgendwo fest. Neva und ich treffen uns ab jetzt mindestens zweimal im Monat.

November
Das Pendeln, die Arbeit und die Fernbeziehung schlauchen. Ich stelle jedoch fest, dass ich alle diese Komponenten brauche. Neva hat Geburtstag und ich lerne Teile ihrer Familie kennen. Jetzt wird es ernst!


Dezember
Der Dezember beginnt mit dem Geburtstag von Nevas Onkel ‒ eine Großfamilienfeier. Weiter geht er mit vielen Blechen Plätzchen, die ich backe. Neva schenkt mir einen liebevoll gestalteten Adventskalender ‒ jeden Tag ein Liebesbrief! Ich bin urlaubsreif. Die letzte Zeit war anstrengend. Die Weihnachts- und Neujahrstage verbringe ich in Münster. Neva und ich leben auch nach zehn Tagen zusammen beide noch ‒ und sehen uns sehr bald wieder. 💖

2017 schließt. Ein neuer Teil erwartet uns ‒ mit einer großen Portion Glitzer!p


Mein Jahr mit euren Worten:

"[...] es ist so gut zu erfahren, dass ich nicht alleine bin mit solchen Gedanken." - Anna im Januar

"Falls du keinen "näheren" Schlafplatz finden solltest, bist du hier natürlich immer willkommen :)"
- Lia im Februar

"Zeit zu 'verschwenden' bzw. Langeweile zu haben ist ein wundervoller Luxus, den man sich gönnen sollte!" - Tamara im März

"Und dann fühle ich mich wieder so gut und gesund." - Neva im April

"Ich glaube, dass du in jede Welt gelangen kannst, wenn du es wirklich willst und dir sicher bist! Dann brauchst du kein Codewort, du musst nur wissen, welche Welt deine Welt sein soll." - Lee im Mai

"[...] heute "morgen" habe ich deinen Post gelesen, so um 10 oder so, ist ja auch egal, auf jeden Fall war ich noch verpennt (freier Tag und so) und ich habe eigentlich nur gemerkt, dass deine Worte eine schöne Melodie haben." - Neva im Juni

"Leser kommen und gehen - ich bin immer hier :)" - Soulsurver im Juli

"Halte bloß fest an Deinen Träumen ('... wenn ich mich gedanklich wegbeame' ist ein lustiger Ausdruck dafür), solange es Dir möglich ist." - Chris im August

"Lass uns singen und Kakao trinken, okay?" - Jay im September

"Es tut so gut zu wissen, dass in Momenten der Verzweiflung immer noch jemand da ist." - Lia im November

"Wahrscheinlich skypest du genausogerne mit mir wie ich mit dir... " - Neva im Dezember

Auf viele neue Bloggerweltglitzermomente im neuen Jahr!
💖💖💖

Ich durfte mein Jahr mit Wunderkerze und Silvesterkuss beginnen. <3

Kommentare:

  1. Ich wünsche Dir, dass 2018 mindestens genau so toll wird. Alles Gute!

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  2. Hallo Liebes ❤️
    Danke erst einmal für dein Kommentar auf meinem Blog! Ich möchte mich ebenso bei dir bedanken, das du immer da bist! Dein Jahresrückblick war sehr hilfreich, weil ich gemerkt habe wie viel ich immer wieder verpasst habe :( Ich wünsche dir für das neue Jahr (wenn auch ebenfalls etwas verspätet) von allem nur das beste ❤️ Du bist ein wundervoller Mensch, das kann ich dir nur immer und immer wieder schreiben und ich bin so stolz auf alles was du in diesem und in jedem anderen Jahr geschafft hast! Und ich bin froh an all dem Teilhaben zu können :) Und ich musste gerade sehr Lächeln als ich mein Kommentar / Zitat gelesen habe, das klingt so nach Lee :D Verrückt, hab ich ja auch geschrieben.. Aber es war wirklich schön nochmal an die eigenen Worte erinnert zu werden, danke dir für dieses kleine Geschenk <3
    Ich drücke dich und wünsche dir wie immer,
    ganz viel Kraft und Mut für alles was ansteht!

    Aller Liebst,
    deine Lee ❤️

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  3. Ich lese deine Kommentare und freue mich darüber. Also... Auch wenn mich irgendwie nicht imstande fühle, darauf inhaltlich zu antworten... Möchte ich dir dafür danken.

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  4. Ich folge dir jetzt und wünsche mir, dass du auch weiterhin aktiv bleibst.
    Alles Liebe - Lauri <3

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