Sonntag, 28. Februar 2016

Letzte Runde: 4 Wochen Home-Office

Fast vorbei ist der Februar. Einen Tag gibt es in diesem Jahr noch dazu. Aber heute ist vielleicht einer der letzten Tage meines Home-Office-Zwischenspiels. Vielleicht werde ich morgen schon genauer bescheid wissen. Dann werden im März möglicherweise keine wöchentlichen Rückblicke mehr kommen. Monatlich würde ich dafür gerne weiterhin berichten, was so passiert ist und was ich geschafft habe. Genießen wir nun also einen vorläufig womöglich letzten Wochenrückblick!

Das habe ich diese Woche geschafft:
  • Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag mein Arbeitspensum geschafft
  • ein Vorstellungsgespräch wahrgenommen
  • mein Bett aufgebaut und eingeräumt
  • den Kleiderschrank sortiert und geordnet
  • schokoladige Muffins für die Seele gebacken
  • das Buch von letzter Woche fertig gelesen

Wahnsinn wie schwer es ist, den Inhalt einer einzigen Woche zusammenzukriegen. Ich musste gerade wirklich überlegen, was wann war. Gut, dass ich jetzt meinen Kalender zum Nachschauen habe. Was erst vor wenigen Tagen gewesen ist, erscheint mir, als wäre es schon ewig her. Verrückt. Ich überlege gerade, ob ich besonders intensiv oder geistig abwesend gelebt habe. In den letzten Wochen, denn gleichzeitig kommt es mir vor, als wäre ich schon seit einer Ewigkeit in dieser Arbeits- und Lebenssituation, und als wäre der Februar in rasendem Tempo an mir vorbeigerauscht. Aber ich glaube, dass beides nicht so richtig zutrifft, und doch ist es von allem etwas. Tagsüber bin ich durchaus intensiv und gut drauf, manchmal sprudelt überschüssige Energie aus mir heraus. Genauso schnell aber lässt mich eine Vorstellung, eine Nachricht oder ein Film traurig, oder, besser, nachdenklich werden. Außerdem geben mir meine unbezwingbaren Schlafstörungen und die seltsamen Albträume das Gefühl, dass in einer Nacht ganze Jahrzehnte vergehen. Vielleicht ist es das, was die Zeit so komisch erscheinen lässt. Zur Zeit ziehe ich mir jeden Abend eine YouTube-Playlist mit Autogenen Trainings rein. Jedes Video dauert 20 oder 30 Minuten. Vier Stück brauche ich davon ungefähr bis ich weg bin. Besser als noch vor ein paar Wochen, als ich drei oder vier Stunden gebraucht habe. Außerdem stehe ich jetzt immer zwischen 10.30 und 11.30 Uhr auf. Nach wie vor klingelt ein Wecker am anderen Ende des Raumes. Das klappt ganz gut, auch wenn ich mich danach immer nochmal ins Bett verziehe, aber richtig einschlafen kann nicht mehr, wenn ich schon gestanden habe. Sollte es klappen mit dem Praktikum, lösen sich diese Sorgen ja zum Glück sowieso auf. Und wenn ich mich dann die ersten paar Wochen mit nur vier Stunden Schlaf pro Nacht herumgequält haben werde, wird sich der Körper schon ein halbwegs vernünftiges Schlafverhalten angewöhnen. Hauptsache, es gibt was zu tun, darauf freue ich mich schon. Ich will arbeiten und zwar bitte viel. Okay? Okay. Und bald ist ein gewisses grünes Früchtchen in Berlin, auf das ich mich freue.  Mit der Planung meines eigenen kleinen Projekts setze ich mich gedanklich ebenfalls schon auseinander. Momentan (oder immer?) will ich ganz viel und das sollte ich wohl als eine gute Grundlage ansehen. Nicht umsonst heißt mein Mantra: Ich will das. Ich kann das. Ich schaffe das. 

Bleibt so wunderschöne verrückte Menschen, ihr Lieben, und lasst uns gemeinsam glitzern für alle, denen das Leben gerade schwerfällt. Ich denke an euch. ♥♥♥

Nimm Dir doch 'nen Keks! :)

 

Kommentare:

  1. Hey, da bin ich ja mal gespannt wie es bei dir weiter geht. Du schaffst in letzter Zeit echt vieles, was du dir vorgenommen hast. Das freut mich. Dein Bett, du hattest es ja im Post zuvor gezeigt, finde ich mega gelungen. Echt praktisch.
    Das mit den Schlafstörungen ist natürlich noch doof, aber vielleicht wird es durch das autogene Training wirklich mit der Zeit besser...?
    Hast du eigentlich noch mal deinen Ex-Chef erreicht, wegen dem Praktikumszeugnis? Da waren doch ein paar Daten falsch, oder?

    Oh ja, du hast (leider) Recht. Dieses 'gesunde Abnehmen-Ding', ist glaube ich auch einfach ein Auswuchs der ES. Also, mein Cholesterin spielt da auch noch eine Rolle, aber die Essstörung zieht auf jeden Fall ihren Nutzen daraus. So rein objektiv gesehen, weiß ich das auch selbst. Aber, wie du ja vermutetest, stecke ich irgendwie noch zu tief drin und weiß auch gar nicht ob ich da raus will. Das klingt total bescheuert, aber im Moment kann ich mit nicht vorstellen etwas dagegen zu tun. Es ist irgendwie so 'normal'. So 'Alltag'....

    Lass dich nicht stressen und genieß' die Sonnenstrahlen. :)

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  2. Meine herzallerliebste Lillyfee ♥♥♥
    Danke ... es ist schön zu hören, dass es einen Menschen gibt, der mich für stark hält.

    Allerdings! Ha! Also, wenn ich in Berlin bin, werde ich auf jedem Bahnsteig tanzen, aus Prinzip ^^

    Hm ja, ich bemühe mich ja, auf mich aufzupassen ... :S

    Alsooo irgendwie hab ich da was verpasst. Was genau ist das Home Office jetzt? Sorry, dass ich nach der letzten Runde auch mal frage xD

    Ich schicke dir ein ♥ zurück.
    Vielen Dank. Für dich.

    Deine Lovelyfee

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