Donnerstag, 11. Februar 2016

Damenbart-Waxing tut WEH!

Wer schön sein will, muss leiden.

Wahre Schönheit kommt von innen.

Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

Schönheit - ein Markenzeichen?
Schönheit - ein Muss?

Home Office fühlt sich immer irgendwie gammlig an. Weil - ungeschminkt. Jogginghose. Haare wie ein wildgewordener Handfeger, würde meine Oma sagen. Wieso? Na, sieht mich doch eh keiner, vor die Tür gehe ich höchstens, um zum Supermarkt um die Ecke zu laufen. Und da muss man sich auch mal ohne Make Up hintrauen, wär doch sonst bitchig - oder so.

Wisst ihr was? In meiner zweiten Home Office Woche ist mir einfach mal egal, "was man so macht". An einem Tag habe ich mich sogar geschminkt, ohne auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen. SKANDAL, weil SINNLOS. (Wenn wir jetzt wirklich mit der Sinnfrage anfangen wollen...^^)

Gerade nach den paar Tagen krank sein hat es sich echt gut angefühlt, wieder wie ein Mensch, wie ICH auszusehen. Trotzdem sehe ich unter dem Tisch noch die bequeme Hose und die Sternchen-Socken hin und her wippen. Im Büro habe ich immer gerne die Schuhe ausgezogen und mich im Schneidersitz oder sonst wie hingesetzt. Das trägt für mich genauso zur Wohlfühlatmosphäre bei wie eben geschminkt sein und gemachte Haare haben. Und - bin ich jetzt eitel, tussig, wahrnehmungsgestört?

Dem gängigen Schönheitsideal entspreche ich jedenfalls nicht. Ich bin zwar schlank, aber nicht groß. Ich könnte zwar lange blonde Haare haben, sie sind aber lila und grün. "Na, dann brauchst Du Dich aber nicht wundern, wenn Du mal keinen Job findest. Nicht, dass Du aussiehst wie ein Punk!", sagt Oma. "Du wärst so hübsch in blond. Nicht wasserstoffblond, sondern so goldblond. Da würdest Du Punkte machen!" Blöd, dass sie irgendwie recht hat. Blöd, dass Bewerbungen ein Foto beigelegt werden muss und ich meines schwarz-weiß färbe, um nicht gleich aussortiert zu werden.

Aber ich bin doch noch jung. "Ja, schon aber..." und "Das Bett ist ja sowieso nur eine Übergangslösung, weil..." ...Du in ein paar Jahren eh heiratest und Dein Mann mehr verdienen wird als Du und ihr es euch so RICHTIG schön machen könnt und bitte werde schnell schwanger, damit ich meine Urenkel noch kennenlernen kann!

Oma-Style, ich weiß. Aber Oma hat immer (zumindest auch ein bisschen) Recht. Und wer als Kind später mal Opa heiraten wollte, fühlt sich davon unter Druck gesetzt. Auch wenn aus der süßen blonden Prinzessin ein kantiges, unangepasstes, rebellisches Wesen geworden ist, das sich selbst eigentlich nicht als solches bezeichnen, sondern die Norm sprengen möchte.

Heute habe ich bei meiner vielleicht zukünftigen Praktikumsstelle angerufen. Ich soll mich Anfang April wieder melden. Außerdem habe ich drei Regale bestellt, um daraus ein Bett mit Stauraum zu bauen. In zwei Wochen kommen sie an. Dann habe ich mir die Haare gefärbt. Gestern Abend hatte ich schon den Ansatz blondiert und mich gefragt, ob ich mal wieder komplett blond werden soll. Aber das sah so ungewohnt aus und irgendwie passt es nicht mehr zu mir. Jetzt werde ich mir den Pony schneiden und danach Bilder für diesen Post raussuchen. Dann werde ich mich weiteren sinnvollen Tätigkeiten hingeben, die noch auf meiner To-Do-Liste stehen.

Schön sein heißt wohlfühlen.
Schön ist das Leben.
Schön sind Menschen wie Du.

Der Glitzer in Deinem Herzen lässt Dich strahlen. ♥

Beauty ♥

Kommentare:

  1. bei mir fühlt sich arbeiten auch ziemlich gammlig an. irgendwelche klamotten an. ungeschminkt. haare irgendwie zusammen gewuschelt, wenn die langsam ziemlich trocken oder komisch aussehen einfach alle in die mütze reinstopfen.
    ich freue mich schon wieder auf die zeit, in der ich nicht mehr so im gammellook herumlaufe!!
    haare färben.. eww, das sollte ich auch mal wieder machen.
    habe mir auch schon lange überlegt ob ich wieder zu meiner naturhaarfarbe zurückkehren soll. zumindest annähernd in die richtung - muss erstmal so ne farbe in der drogerie finden ^^

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  2. Warum suchst Du Dir nicht übergangsweise einen Zweitjob, bei dem Du unter Leute kommst und sicher auch mehr verdienst?
    Liebe Grüße
    Li

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    1. Weil ich die Flexibilität an diesem Job schätze und er außerdem meinen Fähigkeiten entspricht und mich weiterbringt. Diese Vorteile hätte ich bei Kellnern (hoffnungsloser Fall^^) oder Kasse nicht und viel mehr Geld verdienen dürfte ich gar nicht. Wenn ich wieder zwei Jobs unter einen Hut bringen müsste, hätte ich außerdem nicht die Zeit und die Motivation, mir ein neues Praktikum zu suchen, was ja das eigentliche Ziel ist. Was das "unter Leute kommen" angeht, habe ich für nächste Woche wieder eine kleine Challenge an mich selbst vor. Dazu aber mehr im nächsten Post. :)
      Liebe Grüße,
      Lucia

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