Montag, 2. November 2015

Sanftes & Schweres

[...etwas verspätet, nun ist doch schon der 2. Nov. ...]

Heute ist Weltvegantag. Und Sonntag. Der 1. November. Gestern lag mir noch ein Post für diesen Tag auf den Lippen. Jetzt ist er weg. Heute bin ich faul. Was mir nicht zu verübeln ist, nach dieser anstrengenden Woche. Neben mir duftet dampfender Tee der Sorte Zimtstern-Orange in einer Milka-Weihnachts-Tasse. Auf der anderen Seite steht ein veganes Glas Ersatz-Nutella, das glücklicherweise genauso schmeckt, wie das Original. Jap, das mit den Süßigkeiten funktioniert auch in vegan. Das macht den Umstieg definitiv leichter. Marzipankartoffeln for the world. Und ich hab auch eine Schokoladen-Neuentdeckung gemacht. Spekulatius geht übrigens auch. Mit Lebkuchen habe ich mich noch nicht auseinandergesetzt. Ist ja auch noch ein bisschen früh, oder?

Um den Frust-Post von letzter Woche zu entkräften: Wie so oft hat sich doch einiges zum Guten gewendet. Am Mittwoch Nachmittag fuhren S. und L. und ich mit dem Auto nach Berlin und am Freitag Morgen wieder zurück in die Kleinstadt. Um 4.30 Uhr musste ich aufstehen, um rechtzeitig zum Unterricht zu erscheinen. L. verlangte sogar nur die Hälfte an Benzinkosten von dem, was uns ein anderer Kommilitone bei der Hinfahrt abgezockt hatte. Mit diesem fuhren wir nach der Pflichtveranstaltung am Freitag wieder nach Hause. Beide haben kein Problem damit, dass ich ihnen das Geld nächste Woche gebe, wenn mein Konto sich wieder auffüllt, denn gerade herrscht wirklich Ebbe im Portemonnaie. Die Bibliotheksführung konnten S. und ich auf den ersten Tag verlegen, an dem wir unsere Wohnung im Kuhkaff haben. So muss ich nicht nächsten Dienstag dorthin, sondern kann die nächsten 11 Tage entspannt in Berlin bleiben. Und für das Praktikum arbeiten - das macht sich sowieso besser vor Ort als aus der Entfernung. Denn ich habe in der letzten Woche gemerkt, wie anstrengend es ist, Nebenjob, Praktikum und Studium miteinander zu vereinbaren. Es ist ja auch schwer, Prioritäten zu setzen, weil alles wichtig ist. Die Einnahmen aus dem Nebenjob, die Bereiche des Praktikums, für die ich die Verantwortung trage, und eben auch die Informationen zur Bachelorarbeit und den Prüfungen. Gleichzeitig fühlte ich mich oft zum Nichtstun gezwungen. 12 Stunden lang saß ich diese Woche tatenlos im Auto. Der Freitag Nachmittag war durch das frühe Aufstehen gelaufen. Am besten nutzten wir den Leerlauf noch am Dienstag Abend, als wir in die nächste größere Stadt ins Kino fuhren und uns "Der Marsianer" ansahen.

Wie ihr seht, lösen sich manche Bedenken fast von selbst auf, die zu Anfang größer erscheinen, als sie eigentlich sind. Wichtig bleibt, nach vorn zu blicken und weiterzumachen, auch wenn es dunkel um einen wird. Ein paar weitere Gedanken dürfen nun die lieben Menschen lesen, die das Passwort besitzen. Hier gehts lang: Weiterlesen...


Wer das wirklich alles gelesen hat, bekommt einen Glitzer-Zauber-Wunder-Wohlfühl-Keks. ♥
Und alle anderen bekommen eine Ladung Super-Glitzer. ♥


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