Mittwoch, 6. Mai 2015

Frühling und Erinnerungen

Hände fliegen durch das hohe Gras am Wegrand.
Ich sitze auf den Geländern.
Wir klettern über die rot-weiß gestreifte Schranke.
Wir fahren Boot.
Ich fange Frösche.
Kreischend.
Ein Bad im eiskalten Teich.
Das Schwimmbad. Pommes. Eis. Schach. Der Verrückte.
Ich liege im Gras.
Spüre die Pflanzen unter mir.
Die Sonne blendet.
Grell.
Der Himmel ist blau-weiß.
Ich schwebe.
Über mir.
Hoch oben.
Bienen summen um mich herum.
Süßer Himbeergeschmack auf den Lippen.
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Es ist ein seltsames Phänomen, das wohl doch viele kennen. Wenn man mit dem Lächeln nicht mehr aufhören kann. Auch nicht, wenn man gar nicht lächeln muss. Allein zu Hause im Schrank wühlend lächelt man die Kleider an. Die Leute auf der Straße gucken komisch, wenn man lächelnd, doch mit hochgezogenen Schultern und gesenktem Blick an ihnen vorbei läuft.
Irgendwo habe ich gelesen, dass man jeden Tag ein paar Mal lächeln soll, auch wenn einem gar nicht danach ist. Weil das ja so gesund ist. Man soll sich vor den Spiegel stellen und lächeln und dann ist alles wieder gut.
Lächeln ist manchmal unheimlich.
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1 Kommentar:

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