Dienstag, 10. September 2013

JammerLaberei

Heute ist so ein Tag, an dem ich mich einfach für nichts entscheiden kann. Und letztendlich nichts mache.
Ich kann mich nicht mal entscheiden, über was ich gerade schreiben will, obwohl ich einige Ideen habe. Ich bin heute zu gar nichts in der Lage. Deshalb wird dieser Post wohl ziemlich inhaltslos bleiben. Ich will immer wieder aufstehen und was tun, aber dann bleibe ich einfach sitzen, ziehe mir die nächste Folge scrubs rein, weil ich dabei nicht denken, sondern einfach nur geradeaus starren muss. Pause.
Heute fällt es mir schwer, mehrere Sätze am Stück zu schreiben. Ich glaube, ich werde krank. Und ja ich weiß, ich bin ein schrecklicher Jammerlappen, wenn ich krank werde. Ich habe Halsschmerzen und Schnupfen und Ohrenschmerzen und ganz hässlich angeschwollene Speicheldrüsen von der Kotzerei. Ich sehe aus wie ein Hamster. Dabei war es die letzten Tage eigentlich gar nicht soo schlimm. :(
Hoffentlich geht diese Antriebslosigkeit bald wieder vorbei. Ich habe eigentlich noch genug zu tun! Stattdessen hocke ich in eine Decke gewickelt in meinem Zimmer, blase Trübsal und warte auf ein Wunder. Meinen Mitbewohnern gehe ich beständig aus dem Weg. Ich habe Angst, sie könnten etwas von meiner Essstörung mitbekommen, oder allgemein von mir und meiner Verrücktheit. Alleine wohnen hat wirklich seine Vorteile.
Jetzt bekomme ich endlich etwas Kontakt zu ein paar Leuten und schon sage ich die Treffen ab, weil ich irgendwie gerade doch niemanden sehen will. Keine Lust, mich zu verstellen.
Der Himmel ist ganz grau und es ist den ganzen Tag dunkel. Der Sommer ist vorbei und es wird langsam Herbst und danach dann Winter. Ich hasse es. Ich hasse die Kälte und die Dunkelheit, die kahlen Bäume und die stummen Vögel, die gehetzten Seelen, den Schneematsch, die Feuchtigkeit, die trostlose Leere.
Bevor ich hier in meinem eigenen Selbstmitleid ertrinke, gebe ich mir lieber einen Ruck und gehe wenigstens etwas einkaufen.
Oh Schokolade, du, meine Retterin!


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